Das erste Lehrjahr hatte ich mit dem BGJ (Berufs-Grundbildungs-Jahr) abgegolten. Ich begann eine Lehre als Elektroinstallateur bei meinem Onkel, welcher mit meiner Lehre bei seiner Firma mit den Monaten immer unsympathischer wurde ... womit ich dann auch immer schlechtere Laune hatte und irgendwann Mobbingopfer wurde. Im Dritten Lehrjahr war ich eigentlich jeden Tag froh weg zu sein ... also ihm - meinen Onkel – nicht über den Weg zu laufen. Mit einem Gesellen verstand ich mich prima, aber mit dem fuhr ich ja auch nicht jedes Mal ... aber wenn er einen Stift (Lehrling) gebrauchen konnte, dann sagte auch daß ich ihm gut helfen könne. Wir waren echte Freunde, welche sich gegenseitig ärgerten in flachsiger Art und Weise. Eigentlich war er meine Insel der Entspannung während der Lehre ... eben echte Freundschaft, der eine half den einen. Jeder mußte Stundenzettel schreiben und wenn ich Lücken hatte in dem Monat, also keinen Zeitnachweise hatte wo ich gearbeitet hatte, dann konnte ich ihn fragen ohne eine dumme Bemerkung zu bekommen, was bei anderen oft nicht der Fall war. Aber egal.
Jedenfalls änderte sich einiges, als ich kurz vor Feierabend von meinem Rohbau (Haus - nur Wände ohne Elektrik) zum Kunden fahren sollte. Ich hatte diesen Rohbau für mich allein und war auch sehr froh, weil ich meine geistige Ruhe hatte. Also Lärm von Maschinen, aber eben keine Nörgelei von Leuten, die mich nur den ganzen Tag ärgern wollen. Ja, den ganzen Tag habe ich Schalterdosen gefräst, Löcher gebohrt, Geflechst und gestemmt. Ich sah wohl recht blass aus im Gesicht – nein eigentlich war selbst mein dunkler Overall von dunkelblau ins schneeweiß-blau gepudert von dem weißen sandstein. Kurz vor Feierabend war es schon etwas dunkel, schließlich war es schon Herbst. Ich packte alle Maschinen und Krimskrams in mein Privatwagen, mit den Firmenwagen waren ja die Gesellen unterwegs. Den Staub eher erfolglos von den Klamotten abklopfend gebe ich entnervt auf und setze mich ins Auto. Mein Auto ist zwar nicht so sauber, aber der Staub vom weißen Kalksandstein ist wirklich nicht anregend – es juckt und scheuert an der Haut, außerdem sieht es manchmal so aus als kriegt man eine allergische Reaktion auf der Haut.
Ich fahre los, den Zettel mit der Adresse in der Hand suche ich in einer neuen Wohn-Siedlung. Als ich das Gebäude entdecke wundere ich mich, daß es eine kleine Firma ist und hoffe, daß es keine Probleme oder Ärger gibt. Vieles macht mich unsicher was wohl auch jeder sehr schnell bemerkt.
Geparkt und zur Eingangstür gegangen, welche schon zu ist, klingele ich an der Tür.
„Hallo, wer da?“ fragt eine herrische Stimme.
„Hallo, Firma Kringelmeier. Ich soll hier eine Kleinigkeit erledigen?“ sagte ich, versucht ruhig zu bleiben. Die Stimme war sehr streng und das allein streßt mich schon. Der Öffnungsmechanismus der Tür summt und ich drücke die Tür ein. Nach ein paar Metern im Vorraum kommt eine Frau – wohl so um die 30 oder knapp älter – auf mich zu.
„Hallo, ich bin Frau Minardi.“ Sagst du und will mir die Hand zur Begrüßung reichen, aber ich ziehe meine Hand zurück.
„Entschuldigung, aber ich auf einer sehr staubigen Baustelle. Hallo, ich komme von der Elektro-Firma Kringelmeier. Was gibt´s hier für mich zu erledigen?“ frage ich.
