Außenseiter der Klasse (leicht überarbeitet)

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Außenseiter der Klasse (leicht überarbeitet)

Beitragvon schlenzi » 29.11.2006, 14:54

Ich war kurz davor nicht versetzt zu werden und das zwei Monate vor dem Jahreszeugnis. Als dann Michael T. Geburtstag hatte, da mußte er natürlich die Klassenlehrerin einladen und dann auch noch mich ... wohl anstandshalber, auf Drängen der Eltern. Er mochte mich nicht und ich ihn ebenso wenig, also entschied ich mich nicht zur Feier zu gehen, da es eh wieder in ein Fiasko enden würde. Die ganze Klasse fand ich scheiße, bis auf drei vier Mädchen und vielleicht drei vier Jungs, die mich nicht nervten.
Um 15 Uhr sollte die Feier anfangen und ich war nicht da. Als es dann 16 Uhr war, da rief mich meine Mutter: „Jens? Kommst du ans Telefon?“ Das wird doch nicht etwa Michael sein? Der kann mich einfach nur gern am ars... lecken. Dennoch ging ich ans Telefon und sagte: „Hallo?“
„Hallo Jens.“ sagte meine Klassenlehrerin und ich bin überrascht ausgerechnet sie am Höhrer zu haben. „Wieso kommst du nicht zur Feier?“
„Weil ich keine Lust habe.“ sagte ich leise.
„Kann ich dich nicht überreden doch zu kommen?“ fragte sie.
Ich dachte beim Wort „Kommen“ nur „Fett auf den Tisch“, der ultradämliche Witz über den fast alle lachten, aber ich sagte es nicht. „Sie können mir ja ein Zeugnis geben mit dem ich versetzt werde, dann liefere ich mich sogar den Haßtiraden der Klasse aus.“ sagte ich verärgert und entschuldigte mich sofort: „Entschuldigung, ich will einfach nicht, weil ich für mich keinen Sinn sehe an der Schönheit der Feier teilzuhaben, weil ich einfach ein Außenseiter bin.“
„Du bist ehrlich und das mag ich an dir.“ fing sie an und ich dachte mir wieder eine Standardpauke anhören zu müssen. „Wenn ich dir etwas Nachhilfe gebe in den drei Fächern, die du bei mir hast, würdest du dann kommen?“
Wieder dieses Wort „kommen“ dachte ich und lachte leise, was sie aber hörte und fragte: „Was lachst du?“
„Äh, Schuldigung, es war äh ... das Wort „kommen“, weil sie es wieder gesagt hatten ...“ begann ich und sie führte es zu ende: „... und du hattest es mit dem Kommen beim sexuellen Akt assoziiert?“ Sie klang leicht verärgert.
„Bitte keine Fremdwörter.“ sagte ich leise und hoffte daß ihr kleine Verärgerung wieder gehen würde.
„Hä, was? Was meinst du?“ fragte sie verwirrt.
„Naja, daß jetzt kein Unterricht ist.“ sagte ich und ging nicht auf den Punkt ein, den sie wissen wollte.
„Nein, ich meine das mit den Fremdwörtern.“ sagte sie.
„Naja, Assoziiert eben.“ sagte ich. „Es gibt auch andere Wörter dafür, dessen Bedeutung sofort weiß und nicht erst nachdenken muß.“
Sie lachte erst jetzt und ich hörte Getuschel im Hörer, der aber nicht von ihr kam. Stand die ganze Klasse um sie herum?
Sie fragte noch einmal: „Erscheinst du bei der Feier? Ich tanze auch mit dir, wenn du willst. Die haben hier sogar ein Swimmingpool und ich habe mir schon Schwimmsachen von Michaels Mutter geliehen.“
Die Lehrerin im Bikini zu sehen reizte mich, aber nein, bei dem stockkonservativen Michael sind es seine Eltern garantiert auch, von wem sollte er diese Einstellung sonst haben?
„Jaaa, ich komme.“ sagte ich leise und alle gröhlten. Vermutlich wieder, weil sie einen Idioten zum ärgern haben werden, warum auch sonst.
