Der Gefangene und die KI

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Der Gefangene und die KI

Beitragvon schlenzi » 29.01.2007, 19:34

Es ist das Jahr 2017 und die Welt wird beherrscht von Megakonzernen, die ihre Macht über den Neoliberalismus – oder auch Globalisierung genannt – exessiv ausbauten und im Mantel des Gesetzes mehr Rechte bekamen als jedes einzelne Individuum wie du und ich. Politiker werden nicht mehr als Individuen angesehen, sondern als Räuber der Freiheit und Unabhängigkeit, denn die meisten in der Politik haben ihre Entscheidungskraft über für Konzerne wichtige und profitable Projekte eben diesen Megakonzernen verkauft. Wenige Politiker die etwas ändern wollten wurden auf die eine oder andere Art und Weise Mundtot gemacht, Sprich: 1. so lange mit Geldern und Previlegien bearbeitet, bis sie korruppt wurden, 2. über Verwandte und Freunde welche mit dem Leben bedroht wurden erpreßt, 3. In Politik und Medien gemobbt und unglaubwürdig gemacht oder 4. bei sehr hartneckigen Fällen verschwanden sie einfach und man wußte nicht einmal ob sie überhaupt noch leben würden.

Ich (Malcom) wollte die Korrupption vor aller Augen bloßstellen und wurde mit den ersten drei Punkten bearbeitet, bzw. der zweite Punkt konnte nicht mehr angewandt werden, da ich mich schon von allen abgewandt hatte ... im Wissen die anderen nicht gefährden zu wollen. Sicherlich hatte ich noch Freunde und sie wußten auch was ich tat, doch taten sie gut daran mich zu verleugnen. Sie wußten nicht wo ich war und ich würde sie nie um Hilfe bitten müssen. Das war der beste Weg wie ich dachte und würde nicht erpreßbar werden. Immer wenn ich in öffentlich reden konnte, dann fielen auch die Worte: Egal wie verwundet bin oder dem Tod nahe und gezeigt werde, helft mir nicht, sonst werdet ihr leiden ohne etwas vollbracht zu haben. Zeigt nie öffentlich Sympathie, sondern wirkt im Verborgenem und denkt alles mehrfach durch ... wenn es geht es vor den Augen unserer Feinde zu tun. Wenn es sein muß ... sterbt im Fühlen, damit ihr die Gefühle verbergen könnt und euch nicht verratet, doch vergeßt nie was Gerecht und steht dafür ein wie ein Fels in der Brandung des Wassers. Aber wisset auch, wie dieser Fels nicht ewig dem steten Kampf mit dem Wasser gewinnen kann, so habt ihr auch nicht unbegrenzt Zeit ... ja, sie rinnt euch davon ... nutzt sie mit aller Kraft.

Ich dachte, daß der Tod auf mich warten würde als ein Schlag auf den Kopf mir das Bewußtsein nahm. Kurz konnte der Gedanke gefaßt werden: „Endlich hat das Leiden ein Ende!“ Doch ich hatte mich getäuscht.
Nach vielen Stunden – oder Tagen, Wochen? – erwachte ich nackt in einer sterilen Zelle und ich fror. Langsam richtete ich den Körper auf und schlinge die Arme um mich, während ich abwechselnd den einen Fuß belastete und dann den anderen. Ich guckte mir den Raum an, aber außer Rillen an der Wand welche die Form eines Durchgangs haben könnte fiel mir nur ein Kraftfeld an einer Öffnung auf. Zwischen den elektrischen Blitzen konnte ich ein beleuchtetes Röhrensystem erkennen, durch das Kraftfelder wanderten und somit eine Flucht unmöglich machte.