„Bitte kommen sie mit.“ sagt du und weist mir mit rechten Hand den Weg.
Wir gehen durch einen Langen Flur – es scheint von innen viel größer als außen zu sein denke ich bei mir.
„Was ist das eigentlich für eine Firma? Ich habe noch nie was von ihr gehört.“ bemühe ich mich ein kleines lockeres Gespräch zu beginnen.
„Wir importieren Waren aus Süd-Ost-Asien und verkaufen diese an zwei Supermarktketten. Eigentlich nichts Besonders.“ sagt sie, ihren Kopf etwas zu mir gedreht, daß sie mich gerade im Augenwinkel sehen kann. Dann öffnet sie eine Tür auf welcher „Chef“ steht und wir gehen hinein.
Chef, und ich denke ausgerechnet da muß ich hin.
„Guten Abend. Mein Name ist Schmidt.“ beginnt er und fährt gleich weiter fort. „Wir haben ein kleines Problem. Immer wenn wir mehr als vier PCs starten, dann beginnen die anfangs zu spinnen. Sie booten mehrmals neu ... und nach einer halben Stunde läuft es dann normal.“
„Hm... klingt für mich, als seien die Stromspitzen zu groß.“ Denke ich laut nach. „Liegen alle PC an einer Sicherung?“
„Hm... keine Ahnung...“ sagt der Chef. „Aber ich habe jetzt auch nicht viel Zeit und muß leich weg. Frau Minardi wird sich um sie kümmern, In Ordnung?“ Und er sieht von mir zu ihr rüber.
„Es ist mir egal wer mir Auskunft geben kann.“ sage ich und sehe kurz auf die Uhr.
„Ok, dann ist das geregelt.“ sagt er, nimmt sich eine Mappe und rennt fast aus seinem Büro.
„Also dann. Sind alle Rechner heruntergefahren?“ frage ich.
„Moment, ich sehe eben nach.“ sagt sie und rennt um einen großen runden Tisch. Ich sehe ihr immer nach. Du hast einen weißen sehr glatten und dünnen Pullover an, welcher edel wirkt, aber auch sehr teuer erscheint. Der BH scheint nur schwach durch, welcher also vermutlich auch weiß ist oder auf jedenfall eine sehr helle Farbe ist. Im starken Kontrast dazu hat die eine dunkle himmelblauefarbene Stoffhose, welche sich stellenweise fast wie eine Legging spannt speziell um die Knie, wenn sie diese beugt um auf einem Arbeitsstuhl sitzend mit der Maus auf „Herunterfahren“ geht und beim Aufstehen sich dein Po sich in seiner süßer Form nicht verbergen läßt.
Schließlich kommst du auf mich zu: „So alle sind heruntergefahren, was nun?“ fragst du leicht lächelnd, als sei es jetzt schon nervig.
„Wo ist Sicherungskasten?“ frage ich und du führst mich zu einer kleinen Abstellkammer, welche zugemüllt ist und eng. Du versuchst eine schwere Holzplatte beiseite zu schieben, aber schaffst es nicht. „Hier hinter müßte der Sicherungskasten sein.“ sagt du und fragst: „Können sie mir helfen die Platte beiseite zuschieben?“
Hm... eigentlich sollte ich es alleine machen, aber wenn sie von sich fragt, dann ´helfe` ich ihr eben.
„Ok, kleinen Moment bitte.“ sage ich und ziehe meinen staubigen Overall langsam und vorsichtig aus. Und fragt sich was das soll.