„Fett auf den Tisch?“ fragte die Lehrerin und ich lachte leise. „Bis gleich, alle freuen sich auf dich und ich auch.“
„Bis später.“ sagte ich und sah meine Mutter in der Tür stehen als ich mich umdrehte.
„So kannst du doch nicht mit deiner Lehrerin reden.“ sagte sie streng. „Pack sofort deine Sachen und geh hin.“
Schluck dachte ich, wie war Mutter drauf? Sie hatte alles gehört? Egal, ich ließ mir Zeit bei der Suche nach der Badehose und dachte, daß ein bißchen Abkühlung vielleicht ganz gut würde bei den 35°C im Schatten. Dann hatte Badehose, Handtuch, einen kompletten Satz Kleidung zum Wechseln – weil bei der Klasse weiß man nie – und dann griff ich mein Skateboard.
„Tschüß!“ rief ich zu meiner Mutter. „Ich fahre los!“
„Du weißt aber, daß dein Rad ein Platten hat?“ ruft sie fragend zurück. „Soll ich dich nicht fahren?“ Dann kommt sie in den Flur, wo ich schon in der Tür stehe und ihr noch ein Blick zuwerfe.
„Ach Mensch Mama, du mußt mich nicht fahren. Skaten ist viel cooler und außerdem bleibt man sportlich fit.“ argumentierte ich entwaffnend. Vor allem sportlich und fit zieht so gut wie immer bei ihr.
„Na gut.“ sagte sie. „Aber kein Alkohol, damit es klar ist.“
„Mensch ich trinke doch kein Alkohol, sonst liege ich am Boden und mich pinkelt noch einer an.“ sagte ich.
„Was? Sowas machen die?“ fragt sie.
„Mensch, ich meinte, daß sie lästern, schlecht über mich reden. Das meine ich mit Anpinkeln.“ erklärte ich. „Es war eine Metapher, eine Umschreibung.“
Meine Mutter wirkte schon sichtlich genervt und sagte nur noch: „Okey okey, ich sage nichts mehr, nur eines ... viel Spaß.“
Meine Erwiderung war: „Hoffentlich. Tschüß!“ Dann schloß sich langsam die Tür und ich ging auf die Straße, welche zum Skaten wie geschaffen war, da sie eine sehr feine Körnung hatte und damit nicht so auf die Knie geht. Ich ließ das Board fallen und hielt es – mit einem daraufgestellt – fest. Den Rucksack gurtete ich mir schön fest, damit es nicht so schlackert und damit auch dem Wind etwas weniger Angriffsfläche bietet.
Linker Fuß im richtigen Winkel auf die vordere Achse gestellt und dann schob ich es über dem rechten Fuß erst einmal in Bewegung, mit dem ich mich drei weitere Male abstieß und dann ebenfalls auf´s Board stellte ... um das leichte Gefälle der Straße auszunutzen. Es wurde immer schneller und neben den leicht gebeuten Knieen hielt ich auch meine Arme etwas auseinander, damit ich eine bessere Stabilität habe, falls mal eine Bodenwelle oder Windböe kommt.
Zum ersten Mal habe ich keine Angst so schnell auf dem Skateboard zu fahren, vermutlich deshalb weil ich zu wissen glaube was mir für eine Scheiße auf der Party erwartet. Keine Ahnung wie schnell ich fahre, aber bei der überlegung wo Michael überhaubt genau wohnt, da winken auf einmal einige Jugendliche. Ich versuche zu bremsen, aber muß mich gedulden, weil ich das Bremsen nie wirklich gelernt habe und zumal es auch nicht so brauchte, da ich ja nie so schnell fahren würde ... hatte ich gedacht. „Denken ist Glückssache!“ hatte meine Grundschullehrerin einmal gesagt.