Ich versuchte mich viel zu bewegen, aber der Hunger fraß mich langsam von innen her auf. Schätzungsweise war ich jetzt zwei Tage im Bewußtsein hier und hatte nichts zu Essen. Der Hunger raubte mir langsam den Verstand und ich kniff die Augen zusammen, versuchte mich an einen Gedanken zu klammern um nicht verrückt zu werden und wartete so auf den Tod. Mir fiel eine Melodie eines alten Cowboy-Films ein und versuchte diese zu pfeifen. Es war eher ein gehauchte Pfiff und so fuhr ich mit der Zunge über die Lippe, welche so trocken war, daß es schon eine Kruste hatte. Ich versuchte noch einmal – ein letztes Mal bevor ich aufgeben würde dachte ich – zu pfeifen, doch dieses Mal war deutlich klarer und es verbesserte sich immer etwas mehr, was mich in dieser Einsamkeit des Hungerns mit etwas Positivem erfüllte. Die Pfeiftöne drangen mir an die Ohren und Erinnerungen an vergangene Tage, welche von weniger Erschwernissen gezeichnet waren. Das Bild einer grünen Wiese zeichnete sich vor meinem geistigen Auge ab, über die ich vor über zehn Jahren mal gegangen war, ein paar Weiden an einem kleinen klaren Bach, drei Pferde an einer kleinen eingezäunten Wiese ... Rehe, Vögel und viele andere Tiere. Manchmal legte ich mich an heißen Tagen ins saftige Gras, welche wie ein Polster zwischen mir und dem Boden war, mit den Halmen leicht kitzelnd über die Haut fuhren und auch etwas kühlend wirkten, da sie nicht vertrocknet und verdorrt waren – wie es heute an vielen Orten ist – , sondern viel Wasser vom Bach in sich haben.

„Was ist das für eine schöne Melodie?“ fragte eine Stimme und ich machte die Augen auf.
„Wer bist du?“ fragte ich, guckte um mich, aber sah keinen.
„Ich bin die KI des CIXS.“ sagte die KI.
„CIXS? Was ist das?“ fragte ich.
„CIXS bedeutet Computer-Inteligence-eXtensions-System.“ sagte die KI. „Ich bin ein Überwachungssystem. Sagst du mir jetzt was du da für eine Melodie gepfiffen hast?“
„Den Namen kenne ich nicht mehr, aber es war die Melodie von einem Western und von Ennio Morricone komponiert worden.“ antwortete ich. „Mal eine dumme Frage: bekommt man hier auch etwas zu Essen oder muß man hier den Hungertod sterben?“
„Natürlich nicht!“ sagte die KI zu meiner Überraschung und es materialisierte sich ein Teller mit einem seltsamen Brei. „Hier.“
Ich kämpfte mich kraftlos über dem Boden dem Teller entgegen und fragte: „Fleisch ist da nicht drin, oder?“
„Nein. Das wäre zu teuer. Nur Soja mit ein paar Kartoffeln und das pürriert.“ kam zur Antwort.
Ich schlürfte die Suppe langsam am Tellerrand und fragte zwischendurch: „Was haben die eigentlich mit mir vor und wieso bin ich nackt?“
„Was mit dir gemacht werden soll steht noch nicht fest, und du bist nackt, weil du damit kaum Möglichkeiten hast etwas vor unser aller Augen zu verstecken.“ sagte die KI.
„Kaum?“ fragte ich und schlürfte weiter.
„Naja, du könntest etwas im Mund haben oder in deinen Anus stecken.“ antwortete die KI. „Frauen könnten auch etwas in ihre Vagina stecken.“ fügte er hinzu.
„Ihr habt hier auch Frauen eingesperrt?“ fragte ich und fühlte Wut in mir aufsteigen, aber war mir gleichzeitig sicher, daß es eh sinnlos ist und versuchte ruhig zu bleiben.
„Ja, wir haben hier sogar Kinder, aber da frage ich mich nach dem Sinn.“ antwortete die KI.
„Zu den eigenen Kindern hat man sehr starke Gefühle und möchte sie um alles in der Welt beschützen.“ sagte ich. „Beschützerinstinkt nennt man das, aber manche haben auch den Zwang alle Schwachen vor dem Stärkeren zu beschützen.“
Wir unterhielten uns noch recht lange und allmählich kam mit dem Brei auch die körperliche Kraft zurück. Ich stand auf und versuchte mich an Gymnastikübungen zu erinnern, welche mir meine Mobilität zurückbringen und auch mich aufwärmen sollten.