„Machen sie jetzt einen Männerstrip?“ fragst du leise kichernd. „Oder muß ich mich vor ihnen in Acht nehmen?“
Ich mußte verlegen grinsen und werde rot. „Weder noch, ich habe ja noch einen Jogginganzug unter. Draußen ist es ja zeitweise schon recht kalt. Und damit ich sie nicht vollstaube, ziehe ich halt meinen Overall aus. Wäre doch schade um ihre edlen Klamotten.“
„Oh, du hast Geschmack?“ fragst du lächelnd ohne eine Antwort abzuwarten. „Na denn, hilfst du mir? Ich heiße übrigens Susanne.“
„Ich bin der Jens.“ Antworte ich und kam in die Abstellkammer. Ich versuchte mit ihr die Holzplatte anzuheben und weiter nach hinten zu schieben. Du standst vor mir an dieser Platte und nicht ganz einen Kopf kleiner als ich. Deine Hände waren links an der Kante der Holzplatte und um mehr Kraft nutzen zu können gingst du etwas in die Hocke und stemmtest dich mit beiden Beinen vom Boden ab. Ich hatte eine Hand über den ihren beiden an der Platte und die Rechte war an der oberen Kante, wo ich versuchte die Platte etwas von der Wand abzuziehen. Nie hätte ich gedacht, daß diese Platte uns so lange aufhalten würde. Hey, da ist etwas, das die Platte stoppt. Ich hob die Platte etwas mehr von der Wand ab und plötzlich – ich hatte mich mit sehr viel Kraft in die Richtung in die wie die Platte schieben wollen gelegt und plötzlich falle ich in dieses Loch. Ich falle über dich in die Schieberichtung und du fällt auch zu Boden. Wie gesagt, eine kleine Abstellkammer, weil sehr wenig Platz. Links und rechts kein Platz. Mit meinem Zwerchfell an deiner linken Schulter und es scheint für den Bruchteil einer Sekunde, als lauschest du an meinem Brustkorb mein Herzschlag.
„Hahaha“ lachst du und steckst mich leicht an. Irgendwie komme ich nicht so recht heraus und zapple ziemlich hilflos.
„Tja, irgendwie komme ich hier nicht alleine raus. Ziemlich peinlich.“ sage ich verlegen lachend, mein Oberkörper schräg nach unten geneigt, meine Beine fast in die Luft ragend.
„Irgendwie hast du mich hier auch etwas eingekeilt.“ sie lacht.
Ich versuche mich etwas zur Seite zu drehen und schaffe es allerdings liegen wir beide jetzt dicht an dicht zwischen dem hochgestellten Kisten und an die Wand gelehnte Platten. Wie peinlich mir das ist ... ich weiß nicht so recht, wohin mit den Händen und ihr Hintern ... fest an meinen Schoß gedrückt verursacht ein Kribbeln in meiner recht lockeren Jogginghose.
„Tja, wie kommen wir jetzt hier raus?“ fragt sie mit einem Unterton und bewegt ihren Hintern langsam, wenn auch fast unscheinbar und unverdächtig. Was aber dann doch wieder nachläßt als ich auf die Frage mehr oder minder antworte ... naja, eigentlich gar keine echte Antwort.
„Hm... also ich habe keine Ahnung wie ich hier rauskomme.“ erwidere ich und fühle den Schmerz in meinen Armen immer größer werden, weil sie in der Luft sind, bzw der andere unter uns von dir weggedrückt wird. „Und meine Arme tun auch langsam ganz schön weh.“
„Ganz schön?“ fragt sie. „Ist mir ein kleiner Masochist auf die Pelle gerückt?“ - sie lacht sehr leise, aber süß.
Ich schließe meine Augen und versuche immer noch meine Arme von der „Sünde“ in meinen Gedanken fernzuhalten – Schmerz treibt Tränen in meine Augen, aber ich gebe kein Laut preis welches diesen stechenden Schmerz verrät.
„Eigentlich hatte ich gehofft hier keine Probleme zu bekommen, und jetzt stecke ich hier mit eine Angestellten in so einer komischen Situation.“ sage ich mir flüsternd und vergaß die Anwesendheit von dir im Moment der Aussprache dieser Worte.
