Die Tür - Teil 1

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Die Tür - Teil 1

Beitragvon schlenzi » 20.09.2006, 13:08

Ich hatte die Möglichkeit ergriffen einem alten Mann beizustehen, als drei Männer ihm abgepaßt hatten und die Rente des vierten Monats abnehmen wollten. Er schrie um Hilfe und als ich um die Ecke der Hauswand kam, versuchte er sich mit dem Schirm zu Wehr setzen wollen, allerdings stieß einer der drei Goliaths – sie waren fast Schränke von Türstehern so mancher Diskotheken - dem David an´s Bein, was eigentlich gar nicht so schlimm wirkte, doch er stürzte zu Boden. Als ihm einer drei ihm die Tasche abnehmen will und er sich immer noch wehrte, bin ich endlich bei ihm und sage: „Laßt ihn in Ruhe. Einen alten Mann sein Geld abnehmen, das könnt ihr ...“
Der Typ, der ihm die Tasche abnehmen wollte, aber es nicht schaffte, weil der Alte wohl früher mal ein Jongleur war oder so ... und die Tasche schnelle in Bögen von der einen Hand um den Nackenbereich in die andere Hand und so weiter.
Ich half dem Alten auf und sah seine Augen, die sicherlich schon sehr viel gesehen haben, aber immer noch die Neugier der Jugend besitzen ... er wollte lernen, alles in sich aufsaugen was er sah und erleben würde.
Als dann eine Kleinfamilie mit Kinderwagen auf der anderen Straßenseite aus einem Haus kommt, verdrücken sich die drei plötzlich ganz schnell und wir beide sehen ihnen nach. Dann bogen sie um eine Ecke und wir guckten dem anderen in die Augen, so als wären wir ein und die selbe Person oder so ... seltsam.
„Danke für deine Hilfe.“ sagt er plötzlich und grinst. „Wenn ich noch so jung wäre wie du, dann hätte ich kein Problem gehabt, denn dann hätte ich mich wehren können. In meinem jetzigen Alter von 89 Jahren bin ich allerdings nur noch dazu fähig mit Dingen zu Jonglieren, daß heißt, wenn sie nicht zu schwer sind.“
„Kein Problem, ich helfe wenn ich kann ...“ erwiderte ich ihm. „Also dann, wenn es ihnen gut geht wünsche ich einen schönen entspannten Abend.“ Ich wollte gerade losgehen, da zog er sich an mich heran und legte seine Arme um mich, so wie es meine Oma früher immer getan hatte. Diese Umarmungen hatten seit jeher immer ein Unbehagen in mir erzeugt, so wie die des Unbekannten, weil ich meist eher abblockte und es mir so nicht einprägen konnte ... es als etwas schönes annehmen konnte. Ich versuchte so locker zu sein wie irgendmöglich, aber ich war mir sicher, daß er es mit 100%-iger Sicherheit merken würde und trat er plötzlich einen Schritt zurück.
Er lachte leise mit freundlichen Augen und sagte: „Du bist so steif wie ein zähes Kottelett.“
Ich versuchte zu lachen, aber der Gedanke an ein Kottelett rief einen Gefühl von Ekel in mir hervor, aber ich versuchte freundlich zu lachen. Diesmal war ich mir sicher ihn mit dem leichten Lachen täuschen zu können und lachte dann eher aus Freude darüber ... aber das war dann ehrlich, wenn gleich auch über eine vollkommen andere Sache.
„Wir werden uns nicht mehr sehen, aber es freut mich dich getroffen zu haben.“ sagte er und ging dann den Weg in den Schatten von mehreren Bäumen. „Lebe wohl!“
„Auf Wiedersehen.“ rief ich leise nach.

Ich ging nach Hause und war froh, denn die scheiß Arbeit des 1-Euro-Jobs für das Säubern der Bürgersteige und das Beseitigen von Hundescheiße oder Ähnlichem hängt mir zum Halse raus. Ich schließe die Tür auf, aber dann bemerke ich einen Zettel in meiner Jackentasche und bin verwundert, denn ich kann mich an keinen Zettel erinnern, den ich hineingesteckt habe. Ich nehme ihn heraus und es ist so eine Karte in der Größe einer Visitenkarte.

