In ferner Zukunft

Geschichten von Mitgliedern, wo sich jeder mit beteiligen kann.

In ferner Zukunft

Beitragvon schlenzi » 16.12.2005, 12:39

[ist etwas älter, aber teilweise bestimmt nicht ganz schlecht und mit langer Einleitung ... viel Spaß beim Lesen]

Die Welt in ein Platz von Täuschung, Angst und gelöschter Erinnerungen, doch manche bewahrten das Wissen und versuchen immer wieder die Wahrheit ans Licht zu bringen – jedenfalls die ungetrübte Wahrheit, frei von Lügen der Mächtigen.

Die Welt ist hart, fast jeder dient den wenigen Mächtigen, in der Hoffnung auf ein klein wenig Luxus und Bequemlichkeit – und wofür viele den Hunger besiegen konnten, einige jedenfalls für Stunden, aber ebenso viele ihre Freundschaft aufgaben. Die Freundschaft, wofür vor vielen Jahren Helden in Hollywoodfilmen ihr Leben riskierten, die gibt es nicht mal mehr im Fernsehen, der auf öffentlichen Plätzen läuft. Das Weltweite Fernsehen bringt Gewalt, Spiele und auch manchmal etwas Profit für Beschaffer gewisser Dinge die über das Fernsehen verlangt werden – meistens werden Menschen ausgeraubt, deren einziges Verbrechen es war die Geschichte zu bewahren. Um sie der Erinnerung zu bestehlen foltert man sie oder lässt sie einem qualvollem Spiel im Fernsehen teilnehmen, der die Massen bannt und lähmt.

Mein Name ist Dark und mich interessiert vieles, zum Beispiel Technik, Chemie, Geschichte, Mathematik, und Sport ist meine Religion – ich würde mich bestimmt als Leistungssportler bezeichnen. Ich jogge täglich zwei mal, morgens und abends mit 10 Liegestützen alle 500 Meter. Auch Biologie interessiert mich sehr, obwohl sie fast von der Menschheit besiegt wurde oder aufgegeben? Alles was diesen Teil der Wissenschaft betrifft wird intern zwar weiter erforscht, aber nicht öffentlich gemacht. Ich habe es nicht aufgegeben und so erfreue ich mich immer wieder an den Blüten meiner in früher Kindheit gesetzten Kastanienbäume. Meine Erdbeeren sind zwar nicht ganz so saftig wie früher, aber unter dem Glasdach und dem Mangel an Wasser ist es zu verschmerzen – nein, ist es nicht, jeder Biss in einer dieser süßen Früchte lässt die Erinnerung wach werden. Es läßt sich schwer zu verbergen, wenn meine Kastanienbäume weit und breit die Einzigen sind und eines Tages war ich einer der Kandidaten in diesen Shows.

Ich wache in einer kleinen Zelle auf, noch matt und betäubt von Betäubungspfeilen und den schlimmen Nachwirkungen. Ich spüre starke Entzugserscheinungen wie bei Drogen, mein Kopf pocht wie ein Herz der fast zu platzen droht. Meine Hände drücken drücken gegen die Ohren, diese lauten Geräusche es ist schrecklich. Der Puls schlägt gegen die Schläfen an meine Handflächen, die noch die Ohren zuhalten.
Nach paar Minuten der Qualen besinne ich mich, kneife meine Augen fest zu und konzentriere mich auf mein Inneres – der Lärm wird nach langer Konzentration etwas weniger und stört mich mit jedem Augenblick eine Nuance weniger. Mir läuft der Schweiß von der Stirn unter der Anspannung die Entzugserscheinungen unter Kontrolle zu bringen und zu halten.
Als es nach Stunden nicht mehr besser wird, fange ich an Entspannungsübungen zu machen und dann TaiChi. Meine Bewegungen sind langsam und vielleicht etwas unbeholfen, aber stetig ziehe ich die erste Runde der Übung durch.
Besser geht es mir nicht wirklich, also beginne ich mit der zweiten Runde, etwas schneller und etwas sicherer. Der Windhauch umstreichelt meine Gelenke. Langsam fühle ich wie die Kraft langsam in mir erwacht und mein Geist wird etwas klarer, aber die Schmerzen sind immer noch vorherschend und sehr bedrückend, doch gewisse Euphorie läßt das Pochen verstummen.
Als ich mit der dritten Runde Beginne höre ich leise Laute neben meiner Zelle, es scheint als wird jemand hinausgezerrt – es schreit jemand. Ein Gedanke fährt durch meinen Kopf „Hilflos zu sein, wenn jemand ausgeliefert ist, während man helfen will!“ – ich mache meine Übung weiter, versucht auf alles gefasst zu sein. Ich glaube jetzt kippt der Schmerz in mir, die Schmerzen werden langsam besiegt – so scheint es.
Minuten später geht die Tür auf, ich bewege mich weiter und blicke versteckt in meinen Bewegungen zu Tür. Sie beobachten mich, es sind vier Uniformierte, welche stark gepanzert sind – sogar Kopfschutz besitzen sie.
Scheinbar beeindruckt sehen sie mir zu, meine Bewegungen sind sehr schnell geworden und ich versuche das Limit auszureizen ... weiter hinauszutreiben.
Dann ich habe die dritte Runde beendet und sinke zu Boden, bemüht mich zu entspannen. Sie klatschen auf einmal, na ja, wie es möglich ist mit behandschuhten Händen.
„Nicht schlecht, Kleiner! Du musst jetzt mitkommen, so lauten die Befehle.“ sagt der Gewichtige von den Vieren und legt sogleich die Hand auf meine Schulter.
Ich nehme blitzschnell seine Hand und drehe seinen Arm auf den Rücken, gemäß des geringsten Widerstandes seiner Rüstung.
„Wenn ihr mich hinauslasst, dann verschone ich deinen Arm vor dem Bruch. Also überlegt kurz, mein Countdown läuft bereits.“
Mein Gefangener war sehr nervös, beinahe ängstlich ... dabei hatte auch ich sehr große Angst – ich zählte mich ruhig, 21,22,23, wie ein Herzinfarktpatient.
Sie nickten sich nach einer Weile zu, sie waren elektronisch verkabelt und hatten Anweisungen bekommen keine Rücksicht auf meinen Gefankenen zu nehmen. Ich sah meine Ausweglosigkeit ein und gab auf, für das erste – sie warfen mich zu Boden und schlugen hart auf mich ein, dann wurde mir schwarz vor Augen.