„Ich hatte es mir auch einfacher gedacht sie loszuwerden.“ Sagte sie lachend. „Aber so anhänglich wie du war niemand bisher gewesen.“
.... Wie redeten viel belanglose Dinge ...
Ich weiß nicht wie lange wir hier hilflos lagen, aber plötzlich ging das Licht aus.
„Ein Zeitschalter für den Licht-Stromkreis?“ frage ich, nur noch das Schwarz des Dunkel erkennen könnend.
„Genau. Es wird punkt 18 Uhr 15 auf ein Notlicht-Stromkreis geschaltet, welches mit einer Alarmanlage gekoppelt ist.“ beginnt sie. „Wenn eine Bewegung die Drucksensoren auslöst, dann filmt die Kamera alles was vor die Linse kommt.“
„Heißt das etwas jetzt, wir liegen so lange hier bis jemand unsere Ruhe hören kann und uns findet?“ frage ich. „Über 12 Stunden lang mit einer hübschen Frau hier eingeklemmt? Bis man mich hier mit ihnen findet und mir die Scham ins Gesicht steigt? O Gott? Peinlich!“
In der Dunkelheit lege ich – mit dem Glaube an die Ausweglosigkeit – meine linke Hand nach unten ... auf deinen Oberschenkel. Oh, denke ich und hebe sie erschrocken wieder in die Luft. Habe ich es nicht bemerkt, daß sie die Position leicht gewechselt hat und sie mit dem einen Bein über den meiner liegt?
Plötzlich wirkt sie entspannter und weicher. Sie gibt langsam nach und es fühlt sich so an, als wären wir nicht mehr verkeilt.
„Wenn du willst, dann lege deine Hand ruhig wieder dorthin ... es war sehr schön.“ sagt sie leise. Und flüstert fast lautlos weiter: „Dort hat mich lange keiner mehr berührt.“
Sie wirkt mir auf einmal so nah und auf einmal so attraktiv denke ich. Ich lege meine Hand wieder auf deine Oberschenkel, welche die Wärme deiner Haut fühlt. Du bewegt sich sehr langsam und fast unmerklich – wärend ich schon langsam eindöse – ihr Becken horizontal gesehen in meine Richtung und meine Hand wandert mit. Meine Linke Hand streicht dir dadurch unbewußt langsam Millimeter für Millimeter immer weiter in den Mittelpunkt zwischen deinen Beinen. Ich werde träge und so müde, kriege nichts mehr von all dem mit, sondern kuschele mich - ohne zu wissen was ich tue - an dich heran. Sie wird immer mehr zu einer Decke für mich, in welche ich micht eigentlich nach einem schnellen Feierabend einhüllen wollte ... und einfach nur schlafen nach dem sehr anstrengenden Arbeitstag.
Du windest deinen Oberkörper wie eine Schlange - für mich fast unmerklich, so daß ich nicht darauf reagiere – drehst ihn langsam mir zugewand. Dein leichter Atem Streicht über mein Gesicht, genau wie ein paar deiner Haarlocken - weich wie Seide – schenken mir ein Wohlgefühl auf meiner geschundenen Haut um Augen, Mund und Nase. Dein rechtes Bein legt sich weiter um mein linkes Bein und drückst mir dein Becken mit sehr milden Druck entgegen. Meine Hand an deiner magischen Zone, welche ich geistig noch nicht wahrgenommen habe legt sich um deinen Oberkörper auf den Rücken. Du rückst noch enger an mich heran, aber dann nimmt mir die kalte und glatte Oberfläche der Holzplatte an dem Rücken dieser Hand die Unkonzentriertheit ... lenkt meine Gedanken wieder auf das was um mich herum passiert. Ich öffne meine Augen, aber sehe nur die Dunkelheit ... alles ist schwarz, aber ich fühle deinen Atem, dein weiches Haar und die Wangen der ebenso weichen Haut. Ich bin erstarrt und du öffnest auch deine Augen wie es scheint, denn die Wimperhärchen des einen Auges streicht über meine Wange.
