"einfach" nur weg!

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"einfach" nur weg!

Beitragvon schlenzi » 28.02.2007, 10:18

Keine Arbeit mehr und kein Geld, die Wohnung konnte ich nach drei nichtbezahlten Monatsmieten auch nicht mehr behalten. Ich habe mal Elektriker gelernt, wurde aber während der Lehre nur gemobbt und nach einem Unfall beim Bund war es der Miniskusschaden im linken Knie, welcher mich zur Entscheidung brachte nicht mehr als Elektriker zu arbeiten, da man dort ja mitunter auch schwere Dinge heben muß. Und da ich – laut einer Prognose des Arztes – im Alter von 40 Jahren eine Arthrose im Knie und dauerhaftem Schmerz bekommen werde, so versuche ich dies soweit als möglich hinauszuschieben, denn wer will weitere 40 Jahre mit schmerzendem Knie von A nach B gehen müssen?
Ich verschenkte meine Sachen, denn die würden eh gepfändet werden, wenn man mich greifen würde ... oder unter dem Druck sie schnell zu verkaufen würde ich nur ein Bruchteil des Wertes bekommen. Das Konto ist mit über 2500 Euro belastet und dann noch die drei Monatsmieten von je 250 Euro. Egal, denn ich habe mich entschieden.

„Einfach“ nur weg. Diese Entscheidung traf ich aus einem Streit mit meinem ehemaligem Chef, der mich nur für seine Zwecke ausgebeutet und für den ich als Layouter gearbeitet hatte. Immer wollte ich ihm Kontra geben, aber war doch zu schwach gewesen. Gestern war mein letzter Tag bei ihm und wir hatten uns nur noch angebrüllt. Er würde sicherlich auf mich warten, aber dieses Mal würde er länger warten. Ja, dieses Mal würde er unter extremen Zeitdruck kommen, nein, er würde es alleine nicht schaffen das Heft zuende bringen. Er würde einen der Druckerei damit beauftragen, doch den kann er nicht zu weniger als einem Drittel – was mein schwarzes Gehalt gewesen von meinem Vorgänger gewesen war – die Arbeit verrichten. Ich hatte langsam immer weniger Geld in der Tasche, aber ich gab es auch zu schnell aus ... ich gebe es ja auch zu.
Der Arbeitsrechner war mein eigener und so nahm ich diesen einfach mit nach Hause als der Chef seinen Mittagsschlaf machte, den er oft bis 16 Uhr und mehr ausdehnte. Tja, als Chef kann man es sich eben leicht erlauben um 11 Uhr in die Stadt zu gehen, Mittag zu essen und dann – wenn er wieder zurück kommt – drei Stunden Schönheitsschlaf zu halten ... bzw. Pornos gucken und sich währenddessen womöglich einen runterholen.
Oh, bin etwas abgeschweift, sorry. Jedenfalls gab ich den Rechner einem Freund von mir, aber brannte die Daten der Arbeit auf drei DVDs, welche ich bei der Druckerei abgab und sagte: „Wenn er euch den Auftrag gibt, dann nimm die erste DVD und mach die einen schönen `Arbeitstag´! Ich höre jetzt auf bei meinem Chef, denn es hat keinen Sinn mehr.“ Das eigentliche Heft war ja praktisch schon fertig und der – sagen wir mal – Chef-Layouter der Druckerei war ein sehr guter Freund von mir, der mit den Daten auf den DVDs das aktuelle Heft schnell fertig machen. Er müßte nur ein bißchen trödeln, damit mein Chef von Sklaventreiber nichts davon ahnt. Die Druckerei war ein Familienbetrieb und ich hatte die Leute gern. Sie würden mich auf Provisionsbasis beschäftigen, aber der Chef ging auf dessen Angebot nicht ein, denn ich machte es ja zum Sonderangebot und war nicht einmal krankenversichert, denn es war ja schwarz. Ja, nicht einmal Arbeitslosengeld mehr und Hartz IV nahm ich nicht. Ob Stolz oder Feigheit zum Arbeitamt zu gehen und denen die Geschichte darzulegen war jedenfalls für mich unmöglich.

Ich packte meinen Treckingrucksack sehr kompakt zusammen und wußte bei dem Gewicht schon jetzt, daß es eine Qual sein würde einfach wegzulaufen, aber dennoch ich ging los. Ein letztes Mal sah ich auf die Uhr an dem Elektronikgeschäft ... 10 Uhr 17. „Tschüß.“ sagte ich und flüsterte fast weiter. „Du Stadt, welche mir nicht den Hauch einer Chance gelassen hat.“ Ich wollte mich nach Süden halten und um nichts in der Welt bekannten Leuten in die Arme laufen, damit sie mich in ein Gespräch verwickelten und mich womöglich doch noch überreden würden zu bleiben. Vielleicht würden sie mir in irgendeiner Art und Weise helfen, aber der Stolz in mir war zu stark ... oder war es Schamgefühl über meine Ausweglose Situation?

Mir lief niemand in die Arme und schon bald nahm mich ein Auto mit, welches bis kurz vor Würzburg fuhr. Ich bedankte mich artig und der Fahrer wünschte mir Glück bei der Weiterreise ... wohin auch immer, wie er sagte. Wie hatten uns natürlich ab und zu unterhalten, aber ich verschwieg ihn meine Probleme, denn sonst ... wie hätte er gehandelt? Er hätte vielleicht den Kopf geschüttelt und gesagt, daß ich nicht vor meinen Problemen weglaufen sollte und gleich wieder aussteigen solle. Oder er würde – wenn ich doch mal Glück hätte – sogar Arbeit anbieten. Tja, aber ich schwieg über die Probleme, welche mich als nicht durchzusetzenden Versager erkennen ließen.