Wasser platsche auf mich und ich wachte auf, sah um mich und stand auf. Ich war in einer Arena, vielleicht der einer Boxarena ähnlich – ich hasste Boxen, jede Arte der Gewalt. Ich sah viele Zuschauer, es war restlos gefüllt und dann kam jemand zu mir.
„Na, du siehst ja ärmlich aus. Bist du bereit für den Fight?“ sagte er
Ich sagte nichts, sondern sah ihn nur stumm an und bewegte mich langsam, versucht mich zu entspannen ... jeden Muskel in mir – mir war eiskalt.
„Du willst nicht reden? Okay, dann komm jetzt mit, in zehn Minuten fängt der Fight an. Wir gehen eben in die Kabine, du trocknest dich ab und ziehst dir die Klamotten an die dort liegen.“
Eine Art Bodygard, jedenfalls fast eineinhalb mal so viel als ich und deutlich stärker gebaut, führt mich zur Kabine. Zwei weiter Kraftpakete begleiten mich grimmig.
Angekommen – ich sehe ein Sandsack und gleich trainiert mein „Bodygard“ daran. Ich trockne mich schnell ab und springe regelrecht in meine neuen Klamotten. Ein Werbesprüche überziehen die Stofffetzen, von diversen Firmen die ich immer hasste und für kaltblütig hielt – Siemens, Exxon Mobil, E´ON und viele weitere.
„Hat jemand einen Edding?“ Einer der Kraftpakete reicht mir verwundert einen hinüber. Seltsam dachte ich, daß es diesen Begriff „Edding“ noch gibt. Ich schrieb etwas für mich auf mein T-Shirt.
„Ich kämpfe für Freiheit im Leben und im Geiste“
„Danke! Darf ich mich noch paar Minuten aufwärmen, bevor ich zu Hackfleisch verarbeitet werde?“
„Fünf Minuten hast du!“ sagte mein Bodygard.
Ich nickte und begann so gleich mit TAI CHI. Ich fange langsam an, aber werde wegen des Zeitmangels während der ersten Runde schon etwas schneller – alle drei gucken gespannt zu.
„Was ist das denn?“ fragte mein Bodygard.
„TAI CHI.“ Sagte ich beiläufig nach einiger Zeit.
Ich beschleunige und werde immer schneller, die Kälte weicht langsam aus dem Körper – ich erreiche mein Limit und beginne die nächste Runde. Ich fühle mich gut für diesen Augenblick, einfach grenzenlos.
„Wir müssen leider los, war schön dir zu zusehen, Dark.“ Es klang ehrlich und ein leichter Unterton in der Stimme.
„Was ist? Was weißt du was ich nicht weiß?“ fragte ich.
Pause – wir gehen durch den langen Flur zur großen Hallenarena.
„Wenn du eine Chance haben willst, lasse dich kein einziges Mal treffen. Ein Schlag und du bist k. o. und danach so gut wie Tod, denn leben lässt er keinen. Er ist vielleicht nicht der Schnellste, aber er hat den härtesten Schlag. Sei auf der Hut!“
„Danke für die Warnung – ich werde an dich denken, wenn du Probleme hast. Das ist ein Versprechen!“ - Er sah mich nur verwundert an, doch es war keinerlei Grimmigkeit in seinem Blick ... er war kein Feind dacht bei mir.
Wir kommen in die Arena und der Jubel über den bevorstehenden Kampf ist schrecklich. Ein Kreischen und Geschrei um einen Kampf, der wahrscheinlich nach kurzer Zeit zu ende wird – es ist paradox.
Ich mag keinen Lärm dieser Art und so ist es für mich schwer innerlich ruhig zu bleiben, ich bin versucht ruhig zu atmen. Dann stehe ich vor dem „Ring“ mit vier Ecken und mir hält jemand die Bande auf, die aus mit Stahldrähten verstärkten Seilen sind – ich schlüpfe leichtfüßig hindurch.
Er, mein Gegner, ist etwas mehr als einen Kopf größer, vielleicht 2,10 bis 2,15 Meter groß und er ist sehr massig, aber es sieht aus als wären es alles trainierte Muskeln – mir wird Angst und bange, ich kneife meine Augen kurz zu und spreche zu mir.
„Ich muss nur…“ es klang fast wie Sarkasmus und glaubte mir selber nicht so recht, „… nur harte Schläge gegen die Schwachstellen des Gegners austeilen!“
Ich reiße meine Augen auf, etwas ruhiger oder machte es mir jedenfalls vor – ich zitterte am ganzen Leib, aber meine Angst ließ mich beflügeln. Ich fühlte mich fast wie eine Feder so leicht – dann erklingt der Gong.
Er rennt entschlossen auf mich zu und schlägt sofort nach mir, ich kann knapp ausweichen, er streift meine Wange und packt mich sogleich, wirft mich zu Boden. Ich versuche mich abzurollen und komme wieder zum Stand, dann nähere ich mich vorsichtig, etwas Distanz haltend – ich tänzle um ihn herum und weiche jeden Schlag aus.
Der Gong ertönt und jeder geht in seine Ecke. Ich setze mich in den Schneidersitz und bin versucht mich zu entspannen, mein Inneres zu konzentrieren und mein Ziel zu finden – ich muss siegen, oder jedenfalls heil heraus kommen. Meine Arme schwingen leicht nach vorne um sich zu lockern und werden immer schneller, allerdings keine Faust bildend, eher eine flache Hand.
Der Gong ertönt und wir werden zur Mitte gerufen, ich stehe auf und ergebe mich meinem Schicksal, wobei ich das Ende mitbestimmen werde.
Er stürmt schneller auf mich zu, jedenfalls kommt es mir so vor. Ich weiche jeden Schlag aus so gut ich kann. Dann trifft er mich am Unterkörper – ich spanne diesen Bereich blitzschnell an - und ich stürze mit zugekniffenen Augen zu Boden. „Konzentriere dich und reiß die Augen auf!“
Der Schiri zählt: „Eins, zwei, drei, vier, fünf ...!“
„Steh auf!“ schreie ich so laut ich kann und springe auf, komme in einen festen Stand und erwarte den nächsten Angriff seinerseits. Meine Augen starren verkrampft auf den Gegner.
Wir stehen voreinander , ich gleich 1 Meter 50 Abstand haltend und dann beginnt der Fight. Ich beginne erneut um in herum zu Tänzeln und als er sich einmal nicht mit bewegt, schlage ich hart mit dem Knöchel des Zeigefingers der rechten Hand auf den Arm. Dort ist ein Nervknoten, den wenn man ihn richtig trifft mit minimalem Druck einen sehr starken Schmerz verursachen kann, der länger nachwirkt.
Er schreit schmerzvoll auf und schlägt wild um sich, ich weiche schnell aus und ziehe mich etwas zurück – er hält seinen Arm und hart ein Schmerz verzehrtes Gesicht. Es scheint ich habe präzise getroffen, allerdings nähert er sich wieder langsam und ich tänzle wieder.
-Gong- die zweite Runde ist vorbei.
Ich setze mich nicht, sondern mache etwas TAI CHI im Ring, dies aber so blitzschnell, daß es auf einmal ganz ruhig wird in der Halle.
Jetzt geht eine schöne Frau mit einem Schild mit der drei im Ring, der die dritte runde ankündigt.
Ich weiche ihr blitzschnell aus und lächele freundlich zu ihr, sie lächelt zurück. ´Ein freundliches Lächeln seit langem` denke ich im Stillen und freue mich darüber, was man wohl an meiner Gesichtsmimik sehen kann ... vermutlich.