So ging es viele Tage, vielleicht waren es gut drei Wochen, aber ich habe es nicht gezählt, da alles so monoton war und jegliches Sonnenlicht vor meinem Auge verborgen blieb. Jedenfalls bekam ich wenigstens drei Mahlzeiten am Tag und konnte meinen Körper trainieren. Eines Tages wirkte es so als gäbe es Schwankungen in der Stromversorgung und das Kraftfeld jener erwähnten Öffnung verschwand auf einmal fünf Sekunden. Ich trat an die Öffnung und zählte die Zeit bis zur zweiten Versorgungslücke für das Kraftfeld, welche beim zweiten Mal aber nur vier Sekunden geöffnet war und wieder verschlossen war.
Jetzt oder nie dachte ich und sprang bei der dritten Sequenz durch das fehlende Kraftfeld hindurch in die Röhre.
Die Röhre war gut ein Meter hoch und Oval geformt, welche in der Mitte vielleicht 60 Zentimeter breit und etwa ein Meter hoch war. Ich versuchte mir einzuprägen wo meine Zelle befand und in welche Richtung ich ging. Immer tiefer im Röhrensystem war ich mir langsam nicht mehr sicher wieder zurück zu finden und kam im Winkel von gut 60° auf eine andere Röhre zu, welche aber die gleichen Maße hatte wie in meiner jetzigen. Etwas schien dort zu leuchten. Auf einmal hörte ich ein Knistern und schaute hinter mir, wo ein Kraftfeld auf mich zukam und ich schneller zu dieser einen Röhre krabbelte. Gerade wollte ich in diese hinein, da erkannte ich jemanden aus einer anderen Röhre – welche im gleichen Winkel wie meine zu dieser „Haupt-“Röhre angeordnet war – ebenfalls in diese Röhre wollte, da diese Person so wie ich von einem Kraftfeld dazu gezwungen wurde.
Aneinandergequetscht waren unsere Körper aneinander und erst jetzt wurde mir klar, daß es eine Frau war, denn ihre Brüste drückten sich deutlich an meinen Oberkörper. Ich versuchte in ihrem Gesicht jemanden zu erkennen und erkannte dann die Ministerin für Frieden und Völkerverständigung. Gegen diese Frau hatte ich seit jeher eine Abneigung, als unter ihren Berichten ein Krieg gegen die halbe Welt begann – die „zivilisierte“ Welt der westlichen Industriestaaten gegen die „unzivilisierte“ Welt der Rebellen, welche eigentlich nur das Recht behalten wollten kein genmanipuliertes Saatgut anbauen zu müssen, bzw. Lizenzen für das Saatgut vom Mais bezahlen sollten, welches sie über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte über Kreuzungen (eine Sorte mit einer anderen Sorte vermischt) immer verbessert haben, weil Megakonzerne das Saatgut gentechnisch nachgebauten und ein Patent dafür angemeldet haben.
„Ministerin Largo?“ fragte ich leise beinahe zynisch und versuchte mich angestrengt in der Enge der Röhre von ihrem Körper wegzubewegen. Der Versuch in der Röhre mich zu drehen und über ihr (also oben) vorbei zu kommen war nahezu unmöglich, da ich durch die Form der Röhre und deren unglaublich perfekte Glatt- und Sämigheit immer wieder zur Mitte rutschte. „Was machen `Sie´ denn hier?“ Wenn sie nicht so hübsch wäre, dann würde ich sie für ihre Taten verprügeln. Wir lagen zueinander gewandt und ich schob mich langsam an ihr aufwärts vorbei. Mein kleiner Freund strich langsam über ihre Brüste entlang – was ich beinahe genoß, da ihre Haut eine solch unglaubliche Weichheit besaß – und dann war mein Zwerchfell an ihrem Gesicht.
„Malcom, sie Mistkerl.“ schrie sie und ich drückte ihr mein Zwerchfell ins Gesicht.