< DU BIST MEIN ERBE > steht in großen Buchstaben darauf und sehe verwundert auf die Rückseite. Es steht eine Adresse drauf und ich überlebe die Karte wegzuschmeißen, denn es war doch wirklich sehr seltsam. Erst einmal machte ich mal für große Tiger und starrte nachdenklich auf die Karte, während ich auf der Kloschüssel saß. Wenn es dort etwas zu holen gab, dann wäre ich schon froh darüber, aber wäre das nicht auch egoistisch oder gierig? Ich schmiß die Karte in den Behälter des Badezimmers und betätigte die Spülung.

An diesem Abend sah ich einen bescheuerten Film, den ich mir mal viel spannender vorgestellt hatte, doch war ich einfach so träge und fanatisch im Willen meinen Geist zu benebeln ... Scheiße dachte ich und legte mich gleich darauf schlafen. Ich schlief schnell ein, aber dann – es war am frühen Morgen, aber immer noch Stockduster – bemerkte ich ein Licht auf einem Nachttisch mit flourescierendem Farbton. Ich richte mich auf und sehe die Karte, wie sie sich mir in den Kopf hineinbrennen will. Meine Augen werden nachtblind und ich mache die Nachtischlampe an.
Ich nahm die Karte in die Hand. „Woher kommst du denn wieder? Ich habe dich doch weggeschmissen!“ Auf einmal schnürrte sich mir Hals etwas zu. Es gab keine Bedrohung, aber wie von Geisterhand schien sich Karte auf meinen Nachttisch gebeamt zu haben. „Scotty?“ scherzte ich und lachte ebenso leise.
„Nur diese Nacht noch, die Zeit drängt.“ glaube ich ein leises Flüstern ... fast gehaucht zu hören, und sehe mich nervös um.
„Was soll ich tun? Jetzt raus in die dunkle Nacht?“ fragte ich mich und sagte dann laut vor Bequemlichkeit: „Scheiße verdammt! Ich will schlafen und keine Hallos [Umgangssprache von Halluzination] haben.“ Ich stand also auf und zog mir warme Joggingklamotten an, dann die Schuhe und nahm die Karte ... die Tier fiel laut ins Schloß und ich joggte gut 20 Minuten zu dieser Adresse. Bein Joggen verarbeite ich immer den Streß und fühlte mich so entspannt im Kopf, daß ich alles Vorangegangene für Einbildung gehalten habe.
Am Tor zum Grundstück stehend, geht dieses wie von Geisterhand auf, nein, an sowas glaube ich wirklich nicht ... es bekam einen Impuls vom Bewegungsmelder und dadurch ging es auf ... natürlich, was denn sonst. Aber der erste Gedanke daran hat mich wieder sehr nervös werden lassen – irgendetwas war hier sehr merkwürdig. Ich durchschritt das Tor und sah jetzt erst das Haus, welches in einiger Entfernung stand und vom Schein des Mondes erhellt wurde – eine Furcht in mir erwachte und dann kam mir der Gedanke, wie man wissen könnte, ob ich wirklich der erwartete Gast wäre ... es sei denn, das jeder mit frischem Blut willkommen wäre ... Ich sah mich kurz um, schüttelte mir die Angst aus dem Kopf ... naja, es war ein Versuch und ging weiter.
Nein, ich wollte schnell die paar Schritte zum Tor zurück und ... einfach nur weg, aber ich sah ... es ist zu. Ein dunkler Schatten, so dunkel wie die Nacht legte sich langsam zwischen mir und dem Tor ... baute sich sich auf wie eine schwarze undurchdringbare Wand. Doch dann nahm ich es um mich herum irgendwie langsam immer heller wahr, auch das Haus wurde immer deutlicher sichtbarer und ein Weg erstrahlte angenehmen dunkelbläulichem Licht, welchen ich langsam beschritt, aber was blieb mir übrig dachte ich.
Die Nacht wurde irgendwie langsam wie der Tag, wenn auch der Himmel schwarz war und auch das Blickfeld zum Tor immer dunkler wurde, so war doch so als wäre eine Kuppel über mir, welche mich in wohligwarmes Licht einhüllte und mich etwas beruhigte.

Dann stand ich nach einer Weile an der Haustür des Hauses und klopfte an, doch es öffnete keiner und ich sagte leise: „Hm..., dann war es wohl doch irgendwie ein Irrtum.“ Die Karte in der Hand lese ich noch ein letztes Mal jedes Wort welches auf ihr steht und stecke sie dann in den Briefkasten, vielleicht will sie ja einfach nur nach Hause ... so wie ich jetzt schnell in mein Bett springen und schlafen will.