-Gong- der Kampf geht weiter!
Er rennt jetzt nicht mehr so schnell auf mich zu, sondern kämpft deutlich vorsichtiger als in den ersten beiden Runden.
Ich habe mehr Mut gefasst und wage etwas mehr. Als er nach mir schlägt, mache ich eine tief gebeugte Ausweichbewegung und schlage seitlich seine rechte Kniescheibe – ich rolle schnell zur Seite und tänzle wieder vor ihm hin und her. Er bricht zusammen und wird angezählt.
…eins, zwei, drei,…
Noch nie hatte er einen vermeidlich leichten Gegner wie mich – Ich 1,90 Meter groß, wiege nur 70 kg und meine Muskel sind auch nicht die sehenswertesten, jedenfalls sind sie fast unscheinbar.
…vier, fünf,…
„Ich kämpfe für Freiheit im Leben und im Geiste! Wofür kämpfst du?“ frage ich und weiche seinem direktem Drang zu mir aus und tänzele leichtfüßig um ihn herum.
Dann sagt er: „Ich kämpfe für mich und mein Leben!“
Er kämpft und kommt Zentimeter um Zentimeter hoch.
„Wenn dein Knie schmerzt, dann gib lieber auf, bevor es nicht mehr zu retten ist.“ Sage ich ihm.
…sechs, sieben,…
„… ich gebe nicht auf, kann nicht ... ich muss…!“ Erwidert er hart gegen sich selbst.
…acht, neun,…
Gerade bei neun kommt er zum stehen und die Masse beginnt zu jubeln, da kommt der Gong. Wir gehen in unsere Ecken und setzen uns, dass heißt ich gehe zu meinem Gegner, der mich misstrauisch anblickt: „Verschwinde!“
„Darf ich mir dein Knie ansehen?“ frage ich leise höflich und er ist verblüfft über meine freundliche Art, er schweigt und beobachtet mich.
Ich knie vor ihm und taste sein Knie ab – „Versuchst du bitte dein Knie durch zu strecken?“ und er streckte sein Knie durch, dass heißt er versuchte es.
„Da habe ich dich hart getroffen. Ich glaube dein Meniskus hat eine Reizung und sollte schnell mit Eis gekühlt werden. Wenn ich dich nicht vor dem Kampf bewahren kann, dann sei vorsichtig, wenn du kämpfst. Und denke über deine Zukunft nach, bevor dein Knie ganz kaputt ist. Ich werde jedenfalls mein Leben schützen und mich wehren.“
Ich gehe wieder in meine Ecke und schließe kurz meine Augen, aber schon erschallt der Gong zum Kampf. Wir gehen zur Mitte und ich sehe seine schmerzende Schritte.
„Tu was du für dich tun musst, nicht was du für andere tun willst oder glaubst tun zu müssen.“ Flüstere ich zu ihm.
„Ich habe keine Wahl!“ sagt er sehr leise zu mir.
Der Kampf beginnt und er kommt näher auf mich zu, ich weiche ihm leichtfüßig aus. Als er einen Schlag auf mich führt und ich ausweiche, schnellt meine flache Hand knapp an seinem Kopf vorbei, dann rolle ich mich wieder zur Seite und komme zum Stand. Er war erstaunt über meine Schnelligkeit, dachte kurz nach.
Einige in der Menge, die klar pro Regime sind, schreien: „Mach ihn nieder, er ist dein Feind, töte ihn – töte ihn für uns!“
Er ging wieder auf mich zu und versuchte einen neuen Schlag, er legte sein ganzes Gewicht hinein. Ich konnte gerade noch mal ausweichen – ich spürte mein Herz fast platzen. Sein Gewicht ist nach vorn verlagert und so strecke ich mein rechtes Bein zwischen seine Beine, vielleicht etwas höher dem Knöchel und lege meine rechte Hand schwer auf seinen Oberkörper ... ich drücke und drücke. Er stolpert und fällt rückwärts zu Boden, meine linke Hand legt sich schnell unter seinem schmerzenden Knie. Ich ziehe meine Hand schnell heraus, als er am Boden liegt und einen Blick zu mir wirft.
"Ich bin nicht dein Feind." sagte ich zu ihm und zeigte mit den Finger in die Zuschauermenge. "Die Feinde sind dort, weil sie verblendet sind und der einzige Spaß unser Kampf ist."
Du stehst langsam auf und setzt dich in deine Ecke. Auszählen wolltest du dich nicht lassen, aber es ist auch nicht wichtig – du hast richtig entschieden, dich zu schonen und aufzugeben. Schnell fangen die Zuschauer uns beide auszubuhen und wir werden schnell abgeführt.
„Das wird ein Nachspiel haben, verlasst euch drauf.“ Sagt ein hohes Tier im gutem Anzug.
„Schlimmer als jetzt, wo man um das eigene Leben Angst haben muss kann es kaum werden!“ erwidere ich.
Ich werde in eine Zelle geworfen und sehe mich sofort um. Sie ist nur halb so groß und nur etwa 2 Meter hoch – sie ist sehr schmutzig und die Decke voller Spinnweben, ich setze mich in eine Ecke.
Plötzlich strömt Gas durch einen kleinen Spalt in der Wand – ich atme verlangsamt, leicht die Luft anhaltend und spüre langsam wie das Gas wirkt und mich betäubt – ich schlafe ein.