Scheiße dachte ich und lenkte das Board in die Richtung einer mit Wildwuchs begrünten Ecke, worauf ich – nachdem sicher war, daß es gut gezielt war – schließlich heruntersprang und dem Board hinterher sah. Es rollte noch gut 20 Meter über Gräser und Gestrüb, bis es endlich stand und ich fühlte eine gewisse Müdigkeit in mir nach dem Streß mit den Bremsen. Ich hob das Board und ging erst einmal zu Fuß das Stück zurück, wo mir die Jugendlichen zugewunken hatten.
Es waren gut 200 oder 300 Meter und als ich – mit dem Skateboard unterm Arm – dem Haus näherkam, da sah ich auch schon Michael, der mich verschmitzt angrinste.
„Na, kannst du nicht bremsen?“ fragte er.
„Doch, aber der Bremsweg ist halt etwas lang.“ sagte ich – innerlich wollte ich ihm eine runterhauen – ging auf seine Höhe, sagte: „Glückwunsch, hoffentlich bleibst du immer so jung.“ und ging an ihm vorbei ohne ihm ein Blick zu zu werfen.
„Hey, danke!“ sagte er.
„Immer so jung?“ fragte Lars. „Was meinte er denn damit?“
Die Lehrerin war in der Nähe gewesen und sagte im Beisein der halben Klasse: „Na, wie alt bist du denn Michael? 17 Jahre. Überlege doch mal, was du mit 17 alles NICHT machen darfst.“
Einige verstanden und fingen an zu lachen. Es fielen alle möglichen Antworten: „Kein Autoführerschein, keine richtigen Sylvesterknaller, keine FSK18-Filme, keine Pornofilme, die Ab18-CD der Ärzte, keine Heirat ohne Einwilligung der Eltern, kein harter Alkohol ...“
Ich saß inzwischen auf der Treppe zur Haustür, aber konnte alles genau hören und lachte mit breitem Grinsen im Gesicht. Während Michael schäumte vor Wut und schimfte. Als er an mir vorbei ging, da sagte er leise: „Eins zu Null für dich, kleiner.“

Wenig später gingen alle ins Haus und das erste Spiel begann ... Tat-oder-Wahrheit. Das Spiel war noch nie etwas für mich, da ich entscheiden will mit wem ich meine Gedanken teile oder eben nicht ... und sie verschweige.
Es bildeten sich zwei Gruppen und in meiner war neben Michael, Lars und Kai waren nur Mädchen und die Lehrerin. Beide Gruppen hatten neun Leute und abgesprochen war, daß – wenn einer etwas wählte – es vor allen gesagt oder getan wurde. Ich wurde regelrecht genötigt und der Ansatz von einem Ausbuhen war schon da, als die Lehrerin zu mir sagte: Vielleicht wird es doch ganz nett, meinst du nicht?“
Ich nickte genervt und setzte mich tatsächlich in die Runde, wobei ich hoffte nie das zweifelhafte Vergnügen des Opfers zu haben. Michael drehte die Flasche und Sabine sagte wer sie liebte. In der anderen Gruppe sagte Patrick, daß er sein erstes Mal mit 14 hatte. Nach einigen malen zeigte die Flasche auf mich und ich wurde gefragt: „Tat oder Wahrheit?“
Scheiße dachte ich und wollte keines meiner tiefsten Geheimnisse preisgeben, also sagte ich in einem Zug – ganz „einfach“ mal - „Tat!“, ohne zu es im Kopf wirklich durchgespielt zu haben, was es bedeuten kann.
Es war Kerstin, die mir die Instruktion gab etwas zu tun: „Du sollst unsere Lehrerin küssen.“
Ich guckte zu Michael, hinter dem die andere Gruppe saß und er sagte so gleich: „Achtung, unser Jens geht auf Tuchfühlung zu unserer Lehrerin und küßt sie gleich.“

Ich wurde das Gefühl nicht los, daß sich einige von ihnen abgesprochen haben und dann sah zu meiner Lehrerin, die eher passiv ihre Hände hob, als würde sie sagen wollen ... nein, sie sagte es wirklich: „Es ist doch nichts Schlimmes am Küssen, also, mache es einfach.“
Ich dachte nur kurz, ein Glück, daß ich meine Zähne nach dem Mittagessen geputzt und eine Mundspülung mit Odol gemacht hatte, letztgenanntes tat ich aus dem Bauch heraus – war es Vorsehung? Wäre ja peinlich, wenn folgende Aktion negativ rüberkommen würde.