Das Leuchten, was sie umgab verwindet in der dunkler Kammer des Postkastens und ich drehe mich um, sehe währenddessen kurz zu Boden. Als mir klar wird, daß es vor mir immer noch schwarz ist wie die Nacht, so wie ich es nicht gedacht habe ... sehe ich auf einmal hoch und erschauderte, denn aus den tiefen des Dunkels kommt etwas auf mich zu. Ich glaube so etwas wie ein dämonisches Wesen aus meinen schlimmsten Träumen zu erkennen und mir rutscht das Herz in die Hose.
„Hilfe!“ schreie ich und drehte mich zur Tür. „Macht auf!“ schreie noch einmal so laut ich kann und sprinte vor Angst ins Haus, als mir klar wurde, daß die Tür nur angeleht war und durch leichtes Drücken etwas aufging ... schnell verschließe ich sie dann hinter mir.
„Hoffentlich kommt der Dämon nicht rein.“ kommt schnaufend über meinen Lippen.
„Hahaha.“ lacht jemand leise, was aber nicht angsteinflößend ist, sondern so freundlich wie das des alten Mannes. „Du hast nicht mehr viel Zeit.“ flüstert die Stimme.

Ich gehe gehe durch das ganze Haus und sehe wertvolle Bilder, welche so schön wie auch im höchsten Maße erotisch und erregend sind, aber auch Statuen mit eindeutigen Positionen, wo sogar der steife Freund in der süßen Spalte ist, aber selbst da noch eine deutliche Vertiefung ist ... so als ob einer sehr viel Mühe gegeben hat es so realitätsnah wirken zu lassen.
„... oder es waren mal echte Akteure und sind ...“ flüstere ich leise.
„Ganz recht!“ haucht mir die freundliche Stimme ins Ohr und ich drehe erschrocken um, aber finde schnell die Fassung und sehe mich weiter um.
Als ich dann eine weitere Tür öffne, da ist es mir so, als ginge ich auf die gespiegelte Version des bisherigen Hauses. Im Moment dieses Bewußtwerdens habe ich die Schwelle durchschritten und eine seltsame Wandlung ist in mir, denn ich fühle nicht mehr das Gefühl vom Druck der Zeit, sondern die Zeit schien still zu stehen. Ich gehe in das scheinbar gespiegelte Wohnzimmer und setze mich auf die Couch, als plötzlich eine Leinwand – so groß wie die zu einer Diavorführung – an der Wand herunterrollt und ich denke nicht mehr darüber nach, nehme es als normal wahr und muß leicht benebelt darüber lachen.
Ein Licht aus dem Nichts strahlt die Leinwand an und sehe eine Film, wo ich mich nach wenigen Minuten frage, ob es dort nur Frauen gibt?
„Ja, hier sind nur Frauen, ist es ein Problem für dich?“ fragt eine weibliche Stimme plötzlich und guckt mit dem Kopf an der oberen Leinwandecke rechts zu mir.
„Hm... nein?“ sage ich verwirrt, mit leichtem Unbehagen und muß doch leicht lachen mit dem seltsamen Gefühl von Trunkenheit, weil auf einmal einer von der Leinwand mit mir spricht. Es wirkte wie ein Spiel auf mich, daß mich irgendwie amüsierte ... aber andererseits glaubte ich fast, daß es an Ernst zunahm.
„Findest du das lustig?“ fragt sie ärgerlich.
„Nein ...?“ frage ich fast, obwohl es eigentlich ein Antwort sein sollte und muß immer noch lachen.
„Wir wollen dich unterhalten mit einer ernsthaften Story, aber du dankst es uns mit einem Auslachen?“ meckert sie. „Tolle Wurst!“

Ich sehe weiter auf die Leinwand und vergesse, daß eine Dame von dieser mich angesprochen hat. Versenkt in dem Film, merke ich gar nicht mehr, daß sie nicht jemanden in dem Film ansehen, sondern jede einzelne Frau auf mich guckt. Sie sagen weiter ihren Text zum Film der auf der Leinwand und starren mich weiter lange an, aber dann ruft irgendetwas und ich nähere mich den von der unsichtbaren Lichtquelle auf der Leinwand erzeugten Reflektionen.
Es ist so als wäre es eine Normalität, denn ich denke mir gar nichts mehr dabei, es ist so als wäre ich hypnotisiert worden und tauche mit der Hand in die Tiefe der Leinwand ... der gesamte Körper folgt.
Es ist eine steril erscheinende Welt, denn alles ist weiß und es riecht nach Desinfektionsmittel. Ich bin in einem Raum und sehe mich um, als dann die Tür aufgeht. Es kommt eine wahre Horde von Frauen in herein und eine schreit: „Nehmt ihn gefangen!