Ich mache meine Augen auf.
„Ach der Langschläfer, wird er auch mal wieder wach.“ Sagt eine Stimme zu mir gerichtet. „Das freut uns aber alle herzlich!“
„Stell dich in die Reihe!“ sagt eine Stimme herrisch, fast schreiend.
Ich befolgte den „Wunsch“ und stellte mich neben fünf andere Personen, ich sah sie genau an – eine Frau war auch unter ihnen, sie sah sehr kräftig aus. Jeder hatte einen Tuch als Gürtel, dessen Farbe die Mannschaft markiert so scheint es.
„So.“ sagte der herrische Fiesling. „Jeder von euch hat einen Elektroschocker bei sich. Bei mir und meinen Leuten Funktionieren sie nicht, weil wir ja nicht im Spiel sind und einen spziellen Sender haben, der den Elektroschocker deaktiviert, falls ihr uns damit attakieren wollt. Die Gruppe rot wird zuerst losgehen und die grüne Gruppe wird ihr folgen. Jeder wird die anderen der feindlichen Gruppe mit dem Schocker behandeln.“
„Noch etwas.“ Fing der andere neben ihm an, „Ein Schock und ihr betäubt den Gegner, einer zweiter und er oder sie... (Er zeigte auf die Frau) … ist tot. Also los, rot geht zuerst in den Wald!“
Ich schloss meine Augen und sie rannten los.
Zwei Minuten Später rannten wir los, ich öffnete meine Augen wieder und lief was das Zeug hält. Immer noch unsicher ob ich instinktiv oder mit Verstand handeln soll denke ich lange während des Laufens nach, entschied mich aber dann doch – für den Verstand und lege viel Kraft in meine Schritte um die anderen beiden abzuschütteln.
„Warte, nicht so schnell!“ sagt der eine.
„Ach lass ihn, Hauptsache wir bleiben am Leben.
Müssen immer alle und jeder von Leben und Tod reden? Fragte ich mich und war schließlich aus deren Sicht verschwunden - meine Richtung in die ich lief verlagere ich weiter nach rechts. Ich glaubte etwas wie Seeluft zu spüren und wollte dorthin, vielleicht ist eine Flucht möglich. Ziemlich außer Puste und noch immer kein Gegner zu sehen, geschweige den See muss ich kurz pausieren. Ich setze mich etwas versteckt hinter einem sehr großen Baum und versuche mich zu erholen.
Dann ein Knacken eines Astes. Blitzschnell reagiert stehe ich auf, bereit zu reagieren harre ich aus und warte. Plötzlich sehe ich von weiten meine „Partner“ von ganz hinten heranschleichen, aber das Geräusch kam von ganz nahe. Ich sah etwas um den Baum herum und plötzlich war die Frau vor mir. Sie erschrak, wollte gerade schreien und dann legte ich blitzschnell meine Hand auf ihren Mund und warf sie schnell zu Boden.
„Leise, von hinten kommen meine Partner. Ich will dir nichts tun, aber bitte schreie nicht.“
Ich löste meinen Griff und nahm meine Hand von ihren Mund, als meine beiden Partner langsam die Richtung wechselten. Ich beobachtete die Beiden bis sie verschwanden.
„Du Scheißkerl!“ schimpfte sie leise. Den Elektroschocker an meinen Bauch haltend sieht sich mir ins Gesicht und drückt auf den Knopf.
Ein Schrei wollte aus mir heraus, aber ich versuchte ihn zu unterdrücken ... biß die Zähne zusammen. Es war ein kleines „aarrrgg“, meine Netzhaut wurde mit Tränen benetzt und ließ nur noch einen verschwommenen Blick zu – ob es der Schmerz war oder die Kränkung ihrer Reaktion weiß ich nicht, schließlich lag ich etwas auf der Seite still am Boden und starre in den Himmel.
„Mich fäßt keiner mehr an und ich lasse mich nie wieder unterdrücken!“ sagte sie lauter.
„Lei ... se!“ flüsterte ich verkrampft und zitternd, mir liefen einige Tränen aus den Augen von den grausamen Schmerzen und mein Herz rast, raubt mir jede Kraft – ich war gekränkt.
Sie wurde leiser und ging weiter geradeaus.
„Rechts halten!“ flüsterte ich noch mal.
Sie schaute sich zu mir um, „Was willst du eigentlich noch!“ sie ging weiter geradeaus.
`Das Leben schützen!´ dachte ich und versuchte krampfhaft mich zu bewegen, dann hörte ich ein Gespräch in vielleicht 10 Meter Entfernung.
„Meinst du die killen sich gegenseitig?“ fragt der eine.
„Bestimmt, oder würdest du dir die Mühe aufbürden jemanden durch den Wald zu tragen oder zu fesseln?“
„Da hast du recht!“
Sie waren vorbei und langsam löste sie der Krampf in den Fingern, ich bewegte sie viel. Nach einiger Zeit konnte ich die Hand bewegen und kniff leicht in meine Beine, um auch diese zu reanimieren. Auch bewegte ich meine Hände sehr schnell ... ballte sie zur Faust und entspannte sie wieder, spannte sie an und löste die Anspannung wieder. So brachte ich meinen Kreislauf wieder schneller in Gang, pumpte damit das Blut in meinen Adern schneller in alle Winkel meines Körpers. Nach vielleicht zwanzig Minuten war ich wieder Bewegungstüchtig, aber ich schwankte wie ein Besoffener.
Ich bewegte mich Richtung See, und ich begann etwas TAI CHI in meinen Gang zu bringen, um mich zu locken und aufzubauen.
Der Geruch von Seeluft wurde stärker und mein Kopf klarer, ich fühlte mich wieder deutlich besser.
Dann erblickte ich in der Ferne den vermuteten See und rannte los. Er war nicht sehr groß, aber er barg Möglichkeiten zum Versteck. Erst einmal erkunde ich grob diesen Strand und als nichts besonders zu entdecken war, zog ich mich aus, versteckte die Klamotten in einem der Gebüsche und ging langsam ins Wasser. Ich begann entspannt zu schwimmen und schloss meine Augen – welch ein Genuss mal wieder zu baden, dachte ich.
Ich hörte plötzlich lautes Platschen und sah um mich. Die Frau schwamm auf mich zu, ich versuchte ihr auszuweichen, Problemen weiche ich nach Möglichkeit immer aus. Ich schwamm zum Ufer und meine Füße erreichten den Boden. Sie kam unglaublich schnell näher, was ich nicht bemerke und nur zügig aus dem Wasser ging.
„Aahhh!“ fluche ich und falle gleich Schmerz verkrampft in den weichen Sand; ich bin in eine Scherbe getreten. Ich setze mich und halte mir den Fuß näher an meine Augen, dich vergessend und nicht beachtend. Ich taste meinen Fuß an der Schnittwunde ab, versucht etwas Blut rauszudrücken, um keine Keime unter die Haut und in den Blutkreislauf zu lassen.
Plötzlich stehst du vor mir, nackt wie ich vor dir sitze und etwas Blut aus der Wunde drücke - bevor ich reagieren kann hast du mich auf den Rücken geworfen. Jetzt sitzt du mit gespreizten Beinen auf mir, die Hände um meine Handgelenke greifend und rechtwinklig zu Boden gedrückt.
„Was folgst du mir?“ fragt sie mich hektisch.
„Äh, vielleicht solltest du dich …“ begann ich und wollte anziehen sagen, sie unterbrach mich und während sie sprach erblickte ich eine Attraktivität an ihr, die ohne Vorbild ist.
„Wenn ich eines hasse sind es Männe die mir folgen. Sag, wieso folgst du mir!“ sagte sie laut, aber immer etwas ruhiger werdend.
„Bitte geh runter, schnell!“ sage ich und beobachte sie.
„Mir gibst du keine Befehle, so weit kommt es noch!“ sagte sie fast lachend.
Ich schwieg und sah sie an. Sie schwieg ebenfalls auf einmal und schien nachzudenken, oder etwas lenkt sie ab ... so scheint es.
„...sag, ...“ beginnt sie nach vielleicht nach zehn Sekunden und guckt seltsam, „... wieso folgst ... du mir...?“
Sie schien irgend etwas zu spüren, denn ihr Blick richtete sich einige Male zwischen ihre Beine, ein anderer Ausdruck legte sich in ihren Blick ... der Blick von Müdigkeit in ihren Augen oder Ähnliches.
„Ich …“ meine Augen flogen schnell über ihren süßen Busen zu ihren Augen – ich schwieg kurz.
„Wie schön du bist!“ flüstere ich leise. Ich spüre ein kribbeln in meinem Glied und er wuchs langsam.
„Ich wollte hier zum See, dass heißt ich vermutete ihn hier nach meinem Geruchssinn. Außerdem versuchte ich es dir zu zuflüstern, wohin du gehen könntest, wie ich dachte in relativer Sicherheit. Geh bitte schnell runter, bevor …“
„Bevor was?“ begann sie. „Du bist mein Gefangener! Ich …“ Du hältst mich krampfhaft fest, als du ein Kribbeln(?) spürst zwischen deinen Schenkeln, es juckt auf komische Art. Deine Schamhaare liegen auf meinen und als du dich auf seltsame Art kratzt und dein Becken nach links und rechts bewegst frage ich mich laut „Was macht sie da?“
„Was macht wer?“ fragt sie, ohne wirklich zu wissen was sie gerade tut und guckt etwas nervös oder verstört(?) um sich. Dann legt sich ein verwirrter aber irgendwie zufriedener Blick in ihr Gesicht ... wobei sie nicht weiß wieso eigentlich.
„Geh bitte runter bevor…“ mein Glied wuchs und langsam wirst du feucht.
„Was passiert mit mir? Es sollte irgendwie eklig sein, und doch ... auf seltsame Art unglaublich schön.“
„Geh bitte schnell runter und ziehe dich an!“ Schrie ich fast flehend und ich atmete schwer, hielt die Luft zeitweise an um mich zu konzentrieren und meine Erregung aufzulösen. Es war unmöglich und ja auch irrrational es schaffen zu können ... bei ihrer vollkommenen Schönheit.
Sie hörte nicht auf mich. Sie erregte sich immer weiter und ich wurde fast verrückt. In einem Anflug eigenem Willens, dessen sie mich mit ihrer Schönheit langsam beraubt, wollte ich mich losreißen, bemüht nicht zu ruppig zu sein, aber sie hatte mich für eine Frau sehr fest im Griff.
Dann richtete sich mein Glied langsam auf, er drückte zwischen die Beine meiner Bezwingerin – sie war feucht und etwas topfte auf mein Glied, es lief an ihm von der Spitze her runter. Ihre Scheide war wohl leicht geöffnet, denn ich fühle die Schamlippen über die gesamte Länge meines Gliedes streichen, der sich immer mehr gegen seine neue Wahlheimat drückte ... entgegensehnte.
„Was ist mit mir...?“ fragt sie – „bin ich krank?“
Ich schwieg und genoß es immer mehr - mein Lustgefühl war jetzt stärker als die Vernunft.
Dann brach es schließlich doch aus mir heraus „Du bist nicht krank. Du machst eine der natürlichsten Sachen …!“
„... was für eine natürliche Sache?“ fragte sie leise mit fast geschlossenen Augen und genußverzerrtem Gesicht.
„Weißt du nicht was Sex ist?“ frage ich.
„Was? … Sex?“ du genosst es wie eine Droge.