„Seien sie leise. Ich weiß zwar nicht, was sie hier machen, aber ich bin auf der Flucht.“ sage ich. „Wenn sie nicht sofort wieder ruhig sind, dann bestrafe ich sie für den Krieg den sie ausgelöst haben.“ Ich bewegte mich weiter und mein Freund war durch die Berührung ihrer Haut so weit stimmuliert, daß er langsam härter wurde und strich dann über ihr Gesicht welches sie drehte.
„Ja, das bringen sie auch noch fertig, Malcom.“ sagte sie jetzt leise. „fic.... einfach eine wehrlose Frau.“
„fic....? Ich glaube sie spinnen.“ sagte ich. „Nachdem was sie getan haben wäre der fic.... für sie nur eine Belohnung und sie würden – wenn sie könnten – alles noch mal machen. Nein ...“ sagte ich und machte eine kleine Pause, während ich sie verärgert ansah. „... ich würde sie grün und blau schlagen. ... ganz egal wie hüsch sie sind.“
Largo guckte kurz nachdenklich, ohne jeglichen Ekel vor meinem steifen Freund, aber vielleicht dachte sie nur über meine letzte peinliche Äußerung nach – welches ihr schmeichelte – , und war dadurch abgelenkt. Plötzlich taucht ein Kraftfeld hinter mir auf und kommt meinem Rücken verdächtig nahe. Blitzschnell stoppte ich in meiner Bewegung und mein Freund ist ihr genau auf Augenhöhe.
„Das war knapp.“ sagte ich leise.
„Knapp?“ fragte sie im Flüsterton. „Er drückt mir an die Augen und der Sack ist an meiner Nase, verdammt.“
„Entschuldigung, hier tauchte plötzlich ein Kraftfeld auf.“ sagte ich leise und rückte wieder an ihr etwas herunter, bis mein Freund an ihren Brüsten drückte. Busensex hatte ich nie gehabt, aber selbst das fühlt sich schon wunderbar an ... das kam mir kurz in den Gedanken. „Ist es so besser?“ fragte ich.
„Etwas besser.“ sagte sie. „Ich hoffe nur, daß du nicht auf den Gedanken kommst Busensex haben zu wollen, da dein Freund ja genau in dieser Position ist.“
Es kribbelte plötzlich so seltsam in ihm, da sie genau auf meine unerwähnten Gedanken angesprach ... als hätte sie mich ertappt. „Nein, ich würde keine Frau zu sexuellen Praktiken zwingen. Das ist gegen meine Überzeugung.“
„Hm... ich glaube, daß dein Freund eine andere Meinung hat. Er wird allmälich härter ...“ sagte sie mit leichtem Unterton, was fast klang wie ein Scherz, aber ich ging nicht darauf ein ... und das war ganz sicher nicht im Humor gemeint gewesen.
„Wieso bist du eigentlich hier?“ fragte ich Largo leise.
„Tja, ich wollte den Frieden mit den Rebellen erzwingen, aber mit dem Respekt für beide Seiten.“ begann sie und ich unterbrach sie.
„... aber sie müssen doch wissen, daß das in dieser Welt ohne die Vernichtung der Megakonzerne und der krankhaften Machtgier der Politgrößen kein Frieden möglich ist!“ sagte ich.
„Es war ein Versuch und er mißlang, leider.“ sagte sie und wirkte sogar ehrlich. Das hatte ich nicht erwartet. „Aber was hast du geschafft?“ fragte sie.
Ich überlegte, aber so viel fiel mir auch nicht ein: „Ich habe vielleicht auch nicht mehr geschafft, aber dennoch hoffe ich ein gutes Beispiel gegeben zu haben, dem andere folgen und nie aufgeben werden, weil sie erkannt haben, daß Freiheit eine gute und gerechte Sache ist.“
„Wenn es dich etwas aufbaut, ich fand es immer gut, wie du gegen das System angegangen bist, auch wenn leider die Effektivität gefehlt hat ... oder es scheint jedenfalls so. Vielleicht gibt es ja jemanden, der über deinen Einsatz bei den Verbrechern die Zinsen einfordert. Wer weiß das schon?“ Sie lächelte bei ihrer Äußerung, die zynisch wirkte, aber mir zugleich auch Mut machte ... in einer mir noch unbekannten Weise. Ich mußte leise lachen.