Wegen der unvorbereiteten Situation waren mir schnell Ringe umgelegt und ich sah diese fragend an. „Was ist das?“ fragte ich.
„Schmerzgeneratoren!“ sagte die Obertussi, welche sich so hochnäsig ausdrückte, daß sie wenn sie Schnupfen hätte ersticken müßte, weil die Schnodderseuche die entgegengerichteten Weg nehmen würde. „Nähere dich einen von uns und du wirst Schmerzen erfahren, die dich um den Verstand bringen werden. Anfangs ist es nur ein leichter Schmerz, aber er steigert sich mit der Frequenz der Näherungen und der Entfernung zu einer Person.“
„Um den Verstand bringen? Wenn ich mich hinter der Leinwand befinde, dann deshalb, weil mein Verstand die physikalische Gesetze aufgegeben hat ... ergo ... ich bin schon um den Verstand gebracht, weil er mich glauben läßt daß das hier real ist.“ sagte ich. „Schmerzgeneratoren?“ Das erinnert mich an Babylon5 und dem Teil mit G´Kar, dem Führer der Narn dem so etwas angelegt worden war. „Was ist, wenn sich einer von euch mir nähern sollte?“ fragte ich.
„Das ist durch die komplizierte Elektronik vollkommen ausgeschlossen, daß sich einer von uns dir nähert und du Schmerz fühlen wirst.“ sagt sie selbstbewußt und starrt fast senkrecht an die Decke, was mich wundert ist, daß sie mich sehen kann bei ihrem Zinken von Nase. Die Erklärung die sie abgegeben hatte war mir nicht wirklich logisch, aber egal ... nur nicht zu viel nachdenken, so lange es nicht nötig ist ... das war jetzt meine Devise.
„Also dann mal los.“ sagt sie und ich werde abgeführt.

In einem anderen Raum werde ich an vier Frauen weitergereicht und soll mich sogleich auf eine Liege legen ... nachdem ich mich entkleidet habe. Ich gehorche kopfschüttelnd und lege mich mit rotem Kopf hin. Auf einer Höhe von vielleicht 50 Zentimetern liege ich dann und sie sehen auf mich herab, so als sehen sie zum ersten Mal einen Mann.
Daß aufgrund des Starrens mein Steiftierchen erwacht ist mir peinlich und ich lege meine Hände verbergend darüber, aber sofort wird mir mit Schmerzen gedroht, wenn ich die Hände nicht wegnehmen würde und so tat ich es, aber sah einfach mit peinlich berührtem Grinsen zur Seite.
Sie tasten meinen ganzen Körper an und als eine der Damen meinen Freund streichelt wie ein Stofftier oder sowas, da starre ich sie an und frage grimmig: „Was soll das jetzt?“
„Würdet ihr mal eben rausgehen?“ schickt sie die anderen drei fragend heraus und ich frage mich im Gedanken `Was passiert jetzt?´ ...
Als die drei draußen sind kommt sie näher und sagt: „Hör mir gut zu! Wenn du nicht das mit dir machen läßt, was wir mit dir machen müssen um unserem Ziel näher zu kommen, dann werden wir es dir wesentlich unangenehmer machen.“ Auf einmal schwang sie eine Knute durch die Luft, was nach einem Pfeifen durch die Luft zu Boden schnellte und mit einem Klatschen vorerst wieder zum harmlosen Gegenstand – da passiv von ihr gehalten – wurde. „Du kannst doch nicht sagen, daß wir bisher unsanft mit dir umgegangen sind?“
„Nein, das sage ich ja auch nicht!“ sagte ich. „Es war sogar sehr schön, aber du weckst etwas in mir, daß ich zu widerstehen vielleicht nicht in der Lage bin.“
„Von was redest du eigentlich?“ fragte sie und ich glaubte nicht was sie gerade gesagt hatte.