„Was ist los?“ fragst du, als würdest du meine Verspanntheit fühlen. „Ist es nicht schön?“
„Ich bin etwas verwirrt, aber doch ... es ist wunderschön.“ sage ich. „Aber vielleicht sollten wir doch versuchen hier rauszukommen?“
„Hey, ganz ruhig ... hab doch keine Angst.“ flüsterst du und drückt mich allmählich in Rückenlage, sie liegt federleicht - fast wie eine Decke - über mir. „Nichts passiert, was du nicht willst.“
„Mir geht es nur einfach etwas schnell, ich kenne dich ja gar nicht.“ sage ich leise.
„Was möchtest du denn wissen?“ flüsterst du mir leise ins Ohr, als sei ihr Leben ein Geheimnis und streicht ihre warme Wange über meine. Deine Hände streicheln sanft über meinen Oberkörper, während du langsam deinen süßen Busen auf diesen plazierst und dein Becken auf meinem bewegst.
Du fängst leise zu erzählen an: „Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und geschieden, habe zwei Töchter und einen Sohn. Mein früherer Mann war nach 5 oder 6 Jahren das erste Mal untreu, so wie er mir mal beichtete, aber er konnte es nie ganz sein lassen. Ich hatte nach zwei recht kurzen Beziehungen die Nase voll, weil sie nicht treu waren und sie mich dann als prüde beschimpften, worauf ich mich von denen dann auch trennte. Jetzt hatte ich zwei Jahre keine Beziehung bzw den Sex mit jemanden. Ist es schlimm, wenn ich mit dir fic*en möchte?“
Bei ihrem letzten Satz dachte ich, daß mein ganzer Körper eine Gänsehaut bekam und fragte mich ob sie es wohl merke, oder es nur meine Einbildung war. Sie möchte mit mir schlafen, hier in dieser Abstellkammer, wo wir die nächsten 12 Stunden nicht rauskönnen ohne den Alarm auszulösen, wie es scheint. War sie von Anfang an auf mich scharf gewesen?
- eine ganz stille Nachdenkpause -
Ich flüster ganz leise: „Es ist nicht schlimm, aber es geht mir nur viel zu schnell ... doch ... ich möchte dich auch berühren.“
Es scheint sich ein Lächeln in deinem Gesicht zu formen, denn ich fühle ein Änderung deiner Gesichtsmimik. „Bitte erzähle mir was von dir.“ flüsterst du.
Ich begann zu erzählen: „Ich bin 20 Jahre, bin im dritten Lehrjahr und habe keine Beziehung oder Freundin ... bzw ich hatte nie eine. In der Firma habe ich immer mehr Probleme mit den Leuten und eigentlich weiß ich gar nicht mehr was ich machen soll, aber das ist unwichtig.“
„Hey, Jens ... findest du dich unwichtig?“ flüstert sie und streicht mit ihren Lippen über die Wange zur rechten Augenhöhle, dessen Auge ich schnell schließe. Es ist so schön weich und warm an dem Punkt der Berührung ... und dann spricht sie weiter: „Wenn es dir schlecht geht ... sehe das, und dann geht es mir auch schlecht ...“ sie wandern über die Nase zu der anderen Augenhöhle, und du fährst weiter fort. „denn ... ich hab dich gern, letzteres wirst du wohl schon gemerkt haben, oder?“
„Soll ich dir was gestehen?“ flüstere ich dir ins Ohr. „Als ich herein kam und dich auf mich zukommen sah ... da habe ich dein Alter abgeschätzt.“
Ihr Gesicht formte wieder ein Lächeln, wie ich es an dem Anspannen der Mundwinkel merkte. Du schienst es als Interesse zu deuten, eben als ein nettes Kompliment.
„Und wie alt war ich in deinen Gedanken?“ fragt sie und fährt mit ihren Lippen zu meinem linken Ohrzipfel ... streicht diesen sehr empfindsamen Bereich sanft und langsam, daß ich zucken muß.