Ich versuchte – während ich weiterging – zu trempen, aber es nahm mich heute niemand mehr mit und am Himmel brauten sich Wolken zusammen, welche vermuten ließen daß es regnen könnte. Oder vielleicht sogar schneien? Scheiße! Mußte ich ausgerechnet im Winter abhauen? Blöder Treibhauseffekt. Wieso muß es auch so warm sein als ich losging und dann hier in der wachsenden Kälte ausgesetzt werden.
Nach einer Weile prüfe ich mit starken Tritten mit der Hacke, ob der Boden gefroren ist und ... Scheiße, verdammt ist der hart. Ich würde vielleicht sogar nicht einmal das Zelt aufbauen können, weil ich die Heringe nicht in den Boden gerammt bekomme.
Langsam wurde es dunkel und mir immer kälter. Ich dachte nach und hoffte, daß sich eine andere Möglichkeit finden ließ, als bei jemanden im Haus zu übernachten. Geld hatte ich zwar welches, aber das wollte ich nur für Essen und Trinken nutzen, da es nicht besonders viel war und somit eh nicht lange halten würde.
Ich war weiter zu Fuß unterwegs und schließlich fast genau zwischen zwei Ortschaften, welche allerdings jeweils 10 Kilometer von einander entfernt waren. Da bei Dunkelheit sowieso kaum jemand hält, zumal da jetzt sogar Winter ist und noch einmal die Quadratwurzel gezogen werden muß um die Möglichkeit zu errechnen, wie viele Autos von 1.000 um diese Zeit anhalten würden. Die Schätzung für mich riß mich in der Depression noch tiefer und kam auf weniger 1 Auto, aber das auch noch bei 10.000 Autos. Verdammte Scheiße!
Ich suchte mir eine relativ Windgeschützte Ecke und breitete mein Zelt aus, wobei ich darauf verzichtete die Heringe tief zu verankern. Meine Hände waren knall rot vor Kälte und Metall bei diesen Temperaturen anzufassen ... naja, schon mal die Zunge bei Frost an Metall gehalten? Na gut, unzweifelhaft schmerzvoller, bei dem ein Teil der Haut – wenn man das bei der Zunge so sagen kann – abgerissen wird und einige Tage brennt wie verrückt. Das Metall hatte dann ein Teil der Zunge entrissen, was so aussah, als hätte sich jemand gehäutet. Hm... verrückter Gedanke. Lassen wir das.
Ich ging ins Zelt und rollte den Schlafsack aus, in das ich mit voller Kleidung schlüpfte und hoffte, daß die Kälte von meinem Körper verschwinden würde.
Viele Stunden später war die Illusion an die Erfüllung des Wunsches erlöschen, die Kälte zerrte wie am Anfang und ich zitterte wie einer mit epileptischen Anfall, welcher auf der Barre liegt und zur Fixierung festgezurrt ist. Hilflos und doch wird ihm geholfen, naja, dem Epileptiker, hier in meiner Situation kann man das anders herum wohl nicht so sagen. Ich hoffte nur, daß der nächste Tag wärmer sein würde als diese verdammte Nacht, doch diese müßte ich erst einmal überstehen.

Schließlich wird es doch noch hell und ich war nicht erfroren ... welch ein Glück! Habe ich überhaupt geschlafen? Ich weiß es nicht. Schließlich kam ich aus Schlafsack und Zelt, welche ich beide zusammenzurrte und nur weg wollte. Einfach weiter und nicht stehen bleiben. Vielleicht würde mir auf dem Weg warm werden oder mich unterwegs jemand mit dem Auto mitnehmen. Mich nahm niemand mit, nicht einmal ein Auto kam vorbei. Heute war Samstag und niemand ist unterweg? In welcher Gegend bin ich hier nur gelandet?

Meine Schritte werden langsamer und steifer. Ich fühle das wachsende Gefühl von Taubheit in den Gelenken und kämpfe gegen den Impuls mich einfach zusammengekrümmt hinzulegen.

Irgendwann fiel mir ein Licht auf, worauf ich meine Augen darauf fixierte und ein Haus erkennen konnte. Noch immer war es recht für die Uhrzeit, zumal war es stark nebelig und so war es vielleicht ein Wunder, daß ich überhaupt das Licht bemerken konnte. Schnurrstraks ging ich in diese Richtung und betrat dann das eingezäunte Grundstück, denn ich brauchte jetzt unbedingt Wärme, sonst würde ich die folgende Nacht nicht überleben. Die Kälte biß sich immer tiefer in mich hinein, was mich zu dieser Verzeifelten tat veranlaßte ... andere um Hilfe bitten.
Ich stehe vor der Haustür, klingele und frage mich wie spät es jetzt wohl ist. 10 Uhr? 11 Uhr? Oder gar schon 12? Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren. Es schien keiner zu kommen oder die Klingel gehört zu haben, also klingelte ich noch zweimal direkt hintereinander. Auch klopfte ich mehrfach an der Tür und sagte schon recht kraftlos: „Bitte laßt mich rein, ich bin am Erfrieren!“ In der Verzweiflung klingelte ich Sturm, aber die Hoffnung auf Einlaß verschwand bis jeglicher Gedanke daran verschwand.
Nach fünf Minuten des Klingelns kam schließlich doch noch eine weibliche Stimme aus dem Haus: „We-er is-st da-a? I-Ich bi-in all-llein und-d darf-f ni-iema-anden ins Haus lass-ssen! Bitte-tte verschwi-inden sie-ie!“ Die Stimme klang etwas seltsam. Komisch betont, als ob sehr über jedes Wort nachgedacht werden würde.
Ich konnte mich nicht mehr aufrecht halten und stützte mich an der Tür ab. „Bitte, ich bin kurz vor´m Erfrieren. Ich kann nicht mehr. Bitte, ich muß mich unbedingt aufwärmen.“ bat ich und war kurz vor´m Heulen ... langsam sackte ich zu Boden und lehnte mich an die Tür.
„Ich ... i-ich darf-f ... niem-mande-en(!) rei-in lass-ssen.“ sagte sie und schien ebenfalls bei jedem ihrer Worte zu leiden ... weil sie meine Bitte abweisen mußte?
„Sie sind klug deine Eltern, aber ich erfriere und habe Angst zu sterben.“ sagte ich und betrachtete meine Hände, welche so knallrot waren und schon spröde auf mich wirkten. „Ich bin so müde ... und kalt ist mir, so kalt.“
„Tut-ut mi-ir ... lei-lei-eid(!), ich dar-fff nicht auf-fff-mach-chen.“ sagte sie mitfühlend.