Ich war wohl zu lange im Gedanken verhaftet, denn Michael stocherte: „Na was ist nun, machst du es nun, oder bist du etwa ein Waschlappen? Wenn du es nicht machst, dann steht es unendschieden.“ Die Lehrerin guckte ihn etwas streng an und auch einige meiner Klasse, was seltsam auf mich wirkte und mich bestimmt etwas errötete. Als sie – das Opfer, meine Lehrerin – mich dann ansah, da verflog ihre gerade noch bitterböse Miene die Michael galt und lächelte auf sehr angenehme Art, welche ich noch nie bei ihr bemerkt hatte: „Es wird schon nicht so schlimm werden.“
Ich stand auf und setzte mich vor sie, die auf ihren Hacken saß und mich weiter freundlich ansah.
„Mach es ruhig, es ist doch nichts dabei jemanden zu küssen.“ sagte ein Mädchen.
„Ist doch alles nur ein Spiel.“ sagte einer der Jungs.
„Nimm es nicht so ernst.“ sagte ein anderer Junge.
Gabi sagte scherzhaft im sarkastischem Ton: „SEI EIN MANN!“ und alle lachten, auch mich schüttelte ein leichtes Lachen.
„Du bist wahrscheinlich der erste von uns, der eine echte Frau küßt.“ sagte Kai und alle Mädchen drehten sich mit kritischen Blicken zu ihm um, so daß er entschuldigend seine Hände hob und eingeschüchtert zu Boden guckte um ihren Augen auszuweichen.
Ich sah noch einmal zu Michael, zeigte ihm ein leichtes Lächeln und war sicher, daß ich es jetzt schaffen würde. Als er das irgendwie bemerkte, da schien er angestrengt nachzudenken und noch tun könnte um mich bloßzustellen.
Mein Kopf drehte sich wieder zu ihr – der Lehrerin – und sah sie an ... sie lächelte gelöst und entspannt. Sie nickte noch einmal fast unmerklich, was nur ich sehen konnte und dann beugte ich mich näher ihr Gesicht. Meine Lippen waren vielleicht keine drei Zentimeter von ihr entfernt, da hielt ich kurz inne - „Er macht es nicht, er macht es nicht!“ sagte Michael leise – ich schloß dann die Augen, wartete wieder einen winzigen Moment, bis sich meine Lippen – mit leicht geneigtem Kopf – den ihren näherten, um sie schließlich berühren.
Es war eigentlich kein Kuß, lediglich die Lippen berührten sich und als ich froh war, daß es vor allen als Kuß gelten würde und wollte sie gerade wieder zurückziehen, da meldete sich Michael zu Wort.
„Das ist kein Kuß, kein richtiger Kuß.“ sagte er. „Ich will ein Zungenkuß von dir sehen Jens. Das traust du dich nie und nimmer. Das was du da gerade gemacht hast ist doch nichts.“ Er hatte vollkommen Recht.
Über die Lippen fühlte ich ihre wachsende Anspannung und auch ich war extrem nervös, was mein - für mich – hämmernder Herzschlag zur Reaktion entlud ... gemäß der wissenschaftlichen Regel „Ursache und Wirkung“. Ich lauschte, aber hörte nur ein Schweigen, welches von leisen Atemgeräuschen einiger durchzogen war ... schließlich ging ich doch einen Schritt weiter und ließ die Zungenspitze zwischen meinen Lippen hindurchgleiten, welche dann über die Linie zwischen ihrer oberen und unteren Lippe entlangfuhr.