„Ich glaube, jeder muß seinen Weg gehen den er kann um die Welt zum Besseren zu ändern ... und wenn es auch nur ein kleiner Schritt ist, jeder einzelne zählt und kann das Ganze zum Guten wandeln ... vielleicht.“ füge ich leise hinzu.
Plötzlich ertönt eine Stimme: „Hier seid ihr also!“ Ich erkannte es als die der KI. Dann hatte man uns also bemerkt und würde uns bald gefangen nehmen.
„Los.“ sagte ich und zeigte in die entgegengesetzte Richtung zu mir eben gewählten aber auch von dem Kraftfeld versperrten Richtung. „Da lang.“
Largo robbte etwas Rückwärts, so daß ich nicht mehr neben ihr war, versuchte sich krampfhaft etwas aufzurichten um dann drehen zu können, aber das war schwierig, da das Material der Röhren sehr glatt war und man so oft ausrutschte. Schließlich hatte sie es doch geschafft und ging auf allen Vieren in die einzige mögliche Richtung.
Jetzt versuchte ich mich zu drehen und war dann direkt hinter ihr, denn sie hatte gewartet und ihren Kopf zu mir gedreht. „Unterstehe dich und sehe mir nicht zwischen meine Beine.“ sagte sie und ging dann auf allen Vieren vor mir.
Als nach einer Weile auch diese Richtung versperrt ist, da sage ich: „Wir haben doch vorhin die Röhre über unseren Köpfen gesehen. Es scheint, daß das jetzt der einzige Weg ist.“
„Ja, leider hast du Recht.“ sagte Largo und es graute ihr davor dort hoch klettern zu müssen, das sah man ihren Augen schon an, als sie mir ins Gesicht sah.
Wir gehen wir zu dieser einen Stelle zurück, wo diese Röhre war. Bis jetzt waren wir immer den einfachsten Weg gegangen, aber letztlich waren wir nicht wirklich weiter gekommen und der Schwierigkeitsgrad immens steigen.
Sie sah nach oben und sagte: „Ich muß dir sagen, daß ich Höhenangst habe und nicht weiß wie ich reagieren werde!“
„Das macht es noch etwas schwerer.“ sagte ich leise. „Du mußt dann also als erstes gehen und bin direkt unter dir.“
„Aber guck mir nicht zwischen die Beine.“ sagte sie noch einmal und sah sehr unglücklich aus, als sie es sagte. Ihr war wohl klar, daß ich mich auch um ihre Verfassung vergewissern muß, damit man es besser abschätzen und gegebenenfalls reagieren kann. Sie seufzte leise.
An dieser Stelle konnten wir stehen und ich machte die Räuberleiter. „Los!“ sagte ich.
Sie legte mir ihre Hände auf die Schultern, setzte ihren rechten Fuß in meine Hände und ihre linke Hand griff nach einen der alle ein Meter kommenden greifbaren rechteckigen Dinger. Langsam zog sie sich vorsichtig hoch, ihre Brüste strichen über mein Gesicht und ich schloß meine Augen in dem Moment, doch wich ich mit dem Kopf nicht aus. Dann stand sie in der Räuberleiter und ihre Muschi war nahe meinem Gesicht. Das weiß ich, weil ich kurz meine Augten geöffnet hatte und mußte tief ein und ausatmen.
Diesen Lufthauch spürte sie wohl und guckte hinunter: „Hey, guck mir nicht auf meine Muschi. So wie du schnaufst kommt es dir wohl vom bloßen Anschauen, was?“
Ich mußte leicht grinsen und sagte: „Ich bemühe mich nur entspannt zu bleiben. Außerdem: du hast ihn bei mir auch gesehen.“ sagte ich.
„Du hast ihn mir ja förmlich aufgedrängt.“ sagte sie und setzte jetzt den linken Fuß auf meine Schulter, was ihre Muschi leicht öffnet und – um das Gleichgewicht halten zu können – sucht sie den Mittelpunkt, wobei sie ihre Muschi fester ins Gesicht drückt.