„Ich hatte 30 bis 32 geschätzt, aber mehr? Eigentlich nicht.“ beantwortete ich deine Frage.
Du küßt mich und wir schließen die Augen, ich lege meine Arme um dich ... als plötzlich das Licht angeht und an meinen geschlossenen Lidern das helle Licht den Sehnerv reizt – ich öffne meine Augen.
Ich breche den Kuß ab und sie öffnet ebenfalls ihre Augen. „Das Licht ist wieder an?“ fragst du dich. „Ist mein Chef denn noch mal hier? Los las uns mal nachsehen.“
Sie steht auf und meine Hände streichen nur langsam an deinen Seiten hinunter. Sie öffnet die Tür und ich stehe auch auf ... gehe mit ihr ins Büro. Plötzlich kommt Herr Schmidt ins Büro und ist überrascht uns hier zu sehen.
„Was macht ihr denn noch hier?“ fragt er und sieht kurz auf die Uhr. „Es ist doch schon 19 Uhr 27.“
„Wir waren etwas verhindert und dann war das Licht ausgegangen.“ sagst du und fährst weiter fort. „Wir hatten dann überlegt, was wir machen könnten, ohne den Alarm auszulösen.“
„Wie verhindert?“ fragt Herr Schmidt. „Ihr ward doch in der Abstellkammer, sonst wäre der Alarm ausgelöst.“
Ich glaubte im Gesicht ganz rot zu werden und sagte dann: „Stimmt, wir waren in der Abstellkammer. Eine schwere Holzplatte mußte zur Seite geschoben werden, aber dann fielen wir zwischen dem Gelumpe und ...“ ich dachte kurz nach und log weiter „... einiges fiel auf auf uns herab. Daß nichts hart auf uns fiel, sondern abgebremst von den Gelumpe links und rechts abgebremst wurde ist unser Glück.“
-kurze Pause-
„Wenigstens hatte ich eine gute Gesprächspartnerin.“ sagte ich abschließend. Du (Susanne) lächelst nur zu mir.
-kurze Pause-
„Und was ist jetzt das Problem?“ fragt Herr Schmidt.
„Ich komme zu dem Schluß, daß es während dem Einschalten der Rechner in den ersten 30 Sekunden zu großen Stromspitzen kommt, welche sich nur langsam abbauen und in Stromschwankungen äußert.“ sagte ich. „Also entweder schalten sie die Rechner zeitversetzt an oder ich muß einen Extra-Stromkreis legen mit einer eigenen Sicherung. Allerdings kann es auch sein, daß wenn sie ein zusätzliches Gerät anschließen und einschalten der eine oder andere Rechner wieder startet und die nichtgespeicherten Daten verloren gehen.“
„Also werden sie morgen noch einmal kommen müssen, oder machen sie es heute Abend noch?“ fragt er.
„Eigentlich habe ich keine Lust mehr heute Abend was zu machen, außerdem gibt es einen 25%-igen Zuschlag, weil es nach 17 Uhr ist ... eben wie Überstunden im Normalbetrieb.“ sagte ich.
„Verstehe, dann solltest du morgen noch einmal kommen. Die halbe Firma ist morgen auf Fortbildung und somit ist dieser perfekt dafür.“ sagst du.
„Stimmt, da gebe ich meiner Ex-Frau ausnahmsweise mal recht.“ stimmte er zu. „Also, dann fangen sie morgen an!“ ... und geht hinaus ... ohne eine Antwort von mir zu erwarten.
Du bist seine Ex-Frau? Oh jetzt wird es etwas peinlich ... denke ich bei mir.
„Tja, ich werde es meinen Chef berichten, was hier noch zu erledigen ist ... aber es ist auch möglich, daß er jemanden anderen schickt.“ erwidere ich auf seine letzten Worte.