Wir wechselten noch einige Wort und ich fühlte immer das Eis an den kurzen Barhärchen, welche wieder abrasiert werden müßten. Ich muß immer mehr über meine Antworten oder Fragen nachdenken, weil mein Gehirn immer träger wird. Schließlich bringe ich kein Wort mehr heraus, obwohl mein Kopf noch mitdenkt ... zeitverzögert. Um dem Kältegefühl nicht mehr ausgeliefert zu sein ergebe ich mich der Kältemüdigkeit, derer ich zu müde wurde noch dagegen anzukämpfen.
„Hallo-ooo?“ rief sie durch die Türe. „Noch-ch daaa?“
Sie fragte viele Male und das über mehrere Minuten: „Hallo? Du ... bist du no-och da?“
Ich war nicht mehr da, eine Weile hatte ich noch stumm zugehört, aber dann war ich eingeschlafen.
Als auf einmal die Tür aufging – an die ich mich gelehnt hatte – fiel mein Körper Schwerkraft bedingt buchstäblich ins Haus. Ich war aufgewacht, doch – immer noch im müdem Zustand - entkam mir nur ein leises “Haaah“, welches nur durch einen sehr schwachen Schweif zusätzliche Info über den Zustand meines Körpers erkennen ließ ... mein Körper war beinahe vollkommen ausgekühlt. Mein Kopf fiel auf ihre wuscheligen Pantoffeln und somit glücklicherweise nicht besonders hart.
Ich sah mit betäubtem Blick nach oben und erblickte das Mädchen, welche ihrerseits auf mich herabsah. Sie trug ein Nachthemd, unter dem sie nackt war und so wollte ich sofort die Augen zumachen, da man ihre Muschi sehen konnte. „Bitte mach schnell die Tür zu und laß mich einfach hier liegen, mir wird schon warm werden.“
Sie zog mich zuerst an beiden Händen hinter meinem Kopf, aber kam mit mir nicht so recht vorwärts. Plötzlich stellte sie ihre Beine gespreizt links und rechts neben meinem Oberkörper, wobei sie angestrengt ganz leicht in die Hocke ging und versuchte mich so weiter ins Haus zu ziehen, was mir aber erneut ihre Muschi zeigte und durch ihre Kraftanstrengung leicht teilte. Sie müßte doch von selber darauf kommen, daß ich sie dort sehen kann, oder nicht? Sie war wirklich schön. Ihre Beine waren so zierlich, glatt und unbehaart. Mein Blick unter ihr Nachthemd verriet mir auch sonst einen Teil des Körpers, welches ihre wunderbare Form offenbarte, ja und ihr Gesicht war eine waren Augenweide, wenn auch ihre Bewegungen und Augen auf mich seltsam abgehackt wirkten.
Endlich hatte sie mich in der Wohnung und schnaufte geschafft wie ein junger Teenager, was auch auf den scheinbar erschafften Körper überging – in körperlicher Regung gut sichtbar – und dann ließ sie sich rücklinks an die Tür gelehnt zu Boden. Ihre Beine streckten sich zu mir und ich wandte meinen Blick sofort in eine andere Richtung als in ihre.
„Wi-ieso ... gucks-st du nich-cht zu ... mir?“ fragte sie und ich – immer etwas klarer im Kopf, da die Wärme mich langsam erreichte – dachte, daß sie eine Behinderung hatte ... sprachlich wie körperlich. „Magst-gst du mich ... nich-cht?“
„Du hast mir gerade das Leben gerettet.“ sagte ich.
„Ich-ch vers-stehe dich nich-cht.“ sagte sie leise und jetzt war mir klar, daß sie geistig zurückgeblieben sein muß.
„Jemand rettet einen anderen das Leben, also ist die Sympathie für den Retter da.“ erklärte ich. „Außerdem bist du eine attraktive Frau und sehr schön. Aber du solltest dich nicht so offenherzig zeigen.“
„Off-fen-nherzig-ig?“ fragte sie.
Ich versuchte meine Gelenke und Muskeln zu bewegen, was mich noch einmal stark zittern ließ um die Kälte aus den Körper zu jagen ... zumindest teilweise. Ich richtete mich langsam auf und sah sie an, wobei auch wieder ein kurzer Blick zwischen ihre Beine unvermeidlich war ... was mich irgendwie ärgerte. „Mit offenherzig meine ich, daß du nicht so nackt anderen gegenüber zeigen solltest.“
„Wi-ieso na-ackt? Ich bin doch-ch nich-cht nackt!“ sagte sie lachend.
„Ich kann dir zwischen die Beine sehen.“ erklärte ich ihr. „Manche Männer würde das sehr verrückt machen ... zumal du sehr attraktiv bist.“
„Wieso ver-rü-rückt?“ fragte sie weiter.
„Kannst du dich dort bitte etwas bedecken?“ fragte ich, sah zur Seite und fuhr erklärend fort. „Die Männer wären verrückt nach Sex mit dir und du danach schwanger.“
„Schwa-wanger-ger? Hahaha.“ Sie lachte laut auf und ich mußte sie kurz anstarren, während sie sich aufgeregt hin und her bewegte, wobei sich der Stoff ihres Nachthemds weiter hoch schob und ihre Muschi ganz frei lag. „Schwa-anger wird man doch erst, wenn man verhei-eiratet-tet ist.“
Tja, das habe ich früher als Kind auch gedacht, aber zum Glück war ich kein Mädchen, sonst wäre ich vielleicht schwanger geworden, wenn mich jemand verführt hätte. „Du kannst fast jeder Zeit schwanger werden. Auch wenn du nicht geheiratet hast. Wirklich!“
„Wirkli-lich?“ fragt sie und schluckte merklich. „Das hätte-te ich nie geda-dacht.“
„Wirklich. Kannst du dich jetzt bitte wieder bedecken?“ frage ich. „Sonst machst du mich verrückt.“
„Findest-st du mich wirklich schön?“ fragte sie auf einmal ohne ... fast ohne zu stottern.
„Wirklich.“ flüsterte ich und fragte dann mit normaler Lautstärke. „Wann kommen deine Eltern wieder?“
„Morgen Mittag.“ sagte sie. „Wie lange bleibst du?“
„Wenn ich wieder ganz aufgewärmt bin, dann werde ich wieder gehe.“ sagte ich und stieß sie wohl vor den Kopf, denn ihr Blick verfindersterte sich und schien schnell betrübt zu sein.
„Kannst du nicht bis morgen bleib-ben?“ fragte sie und ihre Worte werdem immer flüssiger. „Dann muß ich keine Angst hab-ben.“
Ich fasse es nicht! Als Vater würde ich mir nur Sorgen um sie machen, denn sie ist einfach zu vertrauensseelig. Einerseits muß ich hier weg, andererseits mache ich mir Sorgen um diese wildfremde teils behinderte junge Frau.
„Was ist? Bleibst du?“ fragte sie und kam näher ... jetzt stottert sie zum ersten Mal gar nicht mehr. Sie umarmte mich plötzlich engumschlungen und flehte regelrecht. „Bitte bleib bis morgen.“ Sie gab mir Küsse über Küsse, die ihr Flehen noch unterstützen sollte ... welche ich abblockte.
„Ich bleibe.“ sagte ich, überlegte und schluckte noch einmal. Die Gedanken waren von ihren verführerischen Küssen erfüllt. „Aber küsse oder berühre mich nicht in irgend einer Art und Weise, denn ich bin auch nur ein Mann und du verstehst es ... mich verrückt zu machen.“
Sie lächelte und flüsterte ein „Danke“. Hatte sie jetzt Danke gesagt, weil ich blieb, oder weil sie mein Geständnis, daß sie mich verrückt mache als Kompliment und Lob auffaßte? Sie stand auf und reichte mir die Hand, damit ich ebenfalls aufstand. Ich machte es sofort, denn der tiefe Einblick unter ihrem Nachthemd ... er bot sich erneut.
Sie führte mich in die Küche und mir einen Platz an, auf den ich mich dann auch setzte. „Möchtest du eine Heiße Milch mit Honig?“ fragte sie und lächelte.
„Sehr gerne, danke.“ erwiderte ich leise.
Sie stellte einen Topf auf den Herd, goß einen Liter Milch hinein und stellte es auf die höchste Stufe. Schnell zwei Tassen – mit jeweils einem Teelöffel Honig – neben den Herd gestellt und dann setzte sie sich mir gegenüber. „Wie heißt du?“ fragte sie.
„Jens, und du?“ fragte ich zurück.
„Joanne.“ sagte sie und sah mir tief in die Augen, so daß mir beinahe unwohl wurde.
Zuletzt geändert von schlenzi am 13.03.2007, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon freeme » 06.03.2007, 11:27