Gern hätte ich ihr gesagt, daß es doch zu erwarten war und jetzt die Strafe folgt, wo sie mich hineingerissen und es jetzt mit auszubaden hatte. Apropos Baden, ich wollte in diesem Moment eigentlich sofort in den Pool und mich abkühlen, oder doch eher vor Schamgefühle verstecken. Die Zungenspitze strich immer noch über ihre Lippen und einer sagt: „Jens streicht die Spitze der Zunge über ihre Lippen.“
„Hey Michael, das muß doch reichen.“ sagte Sabine. „Wenn sie nicht will, dann darf sie auch nicht dazu gezwungen werden es mitzutragen.“
„Nein, ich will es sehen, den Zungenkuß.“ sagte Michael.
Die anderen waren zunehmend gelangweilt und gingen aus dem Raum nach draußen. Nur wenige beobachteten uns ... vermutlich drei vier Leute. Ich hoffte, daß Michaels Mutter hereinplatzen und es sofort abgebrochen werden würde, aber das war leider nicht Fall und wie ich so um Erlösung flehte – Michael war es jetzt auch zu blöd und nur Sabine blieb – , da dachte meine Lehrerin wohl, daß wir allein wären, denn jetzt öffnete sie leicht ihre Lippen und meine Zungenspitze schob sich langsam zwischen ihre Lippen hindurch.
Sie neigte ihren Kopf weiter zur Seite und drückte ihre Zunge über der Oberseite meiner Zunge in meine Mundhöhle. Ich öffnete erschrocken meine Augen, doch wich ich nicht zurück, denn es gefiel mir auf einmal sehr ... irgendwie ... obwohl ich meine Lehrerin küßte ... richtig küßte.
Sabine ging jetzt auch heraus, wohl um zu berichten und jetzt waren wir wirklich ganz allein, für einen Moment zumindest. Meine Lehrerin hörte nicht auf mich zu küssen, sondern nahm eine Hand von mir, legte diese an ihre Hüfte, was sie auch mit der anderen Hand von mir machte und umarmte mich sanft. Ich schluckte und da sie plötzlich etwas grinsen mußte, hatte sie es wohl bemerkt gehabt und löste sich langsam.
Die Tür ging lautlos auf und gerade sagte sie: „Du küßt echt toll.“
Sabine kam mit anderen Mädchen rein, was ich nicht bemerkt hatte und erwiderte auf ihre Feststellung mit: „Schön, es war mein erster Zungenkuß.“
Ein Kichern war hinter mir und ich war sicher, daß sie es gehört hatten. „Küßt er wirklich gut?“ fragte Kerstin, deren Tonlage und Betonung im Klang offenbar ein schlechtes Gewissen barg. Scheiße dachte ich nur.
Die Lehrerin lachte und sagte leise: „Probiere es doch einfach aus.“
Ich stand auf und ging raus. Noch immer hämmerte mein Herz wie die Trommel des Antreibers auf der Sklavengallere antiker Zeitepochen. Ich setzte mich draußen ins saftige Gras, zog mir das T-Shirt aus und legte mich mit dem Rücken zurück. Die Sonne blendete und so legte ich das T-Shirt über die Augen.
Die Wärme der Sonne erhitzte meinen Körper und ich merkte nicht, wie sich meine Haut nach einer halben Stunde langsam errötete. Kurz darauf merkte ich wie jemand ein Schatten über warf, da es über meinen geschlossenen Augenlidern etwas verdunkelte. Ich nahm den Fetzen Stoff von den Augen. Kerstin und Sabine standen in ihren Bikinis neben mir mit einer Flasche Sonnenmilch vor mir. Wollten die mich etwa jetzt eincremen?
Ich mußte ihnen verbal zuvorkommen und verhindern, daß sie überhaupt etwas in diese Richtung sagten, sonst würde es wieder nur peinlich werden und sagte nahezu instinktiv in einem Zug zu den Gedanken: „Ah, Sonnenmilch! Danke, ich habe gar nicht daran gedacht.“ Meine Augen sahen über ihre Körper und ertappte mich, daß ich sie fast taxierte und guckte verlegen zur Seite.
„Unsere Lehrerin sagte, wir sollen dir Sonnenmilch bringen.“ sagte Sabine.