„Ich vermute es gibt geile Säcke die es jeden Tag mehrmals tun, es aber auch tun können, weil sie halt die Macht dazu haben ohne Strafen befürchten zu müssen.“
„Was ist das?“ fragt sie und sie bewegte sich mit ihrem Becken bedrohlich weit nach oben, sie scheint das gewisse Etwas selber herauszufinden.
„Es ist Sex…!“ erwiderte ich.
„Manche sagten früher auch fic...., vögeln oder Bumsen dazu. Einige fragten früher ´wollen wir miteinander schlafen´ und ich gehöre eher zu diesen, weil die anderen Wörter eine Art von Schamgefühl in mir hervorrufen.“
„Lässt du mich jetzt los? Bitte, bevor wir etwas tun, dessen Konsequenzen keiner tragen will. Jedenfalls nicht ohne …!“ Was rede ich denn jetzt hier.
„Was ohne …? Ich will es wissen“ fragte sie.
Ich schwieg und sie hob ihr Becken erneut sehr weit. Es war geschehen, mein Glied war an der Pforte zu deinem warmen Inneren und dann senktest du dein Becken sehr langsam, da du glaubst dir vielleich wehtun zu können, weil du dort sehr empfindlich bist – mein steifer Freund glitt in dich hinein, du erzitterst vor ungekannter Lust und Frohlockung.
Du lässt mich nicht los und bewegst dich weiter langsam auf und ab.
Erneut fragst du mit erregter Stimmer leise: „Waaa-aaas mmmm-meinnnnnst du ebennnnn?“
Ich dachte angestrengt nach, aber die süße Wärme von dir schien einen Bereich meines Hirns abzuschirmen.
„Ich ... aaahhhh ... habeeeeh eeees .... vergessen.“ Sage ich erregt und es stimmte, ich dachte nur noch an dich, deinen warmen Körper und an den ersten Sex meines Lebens seit langem.
Unsere Körper wurden immer wärmer, es war schön angenehm – du legtest jetzt deinen ganzen Körper auf meinen und ich spürte deine weichen süßen Brüste. Ich bin der Glücklichste der Welt denke ich und küsse dich wie in Trance sanft auf den Mund. Du siehst mir böse in die Augen, aber es scheint dir zu gefallen, denn stoppen tust du es nicht - deine Strenge Miene weicht einer zarten Erwiderung von deiner Seite und einer freundlicheren Mimik, deine Zunge streicht unsicher aber neugierig über meine Lippen.
„Bitte lasse mich los, ich möchte dich mehr berühren, möchte dich streichen und fühlen. Bitte!“ flehe ich mit ganz anderer Stimme als vorhin. Ich glaube ich bin dir verfallen.
„Aber …!“
„Ich füge mich jedem Schicksal wenn du es wünscht!“ flüstere ich in ihr Ohr, meine Augen sind entspannt geschlossen.
Du lässt deine Hände weiter runter streichen, du schmiegst dich ganz eng an mich. Meine Hände streichen deinen Rücken hinunter zu deinem Po der sich auf und ab bewegt.
Du zitterst auf einmal, fast verkrampfst du denke ich: „Was ist?“ frage ich.
„Ich hatte eben ein schönes Gefühl.“ Sagt sie.
Nach einer kleinen Pause fällt mir ein was es war.
„Dann hattest du eben einen Orgasmus.“
„Was ist das?“ und du bewegst dich weiter sanft und streichelst meinen Oberkörper, küsst meinen Hals sehr heiß.
„Es ist schwierig zu erklären. Wenn ich den Orgasmus habe, dann kommt auch der Samenerguss. Wie es bei Frauen ist, weiß ich nicht. Sie sollen aber auch Ejakulieren oder einen Erguß wie die Männer haben. Fühle in dir wenn du glaubst das es so weit ist und es das nächste Mal passiert, wenn du so willst machen wir hier gerade Grundlagenforschung.“ Ich musste fast lachen, konnte es aber noch unterdrücken.
„Ach jetzt fällt es mir ein. Wenn wir beide zeugungsfähig sind und mein Samenerguss sich in dir ergießt, bekommst du in neun Monaten ein Kind. Das wollte ich dir sagen. Es gibt zwar noch Faktoren, die es weiter eingrenzen und es verhindern können, aber sicher kann man nie sein.“ Sagte ich.
„Du meinst, wenn du in mir abspritzt, dann bekommen wir ein Kind? Die kommen doch aus der Fabrik der diverser Firmen oder nicht?“