Sorry dass ich erst so spät schreibe bin aber auch ned eher zum lesen gekommen.

Schöne story
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freeme
 

Beitragvon schlenzi » 13.03.2007, 10:24

Joanne hatte sie mir gesagt und wir schwiegen einfach einen Moment, während der eine dem anderen in die Augen sah.
Als sie einmal zwinkerte, da stand sie plötzlich auf und sagte: „Ich lasse für dich mal heißes Wasser für ein Bad ein.“ Sie lief fast aus der Küche, als wirke sei sie nervös ... oder ungeduldig? Hmm... wenig später hörte ich dann wie Wasser kraftvoll in die Badewanne sprudelte. Ich zog mir jetzt die Jacke aus und legte sie über den Stuhl neben mir, meinen Kopf legte ich auf die verschränkten Armen welche auf der Tischplatte waren. Ich war so geschafft und müde, daß ich eigentlich sofort schlafen wollte. Das Zeitfenster für den Schlaf schien so nah, daß ich mich dem ergeben wollte und hoffte nur noch auf weitere Ruhe, welche dafür nötig wäre.
Irgendwann drängen tappsende Schritte über die ohren in den Verstand, welche mich mit wachsendem Geräuschpegel immer tiefer in mich hineinbohrten und dem ein leises Geräusch folgte, als würde die Küchentür in Schloß einrasten.
„Oh, die Milch ist ja kurz vor´m Überkochen.“ sagt Joanne unter Druck gesetzt und nimmt den Topf mit einem Schleifen über die Kochplatte herunter. Plötzlich schlägt Metall hart auf Metall und ich schrecke hoch. Ehe ich weiß, was passiert ist, da schreit sie schon: „Aua, ist das heiß ... ist das heiß! Aaah!“

Ich springe blitzartig auf, sehe wie der Kochtopf auf dem Boden liegt und renne so schnell es geht die vier Schritte zu ihr. Alles geht ganz schnell und dann reagierte ich instinktiv. Ihr Nachthemd von der Milch ganz naß reiße ich geistesgegenwärtig vom Leib. Schließe schnell meine Augen, während ich es tat und drehe mich um. „Hast du dich schlimm verbrannt?“ frage ich besorgt.
„Aua, aah aua.“ weint sie und steht nackt hinter mir, doch das letztgenannte ist ihre geringste Sorge ... dafür bei mir die größte. „Bitte, in dem Schrank da hinten ... da muß eine Salbe für Verbrennungen sein.“ Sie zeigte in die Richtung und ich sah nur die Hand von ihr, welche seitlich neben mir war. Ich folgte ihrem Fingerzeig und öffnete den Schrank, wo alles voller Medikamente war.