„Ich rede davon, daß du mich erregst und zum Sex aufgeilst.“ erwiderte ich fassungslos. Ehrlich gesagt, weiß ich wirklich nicht wie ich deine Worte zu deuten habe. Bist du so unwissend, was Sex ist und was es mit sich bringt?“
„Hey, glaub ja nicht ich sei blond, klar!“ fuhr sie mich an, worauf ich nur die Worte erwidere: „Na wenn du das sagst...“ und plötzlich kamen die anderen herein gestürmt, woraufhin sich meine Gesprächspartnerin zu den dreien umdreht und sie anguckt. „Habe ich euch gerufen?“ fragt sie herrisch und sie verschwanden nicht einmal halb so schnell, wie sie hereingestürmt waren. „Also weiter.“ sagte sie laut und ich nahm mir vor, nichts mehr zu sagen und schwieg von diesem Moment an, wenn es nicht unbedingt nötig ist irgendetwas zu sagen. „Was willst du mir sagen?“
„Nichts, nicht so wichtig. Mach was du willst. Ist mir egal.“ sagte ich und legte mich zurück, schloß die Augen, während ich überlegte, wie ich in diese Welt gekommen bin. Was war der Grund? Wieso ich? Ich hatte die Karte in meiner Jackentasche gefunden, sie ist aus dem Mülleimer zu mir auf den Nachttisch gekommen, wie von Geisterhand und leuchtete mit flourescierendem Grün. Dann diese schwarze Dunkelheit, die Angst machte und mich zwang zu diesem Haus zu gehen. Dann dieses dämonische Wesen, daß mich ins Haus jagde und diese Stimme, welcher der des alten Mannes glich, obwohl er sich nicht zeigte und eigentlich keine Angst vor mir haben müßte.
Die Frau rief irgendetwas, aber ich war zu sehr im Gedanken, daß ich es nicht verstand ... doch kamen die anderen drei.
„Was ist passiert?“ fragte die erste die von ihnen mir am nahesten war, als sie kamen.
„Wir hatten nur eine kleine Unterredung und ich denke er wird jetzt Kooperieren, wie wir es wollen.“ sagte sie.
„Darf ich drei Fragen stellen?“ fragte ich und versuchte ruhig zu bleiben, denn eigentlich fühlte ich mich unwohl, da mein Freund imme noch steif war von der Berührung der scheinbaren `Leitfrau´.
Sie guckten sich an und dann sagte die Leitfrau: „Klar, wieso nicht?“
„Wie heißt ihr eigentlich?“ fragte ich.
„Also ich bin Kerstin und das ist ...“ sagt Kerstin und die Leitfrau verwehrte ihr jedes weiteres Wort.
„Nein, wir sollen nichts Persönliches mit ihm teilen, das ist strengstens verboten! Klar?“ sagte sie.
„Die nächste Frage?“ fragt die Leitfrau.
„Was wollt ihr eigentlich mit mir machen?“ fragte ich.
„Wir sollen dich wissenschaftlich untersuchen und deine Leistungsfähigkeit testen, damit wir die Wesen im Paralleluniversum besser einschätzen und gegebenenfalls passend reagieren können.“ erklärte sie. „Willst du noch was wissen?“
„Es gibt doch Männer hier wie ich? Wieso untersucht ihr nicht diese anstatt von mir?“ fragte ich.
Sie wurde sehr laut auf einmal, als sei dieses Thema `Männer´ ein wunder Punkt ... sie guckte mir sehr streng in die Augen, so als ob sie sich vergewissern wollte, daß ich aufmerksam zuhörte: „Weil es zufällig die brutalsten Wesen sind, die es gibt. Vor vielen Jahrzehnten flohen einige Frauen vor ihnen, weil sie mißhandelt wurden. Diese Welt haben wir mit einer Technik erschaffen, die sie nicht bauen können, da es Bestandteile der biogenetischen Struktur einer Frau benötigt.“
„Ähem, wieso bin ich dann hier?“ fragte ich schon meine fünfte Frage.
„Weil du anders bist. Der alte Mann, der bei uns war ist altersschwach und war für uns nicht mehr vom Nutzen wie früher. Wir baten ihn um einen Mann, der wie er ein Herz hat und dann kamst du hierher.“ erklärte die Leitfrau.
Oh, das kann ja was werden. Das hört sich eher nach Science Fiction an, als daß es gerade mir passieren könnte, aber ich bin in der Waagerechten auf einer Liege und sehe hoch zu vier Frauen, von denen eine Kerstin heißt und mir am nettesten erscheint.
„Wieso hat dich der alte Mann eigentlich erwählt?“ fragte Kerstin auf einmal, als mir der Gedanke über sie herbeiflog.
Ich kniff kurz meine Augen zusammen und guckte dann zu ihr: „Äh, wieso mich der Mann hierher gelotst hat? Ich traf ihn erst heute auf der Straße und half ihm gegen drei Männer, die ihm eine Tasche klauen wollten. Er steckte mir eine Karte zu und dann habe ich widerwillig den auf der Karte genannten Ort aufgesucht.“
„Wieso widerwillig?“ fragte die Leitfrau.