Etwas machte mich nachdenklich - sie sagte „wir“. Was war geschehen fragte ich mich im Stillen. Hat sie sich in mich verkuckt? Plant ihr Unterbewußtsein schon für eine gemeinsame Zukunft?
„Das kann passieren. Wenn die Farbe deines Urins dunkel ist, glaube ich jedenfalls, dann bist du für einen Zeitraum zeugungsunfähig. Das ist periodisch in einem Monat. Wenn du sicher gehen willst, dann sollten wir schnell aufhören. Außerdem ist es noch verdammt gefährlich hier.“
Sie überlegte, während sie weiter nachdachte. „Mein Urin war dunkel, aber sicher bist du nicht über die Farbe?“
Ich nickte ihr zu. „Ich muss gleich abspritzen, also entscheide dich wie wir es machen.“
Kurz bevor ich abspritze hob sie ihr Becken und rutschte weiter runter. Dann spritze ich ab und mehrere Kleckse bedeckten ihren Körper. Ich drehte mich um 180 Grad zu ihr und du legst dich auf den Rücken. Ich seitlich neben dir und meine Hände verstrichen das frische Sperma auf deinem Busen und deinem Zwerchfell - mein Kopf legt sich in dein Schoß. Ich führe meinen Mund an deine gut angefeuchteten Stelle und aus Neugier legst du deinen Kopf auf die Seite, jetzt hast du mein erschlafftes Glied vor dir und du leckt ihn, nimmst ihn in den Mund ohne zu wissen was du wirklich machst und warum. Ohne gefragt zu haben tust du es ... ist es Instikt oder der Geruch des Spermas welcher dich dazu veranlaßt?
Meine Zunge findet ihr Ziel und tastet sich langsam in dich hinein. Mein Glied erholt nach einer Weile und füllt du deinem Erstaunen deinen Mundraum aus.