„Oh Gott, da sind so viele Medikamente drinnen.“ sagte ich und überflog es, aber fand es nicht. Plötzlich lehnt sich ein Körper an meinen Rücken, wobei ihr linker Arm um mich legt und ihr Kopf guckt über meine Schulter neben dem meinen. Ihre Hand streckt sich zielsicher an eine der kleinen Schachteln, welche sie herausnahm. Währenddessen drängte sich mir der Gedanke des Gefühls ihre schönen Brüste an mir.
„Hier, das ist es.“ sagte sie und rannte sofort los. „Ach, das Badewasser ...“ Gerade als es ihr eingefallen war, ließ sie das Medikament los, welches auf die Ablage fiel und rannte auch schon los. Ich nahm die Schachtel und wollte ihr folgen, aber sah den Topf auf dem Boden und die verschüttete Milch. Joanne würde schon kommen, wenn sie das Wasser abgestellt hätte ... dachte ich, und sich hoffentlich etwas übergezogen haben.
Ich legte die Schachtel neben dem Herd ab, nahm einen Lappen aus der Spüle, befeuchtete diesen mit Wasser und ging in die Hocke, um die Milch vom Boden zu wischen. Ein Liter Milch am Boden und ich wrang mehrere Male den Lappen aus, bis ich dann erneut über dem Boden wischte und es vermutlich noch zwei drei Male nötig wäre. Auf allen Vieren stehend guckte ich zu Boden und wischte kreisend mit dem Lappen darüber, als auf einmal Joanne barfuß herein kommt.

„Wieso kommst du nicht?“ fragt sie und stellt sich vor mich, als sie die Schachtel nimmt.
„Ich wollte erst einmal den Boden grob sauberwischen, bevor es alles klebt und auseinander getreten wird.“ argumentierte ich, verlagerte das Gewicht auf die Füße und guckte – während ich mich aufrichtete – zu ihr auf. Ich erschrak. Sie war tatsächlich immer noch nackt und ihre Haut über Beine und Bauch sehr rot war ... auch dazwischen und ihre linke Brust. Ich schluckte. „Wieso ziehst du dich nicht endlich an?“ fragte ich und mir wurde bewußt, daß es bei den Verbrennungen eine Wertlose Frage war, da sie sich erst einmal mit der Brandsalbe eincremen müßte.
Sie schüttelte den Kopf lachend: „Sieh mich doch an, alles ist rot und muß eingecremt werden.“ Ich soll dich ansehen? Du bist nackt dachte ich mit festem Ausrufezeichen und versuchte meine Gesichtsmimik neutral zu halten. „Komm bitte mit.“ fuhr sie fort, nahm meine Hand und ich trottete schweigend neben ihr her.
„Tut es sehr weh?“ fragte ich.
„Stellenweise, aber nicht alles.“ sagte sie und dann kamen wir in ein Zimmer, welches wohl das ihre war. Sie ließ meine Hand los und legte sich auf ihr Bett. „Cremst du mich bitte ein?“ fragte sie.
„Weißt du noch, was ich dir an der Tür sagte?“ stellte ich als Gegenfrage und drehte mich in die entgegengesetzte Richtung.
„Mache ich dich denn wirklich verrückt?“ fragte sie und lachte kurz, welches von einem Lächeln – oder breitem Grinsen? – verdrängt wurde. „Wirklich verrückt? Stell dich doch nicht so an und sehe mich einfach als Patientin. Lese nur den Beipackzettel, creme mich dementsprechend ein und dann spring in die Badewanne. Bitte, mache es für mich.“
Sie sagte bitte, dieses Wort hatte mein Chef nie geäußert, doch hatte dieses Wort für mich großen Wert, wenn es jemand aussprach und eine Bitte von jemanden den ich mag konnte ich noch nie ablehnen. So ein Fuck!
Ich näherte mich rückwärts und sagte: „Gib mir bitte die Schachtel.“ Sie gab sie mir, ohne ein Wort, was ich erwartet hätte. Ich nahm die Tube aus der Schachtel und den dazugehörigen Beipackzettel. Ich faltete diesen auseinander und las unter

Art der Anwendung:
Das Medikament sollte an den geröteten Stellen aufgetragen und einmassiert werden, bis sich die Haut wieder trocken anfühlt und der Wirkstoff in die Haut eingezogen ist. Der Wirkstoff wird dann schnell zur Linderung der Schmerzen und zur Heilung führen.