„Naja, die Karte hatte ich in den Mülleimer geschmissen und später tauchte es auf meinem Nachttisch auf. Also ich halte so etwas für nicht normal.“ erklärte ich.
Sie lachten alle und Kerstin sagte: „Dese Karte taucht immer in Sichtweite zum Empfänger auf bis der Zweck erfüllt wurde, oder der Betreffende gestorben ist.“
Gestorben? Oh Gott. Das ist ja echt makaber.
„Dann hat mich der Mann, nur weil ich ihm geholfen hatte, zu euch in die Falle gehen lassen?“ sagte und ich lachte auf einmal leise, während ich die Augen kurz schloß. Ab in die Falle dachte ich noch einmal und machte jetzt die Augen auf und hatte schnell meine eigene Frage vergessen. Sie guckten mich sehr nervös an, so als ob ich ein Reserveplan hätte und womöglich einer dieser Brutalokerle wäre, denn dann zogen alle blitzschnell ihre Gurte bei ihrer bademantelähnlichen Kleidung heraus und wollten mich festbinden ... fixieren. Ihre `Bademäntel` öffneten sich vorne und die Form ihrer Brüste kam mit jeder ihrer Bewegung immer mehr zum Vorschein ... so wie ihre reizvoll rasierte Zone um die bewußte Linie, über die es in ihr Inneres führte.
Wäre ich im Film, dann würde man es wohl eine Erotik-Komödie mit Slapstickeinlagen nennen und so war es mir bei diesem Gedanken nahezu unmöglich nicht zu lachen. Habe ich eben so fies gelacht kam mir der Gedanke und fragte dann: „Was ist denn jetzt los?
„Du solltest nie in unserer Gegenwart lachen. Das wird sehr schnell als Vorreaktion auf Aggression erkannt.“ sagte die Leitfrau.
Bei ihren Worten wurde ich schnell ruhiger und dachte kurz nach. „Hat der alte Mann nie mit euch in seiner Gegenwart gelacht? Dann muß er sich sehr einsam gefühlt haben.“ sagte ich leise. „Vielleicht sollten wir die Unterhaltung unterbrechen, bevor ich noch einmal lachen muß?“
„Hm... eine gute Idee.“ sagte die Leitfrau und Kerstin lachte kurz leise, als sie den Sarkasmus in der Frage verstand. „Übrigens, er hat sehr viel mit uns gelacht.“
„Durfte er es denn?“ fragte ich leise und sie begannen meinen Körper abzutasten. Ich bemühte mich nicht zu lachen, obwohl es sehr kitzelte.
„Wir kannten ihn sehr lange und da hatte er nach einiger Zeit unser uneingeschränktes Vertrauen.“ sagte Kerstin.
„Bitte tastet vorsichtiger ab. Ich bin sehr kitzelig.“ sagte ich und strichen bis auf Kerstin – welche über die Linien meines Gesichts strich – um meinen steifen Freund herum oder über ihn. Ich guckte zu Kerstin hoch und sah ihre freundlich wirkenden braunen Augen. Ihre Haare waren zurückgesteckt. Einige ihrer kastanienbrauen Haare standen in kleinen Fächern um ihren Kopf herum ab, was aber irgendwie interessant wirkte und mir sehr gefiel.
Ich lächelte ihr freundlich zu und flüsterte leise – während mich die Drei befingerten – : „Wie schön du bist.“
Ihre Hände strichen um die Ohren und ich schloß meine Augen ... ihre Finger wirkten wie eine wärmende Massage an den Ohren. Wärme verteilte sich in meinem Kopf und ich genoß es. Wie gerne würde ich sie berühren, aber das wird wohl eine Wunschvorstellung bleiben in dieser Welt.

Mein Körper hüllte sich in wohlige Wärme, aber als es irgendwann aus meinem steifen Freund herausspritze und sich auf meiner Bauchdecke legte, da öffnete ich meine Augen und richtete mich auf. „Was macht ihr da?“ fragte ich etwas verstört, aber eigentlich war dieser gewisse Gedanke schon seit dem Moment da, als die Leittussi das erste mal meinen Freund berührt hatte ... nur hatte ich versucht das zu verdrängen und es war in den Hintergrund verschwunden.