Mein Mund war frei und ich sagte leise: „Na, ... und was tust du gerade?“ Fast glaubte ich, daß etwas Nasses an ihrer Muschi war und so mein Gesicht streifte ... vermutlich eine „Schneckenspur“ hinterließ, ... aber sicherlich war das nur Einbildung.
„Ich suche nur das verdammte Gleichgewicht.“ flüsterte sie und ich glaubte förmlich zu hören, wie knallrot ihr Gesicht anlief.
Ich drückte sie über die Räuberleiter weiter nach oben und dann stand sie auf meinen Schultern. „Los, mach schnell! Meine Schultern fangen langsam an wehzutun.“ sagte ich und dann hob sich ihr Körper langsam von mir. Ich guckte zu ihr nach oben, sah wie sie die rechteckigen Dinger zum Halt nutzte, doch schien es ihr unmöglich zu sein den Abstand dieser Dinger überbrücken zu können.
„Die Dinger sind zu weit auseinander.“ sagte sie resignierend. „Kannst du mir helfen?“
Ich überlegte eine Weile und sagte dann: „Ich stütze dich an einer Seite und drücke dich weiter nach oben, dann nimmst du das nächste rechteckige Ding.“
Largo setzt also ihren rechten Fuß in meine Hände, die ich an die Wand der Röhre gelehnt habe und drückte sie so hoch ich kann. Ich versuche nicht zu ihrer Muschi zu gucken, aber als ich zur Kontrolle zu ihrem Fuß auf der anderen Seite sehe, da fällt der Blick automatisch an ihren reizvollen Punkt ... welcher leicht geöffnet war. Dann kommt der Punkt an dem ich nachziehen muß und langsam ziehe ich mich hoch, denn mir hilft keiner auf die erste „Stufe“. Was ich früher mit Leichtigkeit geschafft hätte fällt mir jetzt deutlich schwerer, da mir das Training fehlte, welches ich nach der Zeit des Hungers und des körperlichen Stillstands der Bewußtlosigkeit nötig gehabt hätte. Ich schnaufte schwer, als ich mein Gewicht nach oben gezerrt hatte und fragte mich, ob ich hier jemals herauskommen würde.
„Los, los, weiter.“ sagte Largo und sah zu mir herab.
Ich sah zu ihr herauf und sie mit breitgespreizten Beinen über mir stehen, welcher neben ihren süßen Brüsten und ihrem schönen Gesicht auch ihre Muschi sehr offenherzig präsentierte. „Schöner Anblick!“ flüsterte ich leise und erschrak zugleich, als mir meine Worte bewußt wurden und sie es ebenfalls hörte. Mein Freund kribbelte und wollte nur das eine.
„Schwein!“ schrie sie und versuchte ihre Beine – ohne Verschwendung wichtiger Überlegung in dieser Situation – verschränken, was sie mit Verzweiflung abrutschen ließ. Ich kniff die Augen zu, verkrampfte meine Hände um die rechteckigen Dinger und drückte meine Füße stemmend gegen die Wand der Röhre um nicht von ihr runtergerissen zu werden ... da der erste Schritt schon schwer genug gewesen war. „Erst nachdenken, dann durchdrehen.“ sagte ich noch leise und dann rutschte Largo runter und saß auf meinen Knien, wobei sie ihre Beine neben mir links und rechts gegen die Wand der Röhre drückte ... was ihre Muschi auch noch gut zur Geltung kommen ließ, als ich für einen Moment die Augen öffnete. Mein Freund richtete sich langsam auf und Largo bemerkte es sofort, was sie beschämt grinsen lies: „Laß uns lieber weiter, sonst ...“
Sie zog sich langsam hoch und nahm meinen Kopf ohne zu fragen als Kletterhilfe, aber war dann wieder gehändikapt weil die rechteckigen Dinger zu weit auseinander waren.