Ich drehte mich zu Joanne um und dann schließt sie ihre Augen: „Bitte creme mich endlich ein und habe keine falsche Scham.“ Ihre Augen sind geschlossen, was mich allerdings dazu verleitet könnte bestimmten Stellen besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ich mache die Tube auf und trage etwas auf die roten Stellen ihrer Beine auf, wobei das meiste auf den Oberschenkeln einzumassieren ist. Ich verstreiche die Salbe und massiere es vorsichtig ein, knete die Haut vorsichtig und gucke viel zu oft direkt zwischen ihre Beine, was mich geil macht und mir über diese unfeinen Gedanken immer heißer wird. Ich habe es vermieden ihr zu nahe an die Muschi zu kommen, auch wenn es dort auch eine rote Stelle gibt. Irgendwie hoffe ich, daß diese Stellen nicht nötig wäre, aber andererseits ... nein, das macht mir Angst.
Ich stehe kurz auf und ziehe mir den Pullover aus, während ich auf sie sehe und sie geduldig auf weitere Heilung wartet. Dann setze ich mich zu ihr auf´s Bett, weil mir langsam der Rücken schmerzt vom langen gebücktem Stehen und trage ihr Salbe auf die linke Brust, aber auch auf Bauch und das Zwerchfell auf. Meine Hände verstreichen die Salbe auf ihrer Haut und massiere es ein. Ich drücke leicht auf ihr Zwerchfell, massiere mit ovalen Bewegungen der Fingerkuppen jedes einzelnen Fingers die Salbe offensiver ein ... bis ihre Haut schließlich immer trockener wird.
Dann berühre ich ihre linke Brust, sie hat einen wunderschön geformten Busen und ich massiere die Salbe auch dort ein. Je länger ich deine linke Brust massiere und im Kopf für die Schönheit bewundere, desto mehr glaube ich, daß sie härter wird.
„Massiere doch die andere Brust auch ... bitte.“ flüstert Joanne leise und führt eine Hand von mir zu ihren anderen Busen. Erst massiere ich diesen gefangen vom schlechten Gewissen ... fast mit Lustlosigkeit, wobei mich die Lust besonderer Art immer mehr vereinahmte und ich bald nicht mehr dagegen ankämpfen konnte. „Wieso zögerst du denn?“ fragt sie und sieht mich plötzlich an.
„Das Massieren der Brüste gehört zum Vorspiel des sexuellen Akts.“ flüstere ich leise.
„Ach papperlapapp!“ kam aus ihren Lippen und lachte, was ihre folgenden Worte um so überzeugender herüber kommen ließ. „Wir haben doch keinen Sex, oder nicht? Wo ist also das Problem?“

Ich dachte nach, ... das Problem war, daß in diesem Moment keine Widerworte parat hatte ... ich massierte sie also doch und fand es irgendwie angenehm ... beängstigend angenehm. Meine Hände umfassten ihre Brüste jeweils zur hälfte und kneteten sie mit sanfter Kraft ... kreisförmig und langsam, während ich mich immer weniger schämte Joanne zu beoachten, ganz egal welchen Teil ihres wunderschönen Äußeren.
Ja, ich massierte sie ohne schlechten Gewissen und ihr Körper bäumte sich leicht unter meinen massierenden Händen auf, gerade als ich das bemerkt hatte, daß sich ihre Brustwarzen aufgestellt und ganz hart geworden waren. Gerade hatte ich mit dem gedanken gespielt meine Lippen an ihre rechte Brust setzen, da hatte sie auf einmal ihre Augen auf mich gerichtet und sagte: „Ich weiß nicht, ob es dort noch rot ist, aber da brennt noch eine Stelle. Bitte massiere mich dort auch noch, falls du es vergessen haben solltest.“
Ich warf einen Blick auf die Stelle wo sie hinzeigte und es stimmte ... sehr nahe an ihrer Muschi war eine faustgroße und gerötete Stelle. Ich trug die Salbe also auch dort auf und fragte mich im Gedanken, ob dort – auch wenn es nicht direkt an ihrer Muschi war – die Haut auch so sensibel war wie wenige Zentimeter weiter, wo ihre empfindlichste Stelle war. Meine rechte Hand reckte sich zu dieser Stelle, welche links vier oder fünf Zentimeter neben der besonderen Stelle war und verstrich es mit kreisenden Fingern. Ich guckte auf diese Stelle, aber viel mehr auf die welche wenige Zentimeter entfernt und gerade nicht verletzt war. Nach einer Weile spreizte sie ihre Beine und so wurde ihre allerheiligste Zone geteilt, was meine Augen glasig werden und mich träumen ließ. Nein, das durfte nicht kommen dachte ich und schüttelte den Kopf, was sich auch auf die massierenden Hände übertrug, über die ich merkte, wie die Stelle immer trockender wurde, während der Glaube an die Trockenheit der anderen Stelle immer mehr in Frage gestellt werden mußte.
„Was ist los?“ fragte sie und strich sanft über meine dort massierende Hand, welche mich fast an die andere nicht heilbedürftige Stelle führen wollen ... so schien es.
Ich zog meine Hände von ihr weg und stand auf. „Sei mir bitte nicht böse, aber wenngleich der Moment an der Haustür für mich schon den Hauch von Erotik hatte, so fühle ich mich hier zunehmend von dir verführt.“ sagte ich und versuchte gefaßt zu klingen. „Deine gerötete Haut ist mit der Salbe einmassiert worden und jetzt habe ich meine Pflicht erfüllt.“
Ich suchte den Weg zum Badezimmer und fand ihn dann über den vorgezeichneten Strich von Licht, da dieser Raum erleuchtet war, welcher sich in einiger Entfernung auf dem Boden abzeichnete. Die Wohnung ist größer als ich dachte und wirkt von Luxus regelrecht geschwängert, wenn man sich die überall stehenden Dinge so sieht. Sie mußte die Tochter wohlhabender Eltern sein. Ich betrat das Badezimmer, schloß die Tür und stieg ins nicht mehr so heiße Wasser, was aber immer noch angenehmer war als die Kälte da draußen. Ich führte kein wärmendes Wasser hinzu, da ich hier ja nicht wohnte und für deren Eltern ganz sicher ein ungebetener Gast wäre.