Sie sagten nichts, sondern freuten sich komischerweise und pfeiften sich eins ... als sie begannen das Sperma mit Glasplättchen sorgfältig von meiner Haut kratzten, was sie wohl unter ein Mikroskop legen werden. Als sie mit dieser aufregenden Tätigkeit fertig waren, sagt die Leitfrau: „Du kannst jetzt duschen.“
Aha, die holen sich meinen Saft und werde ich weggeschmissen ... wie aufregend. Kerstin band mich los und sagt leise: „Komm mit, ich zeige dir wo es zu den Duschen geht.“
Ich folge ihr – immer noch nackt – und betrachte ihre Linien, die ihre Kleidung nur unvollständig verbergen kann. Sie war die einzige, die nicht überreagiert hatte als ich lachte und war so gekleidet wie vorher. Dann durchschreitet sie einen Raum, der – als sie diesen betritt – plötzlich hell erleuchtet ist. Wir stehen beide allein im Raum, wo ich allerdings keine Wasserdüsen erkennen kann und dann sagt sie Dusche und eine Düse erscheint aus der Decke genau über mir.
Als das Wasser läuft, da entspanne ich mich recht schnell und unterhalte mich gleich: „Wieso darf ich eigentlich nicht lachen, wieso habt ihr Angst davor? Man kann doch recht leicht erkennen, ob man mit jemanden lacht, oder jemanden auslacht ... und außerdem ... man soll nicht alles so ernst nehmen.“
„Das mit dem Lachen ist so eine Sache. Wir Frauen hatten eben sehr schlimme Erfahrungen mit den Männern im Paralleluniversum, und diese loszuwerden ... das brauch eben viel Zeit.“ sagt Kerstin.
„Aber ich bin doch nicht euer Feind, ich hasse Gewalt, aber ich mag nicht diese diktatorische Struktur bei euch. Da bleibt mir nur eines ... so schnell wie möglich von der Leinwand verschwinden.“ erwidere ich.
„Wieso sagst du mir das alles? Du bist doch keiner von uns.“ sagt sie.
„Ich mag dich und vertraue dir. Du hast so weiche und zärtliche Hände. Wenn du real wärst, dann wäre ich sehr gern mit dir zusammen.“ flüstere ich fast und sieht mich nur schweigend an, während das Wasser an mir herunter läuft.

Nach fünf Minuten bin ich fertig und Kerstin sagt auf einmal Toilette, welches aus einer Wand heraus auftaucht. Sie öffnet ohne Schamgefühle den Gurt ihres Bademantels und setzt sich auf die futuristischgeformte Kloschüssel, wobei ich ihre in einem Balken rasierte Härchen über der magischen Linie erblicken kann. Da sie mir zugewandt sitzt kann ich diesen auch bei ihrem gespreiztem Sitz auch weiterhin erkennen.
Bis zu diesem Moment war mein Freund ruhig und schlaff gewesen, aber jetzt ... ich sah zu ihm herunter und fühlte ein Kribbeln. Ich drehte mich um und fragte mich, wann gehen wir endlich wieder heraus, aber es dauerte ein wenig und sie fragte: „Wieso drehst du dich um? Komm, du hast einen schönen Körper und ich betrachte ihn sehr gern, bitte dreh dich wieder.“
Ich tat es und hielt meine Hände vor ihm, der ins heiße Naß tauchen wollte, aber ich wollte nicht, daß sie ihn so sieht, wie man ihn scherzhaft mit dem Namen Steiftierchen betitelte.
„Wieso versteckst du ihn den?“ fragt sie.
„Weil er wieder steif ist, darum. Es ist mir einfach peinlich.“ sage ich leise.
„Warum reagiert er denn so schnell und auf was?“ fragt sie verwundert. „Bitte, ich will ihn sehen und bewundern.“
Bewundern? Seltsames Volk von Frauen. „Du hast dich unvorbereitet auf´s Klo gesetzt und ich habe deine ... äh dein Geschlecht gesehen. Und daß er so schnell reagiert hat kommt unter anderem daher, daß du so wunderschön bist.“ erwidere ich leise und mit nervösen Schwingungen in der Stimme.
„Mein Geschlecht?“ fragt sie. „Wo ist es denn?“
Mir fällt nur das eine Wort ein: Blond. Wer weiß, was hier in all den vielen Jahren schon passiert ist und wie lange sie ohne echten Sex lebten. „Na da zwischen deinen Beinen, wo ich meines habe.“
Sie steht auf und läßt ihren `Bademantel´ zu Boden gleiten ... oh oh, was wird das jetzt frage ich mich und mein Freund reagiert noch mehr, je näher sie kommt. Ihre Augen werden noch größer, da sie sieht wie er noch größer wird.