Als ich Geräusche höre springe ich blitzschnell auf und reiße dich an mich, sehe mich kurz zur Geräuschquelle – ich zerre dich in die Büsche und ich sehe noch einmal in die Richtung aus der die Geräusche kommen. Unsere Klamotten sind außer Reichweite und unsere Gegner, jetzt sind es auch meine, kommen näher – wir ziehen uns rückwärts zurück am Ufer entlang, welche durch Schilfgras geschützt ist. Als ich mich an den Pflanzen mehrmals geschnitten habe und auch du öfters dein Gesicht schmerzvoll verzerrt hast gleiten wir flach ins Wasser und schwimmen weiter.
Es wird langsam dunkel und wir suchen einen geeigneten Platz zum übernachten. Wir schreiten eine große Fläche des Waldes ab und als wir eine Höhle entdecken gehen wir vorsichtig hinein – vielleicht gehen wir gut zehn zwölf Meter hinein und entdecken eine Fläche aus Moos, wir legen uns darauf. Wir umarmen uns eng, versuchen uns zu wärmen. Wir schlafen nach langer Zeit ein, aber zittern tun wir immer noch.
Ich wache auf, ein Geräusch glaubte ich wahr zunehmen und spürte ein weiches Fell im Rücken. Auch an, ich weiß ihren Namen nicht, an ihr war auch ein Tier mit weichem Fell gelehnt – so etwas würde ich nie glauben, wenn es jetzt nicht wahr wäre. Als sich die längliche Schnauze unserer Wohltäter auf meinen Hals legt und mich plötzlich pure Angst zu packen droht, leckt er oder sie freundlich meinen Unterkiefer. Uns ist warm, wir werden mit Ruhe und Freundlichkeit verwöhnt, wir sammeln jetzt stetig Kräfte. Ich schlafe langsam wieder ein.
Es wird hell und ich mache die Augen auf, die Wölfe sind fort glaube ich. Als sie aufwacht frage ich sie gleich: „Ich bin Dark und wie ist dein Name?“
„Joana!“ stieß sie hervor und drehte sich zu mir, sie lächelte.
„Was werden oder wollen wir heute machen?“ fragt Joana grinsend, hat sie etwas im Hinterkopf?
„Als erstes ist mir Kleidung wichtig. Deine Blicke machen mich … nervös, und die schönen Rundungen deines Körpers verführen mich auch sehr.“ Jetzt grinste ich.
„…und nackt in dieser Welt herum zu laufen ist auch gerade toll, bei gewissen Fieslingen.“ Sprach Joana.
„Ähem, bist du einer?“ fragte sie seltsam. „Wenn, dann ein ganz raffinierter.“
Ich musste lachen: „Äh, wer hat wen `fies` behandelt?“ mein Grinsen strapazierten die Gesichtsmuskel, taten schon langsam weh und auch du musstest lachen.
„Also los!“ sagte ich, „Suchen wir uns annehmbare Kleidung, dass heißt nachdem wir an unserem alten Ort der Entledigung waren.“ Joana stimmte nickend zu.

Wir gingen los zu dem Strand und suchten sie, die Kleidung. Als wir ankamen und den Zustand sahen.
„Mist, total zerfetzt.“ Sagte sie.
„Wir müssen sie wieder flicken, jedenfalls bis wir bei mir sind. Zu Hause kann ich dir einige meiner Kleider überlassen.“
„Du hast so was zu verschenken?“
„Ich sammele alles nützliche und gebe auch mal was davon ab, besonders gern wenn es jemand ist, der mir sehr stark am Herzen liegt!“
Sie sah mich süß an und mir kam wieder ein Verlangen hoch, ich verberge es vor dir. Wir zogen sie dennoch an – ein großer Teil unserer Oberkörper waren frei, eine süße Wölbung deines Busens bei dir guckt fast raus und ich hob meine Schultern. Ich musste grinsen und du deutest eine Ohrfeige an. Wir lachen herzlich und fallen uns in die Arme, glücklich darüber, dass wir noch am Leben sind und vor allem frei.