Nach einer Weile des Nachdenkens über die Situation in Joannes Zimmer, da öffnete sich die Tür und Joanne kam herein. Sie war nackt und ich fragte ganz leise ... eher für mich als für sie: „Hast du denn keinerlei Schamgefühle?“ Ich schluckte und wandte meinen Blick wieder geradeaus zur Wand.
Sie stellte sich neben die Wanne auf Höhe knapp unter meinem Becken und fragte: „Meine Haut ist teilweise noch klebrig von der Milch. Darf ich mit in die Wanne kommen um mich zu waschen?“ Sie fragte mich tatsächlich, ob sie in die Wanne dürfe und ich drehte meinen Kopf nur wenige Zentimeter und schon war wieder ein bestimmtes Ding vor meinen Augen, welche nicht ganz gute 30 Zentimeter über meinen Augen zu sehen war.
Wieso können diese Leute keine Dusche haben fragte ich mich und sagte mit leichter Verbitterung fast im Flüsterton: „Wenn es sein muß, dann muß es eben sein.“ Als sie in die Wanne stieg, da wandte ich den Blick von ihr ab, und dann tauchten ihre Füße ins Wasser, welches immer mehr ihren Körper verschlang.
Ich guckte wieder zu ihr, jedoch eher ausdruckslos und sie fragte: „Was ist mit dir los? Du wirkst auf einmal so kalt.“
„Wenn ich dein Vater wäre und mich als Fremden mit dir hier in der Wanne sehen würde, dann wäre ich von Angst erfüllt. Ich hätte Angst davor, daß man Spaß mit dir hätte und dich dann mit der Schwangerschaft sitzen ließe.“ erklärte ich ihr meine Sorge und fragte mich, ob sie mich wirklich verstehen würde, weil der Satz um einige Ecken gedacht ausgesprochen wurde und sie teilweise nicht alles zu erfassen in der Lage war ... jedenfalls war es anfangs so gewesen.
„Spaß? Welchen Spaß?“ fragte sie mit einem Lächeln erfüllter Neugiede.
Ich sollte lieber gar nichts mehr sagen dachte ich, doch sagte ich noch: „Man würde Spaß mit dir haben und dich schwängern. Verstehst du?“ Ich glaube fast das falsche Wort gewählt zu haben, denn das Wort Spaß hatte etwas in ihr ausgelöst.
„Du würdest Spaß mit mir haben wollen? Meinst du das?“ fragte sie. Sie verwirrte mich und mein kleiner Freund wurde unter Wasser hart, bei der Vorstellung ihrer Worte, welche meine Lust umfassend beschrieben. „Wenn du Spaß hast und es auch mir Spaß macht, dann solle es mein Dank an dich sein ... für deine Ehrlichkeit und Freundschaft, aber auch daß du heute hier bist und meine Einsamkeit vertrieben hast.“
„Du verstehst mich nicht ... du würdest schwanger werden und ...“ erklärte ich erschrocken und sie lachte.
„Du würdest mich doch nicht schwängern, oder?“ fragte sie.
„Nein, aber wenn ...“ sagte ich und sie stand in der Wanne auf, um sich drehen zu können und zeigte mir in diesem kleinen Moment erneut die besondere und leicht behaarte Stelle ihrer Weiblichkeit. Sie kam näher zu mir und setzte sich zwischen meine Beine, bis sie sich dann zurücklehnte und meinen Oberkörper im Rücken hatte.
„Was wolltest du mir noch sagen?“ fragte sie und legte ihren Kopf auf meine Schulter, den sie meinem leicht zuwandte und mich ansah.
Ich wendete ihr meinerseits den Kopf zu und sah sie an. „Ach nichts.“ sagte ich und etwas verwehrte mir jedes weitere Wort.
„Dann ist ja gut.“ sagte sie und rückte mir mit ihrem Gesäß noch weiter auf die Pelle, so daß sie meinen kleinen aber jetzt großgewachsenen Freund an ihrem Hinter fühlen mußte, doch sie sagte nichts. Wußte sie was hier gerade abgeht?
Die Wärme ihres Körpers ließ mich die zunehmende Kälte des Wassers vergessen, jedoch waren meine Arme an den Seiten fast eingeklemmt und so zog ich sie mal entspannend hoch, um sie dann wieder an ihren Platz zu legen. Ich hatte vor über einer halben Stunde ihre Haut berührt und sie massiert, wieso nahm es mir nicht jetzt die Angst sie zu berühren? Ach, ich weiß, es ist die Scham es mit ihr zu tun, was sich vermutlich unmittelbar daraus ergeben könnte ... nein, ergeben würde ... ganz klar. Ich schwieg also und hoffte ihrer – unbewußten? – Verführung nicht zu erliegen, während der Versuch mich zu entspannen mit geschlossenen Augen von ihr ablenken und die Gedanken in eine andere Richtung lenken sollte.
Welch ein Hohn ... wie der letztgenannte Wunsch auf seine Erfüllung wartete, beziehungsweise diese kurz darauf von äußerer Macht in der Luft zerrissen wurde. Joanne rutschte noch etwas hoch an mir und saß jetzt schon auf meinem Schoß, genauer definiert auf meinem durch kontrollierte Gedanken leicht erschlafften und jetzt wieder hartwerdenden Freund. Schließlich nahm sie meine Hände in ihre und sagte sie bedauernswertem Klang: „Mir ist so langweilig.“ nach einer Weile flüstert sie: „Bitte streichel und massiere mich.“ Sie führte meine Hände an ihre Haut und schon war der vorhin genannte Wunsch zur Vergangenheit geworden ... er machte einem anderen Platz, der jegliche moralische Bedenken nach und nach über Board warf.
Ich fuhr über ihre Haut, die linke Hand zu ihren Brüsten, welche sie masierte, und die rechte kreiste über ihrem Zwerchfell. Mein Verstand setzte zunehmend aus und so legte ich meine Lippen an ihren Hals, um sie zu küssen. Sie gab an dieser Stelle leicht nach und wendete mir den Kopf etwas zu, strich dann über das Kinn an meinem linken Nasenflügel.
„Danke.“ flüsterte sie leise. „... daß du so lieb bist.“
Mit schlechtem Gewissen und knallrot vor Schamgefühl, weil ich meine Moral über Board geworfen habe, flüstere ich: „Ich bin nicht lieb! Du machst mich einfach nur verrückt!“ Sie antwortete nicht darauf, sondern lächelte, was ich an leichten Ausbeulungen nahe dem linken Mundwinkel und zeigte mir über körperliche Regungen, daß ihr meine Händen gefielen.
Ihre Hände streichen über meine Oberschenkel, welche außen links und rechts neben ihr waren. So war es – durch ihre anatomische Körperhaltung – nicht verwunderlich, daß sie den zunehmenden Platzmangel meines kleinen Freundes doch sicher bald merken müßte, oder? Das war der Fall, denn auf einmal fragte sie: „Das Ding bei dir ist auf einmal so hart und für mich so fürchterlich unbequem. Darf ich mich bitte umdrehen?“
Dieses verfluchte Bitte! Wenn ich geistig nicht schon so stark erregt wäre, dann hätte ich es bestimmt ... ganz bestimmt abgeblockt und abgelehnt. Aber jetzt, so in dieser Situation sagte ich einfach: „Wenn es dich stört ...?“