„Ich möchte aber nicht noch einmal so viel Zeit verlieren, um jemanden alles erneut zeigen und herumführen zu müssen.“ Sagst du. „Sag einfach, daß es abgesprochen ist, daß du morgen kommst.“
Als ich bißchen so gucke als sei ich mir unsicher daß es so klappen wird, kommt sie ganz nahe zu mir. Ihr Oberkörper drückt sich leicht an meinen und mir ins Ohr flüsternd streicht deine Hand sanft über meinen Oberschenkel mit Tendenz zu meinem Po: „Hier ich gebe dir diese Codekarte, welche du nutzen kannst um ab 10 Uhr ins Haus zu kommen ... jedoch nur mit der Nummer 47-11. Aber nur du darfst den Code wissen, also kannst auch nur du kommen.“
Sie küßt mich und ihre Hand streicht in meine Jogginghose zu meinem Glied, welcher schnell reagiert. Schließlich kommt mir die Frage im Kopf `Wo ist ihr Ex ... beziehungsweise Chef?´ und höre dann Geräusche im Flur.
„Schade ...“ flüsterst du und unterbrichst es. „Los komm, ich denke Schmidtchen Schleicher wartet schon um die Alarmanlage zu aktivieren.“
„Kommen sie endlich?“ ruft er aus der Ferne und wir gehen schnell in diese Richtung.
„Moment, mein Overall...“ sage ich und laufe zu diesen, nehme ihn und während ich zur Ausgangstür laufe rolle ich den verstaubten Fetzen zusammen ... es staubt etwas.
Vor der Tür stehend verabschieden wir uns voneinander.
„Tschüß, bis morgen dann!“ sagt du lächelnd.
„Ja, bis morgen.“ erwidere ich.
„Gutes Gelingen.“ sagt Schmidt. „Auf Wiedersehen.“
Ich steige in mein Fahrzeug und los geht’s.
Am nächsten Morgen lege ich mir die Sachen, die benötigt werden zusammen und warte auf den Chef, welcher heute etwas später kommt. Ich erzähle was da zu machen ist und sage ihm, daß ich dort auch schon erwartet werde und mir außerdem diese Karte mit Code gegeben wurde.
„Ich fahre dort hin!“ sagt mein Chef. „Sag mir den Code und lade mir die Sachen ins Auto!“
„Den Code soll ich nicht weitergeben, also tue ich es auch nicht.“ antworte ich.
„Na dann fahre ich eben so hin.“ sagt er, und ich fange an die Sachen ins Auto zu packen.
„Du kannst ja an deiner Baustelle weiter herumspielen, da ist ja noch viel zu tun.“ sagt er lachend und fährt los als alles in seinem Auto ist.
„Tja, ich hatte das Gefühl, daß du dich sehr auf diese Baustelle im Büro gefreut hast, oder?“ sagt Jörg, mein Kumpel unter den Gesellen.
Ich lade mir die Sachen ins Auto, die ich für meine Baustelle des Rohbaus brauche.
„Stimmt, sind sehr nette Leute da ... besonders die eine Frau ist sehr hübsch, aber das findet mein Chef wohl auch, deshalb fährt er ja dort hin.“ sage ich. „Ich bin gespannt was er zu erzählen hat, wenn er dort `fertig´ ist.“ [`fertig´ mit einem Unterton]
Jörg lacht: „Was meinst du denn mit fertig?“
„Ich weiß nicht, vielleicht mache ich mir ja Hoffnung, daß es für ihn sehr unerotisch wird.“ flüstere ich fast und lache dann.
„Mann sollte die Hoffnung nie ganz aufgeben!“ sagt er mir und geht in Richtung seines Firmenfahrzeugs. „Tschüß und viel Spaß!“
„Ok, wünsche ich dir auch. „Tschüß!“ ... und fahre dann auch los.