„Dürfen wir dich eincremen?“ fragte Kerstin, die mir den ersten Kuß – gleich einen Zungenkuß – verschaffte und dann noch mit der Lehrerin, der es offensichtlich sogar sehr gefallen hatte. Was passiert wäre, wenn wir eine ganze Stunde alleine geblieben wären?
Sie hat mich tatsächlich gefragt. Ich seufzte leicht. Wie wird dieser Tag enden war eine weitere Frage von mir. Ich richtete mich auf und dachte, daß es ja vielleicht ganz nett werden würde, also das eincremen meine ich. „Wenn es denn sein muß?“ sagte ich eher, als es Frage sei.
Beide zeigten ein freudiges Lächeln und setzten sich seitlich vor beziehungsweise hinter mich. Bisher hatte mir jeder nur den Rücken eingecremt, so fragte ich auch dann gleich: „Es scheint so, als wolltet ihr mir den ganzen Körper eincremen, aber es wäre doch nur der Rücken nötig. An die anderen Stellen komme ich auch so.“
Die Lehrerin ging gerade in Hörreichweite vorbei: „Nun hab dich doch nicht so. Du machst den beiden doch nur eine große Freunde. Siehst du nicht den Glanz in ihren Augen? Sie machen es sogar SEHR gern!“
Ich guckte Kerstin in die Augen, welche bei den Worten der Lehrerin so stark lächeln mußte, daß es schien, daß es in ein beschämendes Lachen übergehen würde, weil sie ertappt war. Die Frage von mir: „Stimmt das?“ wurde mit einem hastigen Nicken beantwortet, auch von Sabine, die hinter mir war und jetzt anfing die Sonnenmilch aufzutragen. Sie gab die Flasche dann an Kerstin, die sich etwas Sonnenmilch in die linke Hand drückte und die Flasche beiseite stellte. Zwei Händepaare cremten meinen Oberkörper ein – Sabine den Rücken von oben bis unten und Kerstin von vorne rechts meine Vorderseite.
Tja, ich habe es schon immer gewußt, Skater sind cool dachte ich im Stillen, also habe ich meine Mama sogar nicht einmal angelogen. Ich lächelte bei diesem Gedanken etwas.
Plötzlich kam die Lehrerin in mein Blickfeld und hatte so ein Bikini an, daß es kaum ihre Brüste hielt und ihre Scham gerade so bedeckt war, aber ein Teil ihrer – zum Balken rasierter – Schamhaare frei zu sehen war. Ich wurde rot und guckte geradeaus, als sie sich ebenfalls an mich heransetzte und mir die nächsten Worte leise flüsternd aus dem Munde entflohen: „Entschuldigung, aber bei ihnen sind deutlich einige Schamhaare zu sehen.“
„Oh.“ sagte sie fast scherzhaft – als sie die Sonnenmilch nahm – , spreizte ihre Beine und sah sich diese Stelle genauer an. Etwas zwang mich ebenfalls dorthin zusehen und es war jetzt sogar etwas verrutscht, so daß ich die Linie ihrer Muschi sah und glaubte, daß sich Kleinjensi bemerkbar machte. Sie rückte es zurecht, daß es wieder verborgen war und drückte Sonnenmilch in ihre linke Hand.
Kerstin reckte ihren Kopf zu Sabine und wollte gerade sagen: „Du Sabine...“, da war ich im Kopf so verwirrt und mir rutschte das Herz in die kurze Hose, welches mir für einen Moment die Kontrolle nahm aufrecht zu sitzen und sackte nach hinten weg ... genau in Sabines Arme. Aus meinem Munde kam nur: „Oh Mann.“ und dann fühlte ich die Brust von Sabine an meinem Hinterkopf. Es war schön von so vielen Händen berührt und eingecremt zu werden, aber irgendwie kam ein kalter Schauer, der mich kurz schütteln lies.
Kerstin flüsterte leise: „Sabine, ich habe ihre Muschi gesehen und Jens hat es auch.“ Ich hörte ihre Worte, warf einen Blick in dessen Richtung und beide sahen auf mich.