„Sonst was?“ fragte ich noch einmal und wollte mich in Position bringen um dann weiter hochklettern zu können. „fic....?“
„fic....?“ fragte die KI und fuhr fort. „Die Zuschauer des Pornokanals DYP (Do You Porn) würden es sehr begrüßen, oder?“ Auf einmal taucht ein holographisches Bild in der Röhre auf, was eine Umfrage abbildet mit einem Balkendiagramm. Es waren drei Balken mit der Frage: „Sollen die zwei fic.... oder sollen sie weiter streiten ... oder beides?“ Es waren zwei Balken die wuchsen. Schnell waren gut 80 Anrufer getätigt worden und 23 Anrufer waren für´s fic...., 0 Anrufer für´s Streiten und 57 Anrufer waren für´s fic.... Plus Streiten.
„Wir machen eine kleine Werbepause, damit wir die Sendegebühren reinbekommen und dann geht es weiter ... miiiiiiiüüüüt ... Streit und fic.... ... hoffentlich.“ sagte die KI, welche gleichzeitig der Moderator war.
Während wir weiter auf das Holobild glotzen und es immer noch nicht glauben können, wachsen die zwei Balken und über einen kleines Fenster wird Vergangenes gezeigt ... natürlich in Großaufnahme und glasklar. Wie mein Schw... Largo ins Gesicht hing oder zwischen ihren Brüsten lag ... was mich ja seltsam berührte ... irgendwo, aber dann auch wie ihre Muschi an meinem Gesicht war und da sehe ich dann auch etwas leicht aus der Linie hervorluken, was eine leichte Spur in meinem Gesicht hinterließ.
„Was ist das denn?“ frage ich und gucke zu ihr hinauf.
„So wie dein Freund reagiert ist es bei mir eben auch.“ sagt Largo und zuckt mit den Schultern.
„Wieso macht ihr es denn nicht einfach?“ fragt die KI. „Ich bemerke förmlich die Hormone und den gegenseitigen Wunsch es zu tun. Ihr wollt es, die Zuschauer wollen es ... also wo liegt euer Problem?“
„Was? Du willst mich fic....?“ fragt Largo verstört klingend, aber nicht ganz so überzeugend wie die vergangenen Male.
„Ha, ich kann mich zurückhalten, aber er sagte ihr wollt fic.... ... und nicht nur Malcom.“ sagte ich. „Du willst mich also auch fic.... ... angeblich.“
„Also, hier mein Vorschlag.“ begann die KI. „Seht mal kurz nach unten.“ Wir sahen nach unten und sahen ein Kraftfeld. „Wie ihr seht ist da jetzt ein Kraftfeld, doch es ist ein besonders starkes, was euch pulverrisieren wird, wenn ihr abstürzt.“
„Was sollen wir tun?“ unterbrach ich ihn sofort, damit er nicht zu ausführlich wird, denn lange kann ich mich so hier eh nicht halten.
„Du Malcom sollst Largo die Muschi lecken, dann gönnen wir euch eine Verschnaufspause in der Waagerechten ... ohne daß ihr fic.... müßt, wenn ihr es nicht freiwillig machen wollt ... vorerst.“ sagte die KI.
„Das mit der Verschnaufspause käme mir sehr gelegen, da ich hier langsam Probleme habe mich hier noch festzuhalten.“ sagte ich. „Aber die Entscheidung überlasse ich Largo.“
„Toll.“ sagte Largo zynisch. „Ihr wißt genau, daß ich nicht weiterkomme ohne Malcom und muß es über mich ergehen lassen.“
„Ist das ein OK?“ fragt die KI ... fast freundlich.
Ich kann langsam nicht mehr und an meiner zunehmend verkrampfte Haltung bemerke ich wie ich die letzte Kraft verliere ... . „Bitte, entscheide dich nicht zu langsam, ich kann nicht mehr lange.“ flehe ich mit zugekniffenen Augen, durch die eine einzelne Träne herausläuft.
Largo flüstert ganz leise: „Ja.“
„Wir können dich nicht hö...ren!“ sagt die KI mit dem Unterton eines Marktschreiers, doch schrie er nicht ... meine Arme werden immer länger, was Largo bemerkt.
Ich falle plötzlich, sie guckt mir mit ängstlichem Blick hinterher und schreit plötzlich. „Malcom soll mir die Muschi lecken!“
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