Ich komme an dem Rohbau an und schleppe alle Maschinen an den zentralen Punkt, wo ich alle meine Werkzeuge und Materialien lagere für den Zeitraum wo ich hier arbeiten muß. Dann hole ich die Kabeltrommel und ziehe das eine Ende zum Bau-Strom-Kasten, damit ich Strom für die Maschinen habe ... und natürlich für mein Radio. Ohne Musik alleine auf der Baustelle ... ist mit das Schlimmste was es gibt.
„....the Champions ... my Friend ...“ dudelt Freddy Mercury von Queen aus dem Radio, als jemand nach mir ruft.
„Je .... hens, wo bist du?“ ruft die Stimme.
Hört der denn nicht die Musik ... frage ich mich im Gedanken und gehe in Richtung des Rufen.
„Hallo Jens.“ beginnt mein Chef. Aha, Susanne hat ihn nicht reingelassen und ich muß fast lachen, aber verkneife es mir zu einem leichtem Grinsen.
„Was ist los?“ frage ich versucht ernst zu sein und frage mich was bei ihm genau passiert ist.
„Die Schlampe hat mich nicht reingelassen. Sie sagte, daß sie nur dich reinläßt.“ meckert er.
Eigentlich hätte ich fast gelacht, aber ein Wort hielt mich ab ... ein Wort welches mich tief verärgert.
„Sagen sie bitte nicht dieses Wort oder andere negative Wörter, sonst werde ich es ihr bei Gelegenheit erwähnen.“ sage ich mit verärgerter Miene. „Und außerdem sagte ich ihnen ja, daß ich es mit ihnen abgesprochen hatte, deshalb auch diese Karte.“
„Jaja, ist ja schon gut. Beeil dich und fahr dort hin. Dann ist das wenigstens erledigt und du kannst auf dieser Baustelle weiter machen.“
„Klar, ich schleppe die Maschinen und Materialien auf die Baustelle um sie danach sofort wieder ins Auto zu laden. Zwei oder Drei Stunden vor Feierabend mache ich das gleiche Spiel und kann von diesem Zeitraum noch einmal eine halbe Stunde abziehen, wegen dem Hin- und Herräumen.“ sage ich ihm. „Nein, ich werde hier bin zur Mittagspause arbeiten und dann fahre ich dort hin.“
Er sah mich verärgert an, sagte aber dann: „Na gut, also gutes Schaffen.“ ... dann zog er ab.
Ich ging zur nächsten Telefonzelle und wählte die Nummer auf der Karte an.
„Minardi am Apparat, guten Morgen!“ sagst du.
„Hallo ich bin´s.“ sage ich.
„Hallo Jens, dein Chef war wohl nicht sehr glücklich, als er nicht reingelassen wurde!!!?! Ich meine weil du nur eine Viertel Stunde später anrufst.“ fragst du fast, was aber auch gleichzeitig eine Feststellung ist.
„Stimmt, als er gerade eben auf meiner Baustelle war konnte ich mir nur mit Mühe ein Auslachen verkneifen ... zu einem leichtem Grinsen.“ erwidere ich. „Ich werde schätzungsweise um 13 Uhr kommen, allerdings wieder sehr verstaubt.“
„Dann werde ich mich bei deinem Chef beschweren, daß er jedesmal andere und dann auch noch Schmutzfinken zu uns schickt.“ sagst du. „Außerdem hat er beim Weggehen viele Schimpfworte ausgestoßen, was ich ihm auch noch vorhalten werde und eine Entschuldigung fordern werde.“
„Hey, bitte laß uns nicht von meinem Chef reden, das macht mich nur Depressiv. Aber ich muß jetzt schluß machen, weil ich noch auf dem Bau arbeiten muß. Also bis später dann, ich freue mich!“ sage ich ... zum Schluß fast flüsternd.
„Ok, ich freue mich auch, es ist sogar eine Dusche hier im Gebäude. Bis nachher mein süßer Stift.“ sagst du.
[gibt es denn eine Sie hier, die vielleicht weiterschreiben möchte?