Sie stand kurz auf, meinen erregenden Gedanken noch einen Schub gab, weil sie ihre Nacktheit erneut vor meinen Augen so offensiv präsentierte und somit die Ungeduld in meinem Freund steigerte. Schließlich führte sie ihre Füße neben und nicht zwischen meine Beine, ging langsam in die Hocke und kam – während sie sich mir den Händen am Badewannenrand abstützte – mich beobachtend langsam herunter. Ich sah zu ihr auf und als sie unsicher in ihrem Stand wirkte, da streckte ich ihr meine Hände zum sicheren Hinsetzen entgegen.
Sie nahm diese Hilfe mit einem Lächeln an und sagte leise: „Danke.“ worauf sie sich dann – durch meine Hilfe sicherer wirkte – und ohne Verzögerungen, von was immer sie herrühren mögen auf meine Oberschenkel setzte.
Sie sah mich an und ich tat das gleiche mit ihr, ja, wir sahen uns eine Weile an und ich untersagte mir ungefragt irgendetwas zu sagen. Ich sagte nicht, daß sie wunderschön ist, auch nicht, daß wir dieses – was wir jetzt schon taten – eigentlich nicht tun sollten, und, auch nicht, daß ich sie am liebsten sofort fic.... wollte. Ich biß die Zähne zusammen und sagte nichts von alledem, doch war ich kurz davor mir das letztgenannte zu nehmen und das machte mir irrsinnige Angst. Ich würde meine eigene Lebensweise und die Vorstellung vom ehrvollem Leben verraten ... ja, zum Verbrecher werden. Diese Vorstellung ließ mich spüren, wie sich ein Vorrat an Tränen in den Augen zu bilden begann und ich wich mit dem Kopf – wobei ich die Augen schloß – zur Seite aus.
„Was ist mit dir?“ fragte Joanne. „Soll ich dich umarmen?“
Bist du denn des Wahnsinns hämmerte es mir im Gedanken an sie gerichtet, doch sprach ich es nicht aus. „Lieber nicht.“ sagte ich nur.
So wie ein Kind die Grenzen ihrer Eltern mit laufenden Tests ergründen im Verlaufe ihres Leben, so hatte sie wohl meine Schwäche – Stichwort „Bitte“ - erkannt und fragte: „Bitte, darf ich dich umarmen? Du siehst auf einmal so traurig aus.“ Gerade in diesem Moment lief mir eine Träne aus dem einen Auge, welche ich kurz nachdenklich geöffnet hatte und einmal blinzeln mußte. Die nächste Träne folgte, als Joanne ihre Hand an meine Wange hielt und meinen Kopf langsam aber sanft zu ihr drehte.
„Ich habe Angst.“ sagte ich und eine Flut kam aus den Augen heraus, dennoch wandte ich mein Blick dieses Mal nicht von ihr ab. Ich konnte sie nur verschwommen sehen, aber es schien als käme sie mit ihrem Kopf näher, und dann bemerkte ich eine Gewichtsverlagerung auf meinen Oberschenkel, auf denen sie ja noch gesessen hatte ... gesessen? Ihr Gesicht kam mir näher und dann setzte sie sich mit gespreizten Beinen auf das obere Drittel der Oberschenkel. Joannes Hände stützten sich links und rechts neben mir ab und ließ ihren Körper mit wundervollem Busen auf mir nieder. Schließlich umarmte sie mich so sanft, daß es mich zunehmen ängstigte das falsche zu tun und dann küßte sie mich – mit dem in Nacken gelegten kopf – ... einfach so, mich, den sie nicht hatte ins Haus lassen dürfen. Mich, einen wildfremden Mann, den sie heute zum ersten Mal gesehen hat. Meine Arme legten sich um sie und streichelte sie, schloß meine Augen und sie küßte mich immer noch ... auf den Mund, mit in den nacken gelegten Kopf.

„Sei doch bitte nicht traurig.“ sagte Joanne und rückte noch etwas höher auf mir, wo ich dann ihre Schambehaarung fühlen konnte. Sie küßte mich weiter, ich wurde dem Sturm ankämpfender Gedanken müde und dann öffnete ich meinen Mund im unbedachtem Moment. Sie merkte es sofort und ihre Zunge strich beiläufig zwischen meine Lippen hindurch, wobei ich meine Augen öffnete. Das passierte alles wirklich? Oh Gott! Ich habe mir über Jahre Moralvorstellungen gebildet. Und was tust du mir an? Du führst mich ins Paradies und läßt mich vom Apfel kosten, auf daß ich getestet werde und später von ihren Eltern in die Hölle gestoßen werde?
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schlenzi
 

Beitragvon freeme » 15.03.2007, 09:35

wunderbare Fortsetzung hoffe es kommt bald teil 3 :oops:
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freeme