Die Lehrerin sagte leise: „Wenigstens habe ich eine ...“ Wir drei starrten sie wie erstarrt an. Kerstin wollte nicht zurückstehen, füllte sich in ihrem Stolz getroffen und sagte: „Ich habe auch eine und ihre Hand wollte ihre beinahe offenbaren, da sagte die Lehrerin: „Du hast auch eine Flasche Sonnenmilch?“ und hielt diese so wie in der Werbung gut sichtbar in die Höhe.
Ich mußte lachen, und es ließ mich innerlich etwas die schüchternen Gefühle abschütteln und mich wieder aufrichten. Leider genauso wie mein kleiner Freund, der sich langsam gegen den Stoff drückte. Als der Blick der Lehrerin zu meiner Hose ging, da wußte ich ... sie hatte es bemerkt.
Dann sah sie zu mir auf und lächelte. „Wollen wir mal sehen ob unser Jensi auch eine Muschi hat?“
Kerstin und Sabine guckten sich leicht verstört an und sahen – Sabine mit verrenktem Kopf – auf die Erhebung meiner kurzen Hose, aber Kerstin war im Kopf schon weiter und sagte auf einmal: „Klar, wieso nicht?“
Die Lehrerin lachte leise und forderte im Flüsterton: „Dann taste du doch mal nach, Kerstin.“
Kerstin riß mit einem komischen Gefühl in ihrem Innern ihre Augen auf und war genauso schockiert, aber gleichzeitig auch erregt, wie ich, als wir diese Worte von unserer Lehrerin hörten.
Kerstin und ich sahen uns an. Ich sagte zu ihr: „Das wirst du doch nicht wirklich tun?“ Es tat jemand anderer ... die Hand der Lehrerin strich in die Hose hinein, ich schloß die Augen, als ihre Hand sanft nach Kleinjensi griff.
„Wollen wir nicht lieber schwimmen?“ fragte Sabine genervt immer mit verrenktem Kopf gucken zu müssen um etwas sehen zu können.
„Gute Idee.“ sagte die Lehrerin und nahm sich die Tasche von mir, aus der sie die Badehose hervorholte. Glücklicherweise war unser Platz etwas abgelegen und nicht sofort einsehbar, denn sie fing an mir die Hose zu reißen. Kerstin rückte ein Stück zurück und wollte es sich einfach nur ansehen, wie man mit mir spielte sei ich eine Puppe und schien bald loszulachen, denn das Grinsen in ihrem Gesicht wirkte so gespannt, als platzte es alles aus ihr heraus. Bei dem Zerren fiel ich wieder in Rückenlage und Sabine – die etwas näher gerückt war und ihre Beine dazu noch etwas gespreizt hatte – war ein sehr angenehmes Polster. Sie fing mich mit ihren Händen auf und kam ebenfalls in Rückenlage. Ich fühlte ihre Brüste am Rücken, ihren Kopf rechts neben meinem, ihre Oberschenkel leicht oberhalb meines Beckens und ihre Zwerchfell im unterem Drittel meiner Wirbelsäule.
Ich war so benommen von der Situation und ließ es einfach geschehen. Dann löste sich der letzte Wiederstand der Hose, dessen Band mit Schleife ein Doppelknoten sicherte und wurde von der Lehrerin herunter gezogen. Kleinjensi lag frei und sie setzte sich mit gespreizten aufgestellten Beinen vor mich hin, sie sah einfach nur auf ihn. Kerstin kam jetzt näher an meine Seite und guckte ihn ebenfalls an.
Nur Sabine hatte ihn nicht vor Augen, da sie vermutlich ihre Lage unter mir genoß, doch langsam schlängelten sich ihre Arme um mich, tasteten immer weiter an mir herunter. Schleichend schoben sie ich über das Zwerchfell und berührten dabei die Spitze von Kleinjensi, was sie einen Moment verharren lies.