„Ich verstehe aber nicht, wieso er so reagiert, warum?“ fragt sie.
„Vielleicht ist das der Fortpflanzungstrieb... ich weiß nicht genau.“ erwidere ich leise.
„Fortpflanzungstrieb? Ich kenne nur die Fortpflanzungskasten im Labor und sonst nichts.“ sagt Kerstin und stellt sich direkt vor mich, so auf halbe Armlänge. Ich schließe meine Augen und lege meinen Kopf in den Nacken ... hoffentlich ist diese blöde Situation bald vorbei. Ich habe sie wirklich gern, aber wieso muß sie mit ihren Reizen so großzügig sein?
„Erklärst du mir wie das geht?“ fragt sie und streicht zärtlich – wie der Hauch eines warmen Windes aus der Sahara – über meine Arme.
Ich mache meine Augen auf, senke meinen Blick zu ihr Gesicht und sehe sie an. „Das meinst du doch nicht ernst?“ frage ich sie.
„Wieso nicht? Ich will es nur wissen und lernen ... mehr ist es doch gar nicht?“ fragt sie.
Mehr ist es nicht? Irgendwie ist kindliche Neugier in ihr ... und mehr ist es nicht. „In meiner Welt ist Sex etwas besonderes und eine intime Sache, die man nicht mit jeden macht ... eigentlich nur mit einer Person, die eine die man liebt.“
„Aber du liebst mich doch, das weiß ich, also wo ist das Problem?“ fragt sie plötzlich und lächelt leicht.
„Ich liebe dich?“ frage ich. „Wie kommst du denn darauf?“ Entweder war das bei ihr dieser berühmte Griff ins Klo gewesen und hatte Glück gehabt, oder sie hat mich nach all meinen Äußerungen klar durchschaut. „Woher weißt du ...?“ frage ich noch einmal verwundert guckend.
„Naja, dein Steiftierchen guckt mich so an mit dem Auge.“ sagt Kerstin und ich mußte etwas lachen, was sie mit einem lächeln begleitet.
„Darf ich dich berühren?“ frage ich leise und nähere mich mit der rechten Hand, während ich mich leicht links – ihr zugewand – neben sie stelle. Sie nickt und beobachtet mich.
„So wie ihr mein Geschlecht gestreichelt habt und es reagierte, so ist es auch bei den Frauen.“ begann ich mit dem Vortrag der ersten Sexlektion, legte meine Hand leicht auf ihr Zwechfell und strich oval über ihre Haut mit einer seichten Tendenz nach unten. Ihre rechte Hand ertastete sich zu meinem Freund und massierte ihn leicht, bewegte sich an ihm vorsichtig langsam auf ... und ab.
„Darf ich dich was fragen?“ fragte ich leise und strich mit den Fingerkuppen von Zeige- und Mittelfinger über die bewußte Linie, bei der – als ich es tat – ein nervösanmutendes Atmen begann.
„Alles was du willst!“ flüsterte sie leise und liebkoste das Steiftieren zwischen ihren Händen.
„Wieso hast du keine Angst vor mir, als ich auf der Liege gelacht hatte?“ fragte ich und sie schien nachzudenken.
„Ich weiß nicht, vielleicht ist es die Wahl deiner Wörter und so wie du regiert hattest.“ sagte sie leise und ihre griffen plötzlich sehr fest um das Steiftierchen, als sich die zwei Finger auf ihrer mittlerweise angeschwollenen Zone langsam in ihre zur Spalte geöffneten Geschlechts drückten. „Ich ... [sie drückte ihr Becken an diese Finger] ... kann es dir nicht wirklich genau sagen ...“ begann sie, aber verstummte dann ... oder stieß leise Laute aus, die ihre wachsende Anspannung zeigte und gab sich dem wachsenden Gefühl der Erregung hin, während sie ihre Augen schloß ... sie machte ganz leichte Stoßbewegungen und das Naß wuchs mit jeder Sekunde, das zwischen den Fingern rann.
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Beitragvon freeme » 21.09.2006, 14:34

Deine Story hat mir wieder sehr gefallen (nur das was im Haus alles passierte war für mich etwas verwirrend).
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Beitragvon schlenzi » 22.09.2006, 09:56

... etwas abgedreht vielleicht, aber ich war nicht zugekifft :mrgreen:, schreibe momentan weiter dran, aber auch an drei oder vier anderen ... je nach Lust und Laune oder Gedanken.
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