Lehrerin und Kerstin konnten wohl nicht so recht glauben, daß Sabine den Mut gefunden hatte ... ihre Hände gingen wirklich noch weiter und während die rechte ihn umfaßte, da strich die linke kreisend über das Zwerchfell, was mir wohlige Wärme erzeugte. All das erzeugte aber auch eine Frage, die ich mir aber in Ungläubigkeit kaum zu stellen traute, weil alles genau auf das Eine hinauszulaufen schien ... Sex.
Sabine bewegte ihre Hand sanft um meinen härter werdenden Schw... und gerade fing ich an es zu genießen, da rief plötzlich Michael so laut, daß ihm ihm am liebsten einen Satz heiße Ohren verpaßt hätte: „Jens, wo bist du? Wohin hast du dich denn jetzt verkrochen?“ Sein Ruf riß mich aus dem Trance-artigen Zustand des Wohlgefühls und wetzte meine Gedanken wieder schnell zur unglaublichen Schärfe eines Schwertes vom Samurai. Ich wollte auf keinen Fall dabei ertappt werden, wie ich mit Sabine, Kerstin und der Lehrerin Petting machte ... oder vielleicht sogar Sex hätte.
Ich sprang blitzartig auf und zog mir die Badehose über, welche etwas eng war, da ja Kleinjensi im Moment gar nicht so klein war. Schnell wurde T-Shirt, Hose und Slip in der Tasche verstaut, dann setzte ich mich wieder hin und sah die drei an, mit dem Versuch mich zu beruhigen und Kleinjensi ins Reich der Vergessenheit zu verbannen.
Dann kam Michael und guckte um eines der Sträucher: „Ah, da seid ihr ja.“ Er kam auf uns zu. Die drei sagten nichts und schwiegen, wohl mit dem Gedanken, daß Michael bloß verschwinden sollte, doch er hatte Geburtstag und nicht Jens, der ich ja war ... so ein Pech.
„Na, Jens, wirst du von den dreien etwa belästigt?“ fragt Michael scherzhaft im dem Ton, wie er andere immer versuchte zu ärgern.
„Ach, weist du, die drei wollten mich mit Sonnenmilch eincremen ... und das ... sogar gleichzeitig.“ begann ich und die drei sahen mich mit bitterböser Miene an, aber Michael – dem fast Sabber aus dem Mund lief – guckte nur auf die drei herab ... unfähig etwas zu erwidern und ich fuhr fort ... mit der Wahrheit, welche ich übertrieben betonte. Aber ich ließ auch einige Details aus. „Unsere Lehrerin wollte mir beim Umziehen helfen und riß mir so ruckartig herunter, daß ich fast dachte sie wolle mich vergewaltigen und fic.....“ Die Lehrerin sagte nichts, aber schluckte und riß ihre Augen ganz weit auf. „Als sie aber rückwärts ins Gras fiel und mein blanker Schw... – vom Anblick der Schönen steif geworden – frei lag, da umarmte mich Sabine von hinten und strich mich – während sie mich festhielt – mit ihren Händen, dessen rechte Hand meinen kleinen Jensi umfaßte und zärtlich streichelte.“ Ich sah kurz in Sabines Augen, welche nicht wußte ob sie mir eine runterhauen oder weinen sollte, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, aber dann guckte ich zu Michael und der stellte es sich wohl weiter vor wie in einem Porno, bei dessen Gedanken im tatsächlich Sabber aus dem Mund lief.
Ich fing an zu lachen an und zeigte auf Michael: „Seht ihn euch an, bei dem läuft gerade ein Film ab.“
Michael hatte auch eine Badehose an und der kleine Michael war erwacht. Alle drei guckten zu ihn und nach anfänglichen Schwierigkeiten – bedingt durch meine teilweise präzise Beschreibung was passiert war – fing zuerst Kerstin an zu Grinsen, worauf ein Lachen der Lehrerin folgte und es dann wie eine Lavine bei Kerstin und Sabine auslöste. Er hielt sich mit Schamesröte im Gesicht die Hände verbergend vor seiner eindeutigen Erektion.
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