Ich dachte wieder zuviel an das eine und schüttelte mir die Gedanken daran aus dem Kopf - während sie meine eleptisches Schütteln des Kopfes beobachtet - ich dachte nach welche Richtung wir einschlagen müssen. Ich machte die Himmelsrichtungen grob aus und versuchte Anhaltspunkte zu entdecken, ich fand sie nicht – ich hob hilflos meine Schultern zum zweiten mal, diesmal ernster, zeigte aber dann in eine nord-westliche Richtung.
„Ich muss wichtige Punkte finden, die in meinem Gedächnis schlummern um mich zu orientieren zu können. Also ich schlage vor wir machen uns auf die Suche, es sei denn du weißt etwas besseres.“
„Wir könnten zu meinen Verwandten gehen, das ist etwa die gleiche Richtung und wir haben einen Platz zum Schlafen!“ sie zwinkerte grinsend.
Ich nickte ihr zustimmend zu und lächelte leicht, wir gingen zügig los. Nach einigen anstrengenden Kilometern fängst du aus Langeweile an dich mit mir zu unterhalten.
„Was machst du eigentlich in deinem Leben?“
„Spreche bitte etwas leiser, ich kenne die Gegend nicht, aber ich möchte möglichst wenig auffallen!“ sie nickte zustimmend und ich fuhr leise fort.
„Ich bin recht sportlich denke ich, was ich aber auch an dir gemerkt habe.“ Joana lächelt leicht und nickte.
„Dann interessiere ich mich für Wissenschaft, Technik und auch schreiben tu ich manchmal. Und … „
„Schreiben? Was ist das?“ unterbrichst du mich fragend mit großen Augen.
„Weißt du nicht was das ist?“ Du schüttelst den Kopf.
„Schreiben.“ sage ich, „Das ist vielleicht eine Bildergeschichte ohne Bilder. Es werden Zeichen aneinander gefügt und sie ergeben Worte wie zum Beispiel. L – I – E – B – E“ ich schrieb es parallel in den Sand.
„Das Wort besteht aus fünf Buchstaben und heißt Liebe. Alles was wir sagen kann aufgeschrieben werden, alles was wir tun kann ich aufschreiben und für unsere Nachwelt verwahren – wenn sie lesen können, wissen sie wie es zu unserer Zeit war, wenn ich wahre Dinge schreibe. Viele Geschichtsschreiber vergangener Zeiten haben auch viele Lügen verbreitet, die nachhaltig die Welt beeinflusste und zu oft leider zum Negativen!“
„Das ist interessant, bitte lehre es mich. Ich möchte schreiben können!“
„Wenn wir Ruhe und Zeit haben bringe ich es dir gern bei, Ehrenwort.“
Wir dachten beide nach und sahen uns zeitweise abwechselnd an, einmal trafen sich unsere Blicke.
„Es ist ein Traum!“ flüsterte ich zu mir.
„Was sagtest du eben?“
„Ich bin nur unglaublich glücklich dich getroffen zu haben. Wenn wir in meiner alten Zeit leben würden, dann …“
„Deiner alten Zeit? Was …?“
„Ich bin aus der Vergangenheit gekommen, durch reinen Zufall und weiß leider nicht wie ich zurück kommen kann.“
Sie flüsterte traurig flehend zu mir: „Wenn du einen Weg findest, dann möchte ich mitkommen! Versprich es mir bitte!“
„Alles was du möchtest, Joana.“ erwidere ich und umarme sie freundschaftlich. Ich schloß meine Augen und denke nach. Der Wert des Lebens ist Wissen, Lernen und Lehren, Freundschaft und wirkliche Liebe, die hoffentlich endlos ist und niemals erschöpflich in ihrer Schöhnheit.
Sie löste sich von mir und lächelt wieder glücklicher als vor einem Augenblick. Sie nimmt sanft meine Hand in ihre.
Ich fügte hinzu: „Diese Zeit ist vielleicht nicht ohne Gefahren, aber spüre auch einen großen Reiz sie zu ändern, sie zum besseren zu formen.“
Sie guckte mich mit großen Augen an und dachte im Stillen nach – wir gingen weiter.
Als es dämmerte und Nacht wurde suchten wir uns einen Stillen Platz im Wald, vielleicht fünfzig Meter vom Weg entfernt.
„Wir sollten auf einen Baum klettern, damit wir uns nicht – wenn wir schlafen – von Zecken und anderem Geziefer irgendeine Krankheit holen.“ sage ich. „Soweit ich weiß, sind Zecken in einer maximalen Höhe von 70 Zentimetern anzutreffen ... darüber hinaus nicht. Wie es bei anderen Kleingetier ist, weiß ich nicht.“
Sie starrte mich nur an und nickte. Wahrscheinlich weiß sie nicht was Zecken sind, aber das Wort ist schon fast schrecklich genug denke ich bei mir als ich in ihre Augen sah.
Nach vielleicht zweihundert Metern entdecken wir einen guten Kletterbaum.
Wir kletterten auf einen groß gewachsenen Baum und legten uns jeweils auf einen dicken Ast.
Schlafen bei der Kälte ist unmöglich und die Kleidung schützt nicht genug dagegen. Joana dachte wohl an die gleiche Sache, denn sie kam zu mir rüber und schmiegte sich an mich, ihre Arme umschlangen mich zärtlich. Ziemlich schnell schliefen wir ein, denn es wurde uns sehr schnell angenehm warm, doch war es die reale Wärme oder die Wärme unseres Verlangens?
Ich wachte auf, denn leichtes Drücken spürte ich auf mir. Joana strich mit ihren Händen über meinem Körper, sie sah mir in die Augen als ich sie öffnete. Der Mond, welcher fast voll war ließ sie mich gut erkennen, wie bei leichter Dämmerung – das Licht des Mondes ließ ihre Haut fast leuchten, so hell war es. Sie saß nackt vor mir und schwieg, aber ich glaubte fast zu wissen was sie wollte. Ich senkte fragend meinen Kopf zur Seite und sie nickte beinahe unmerklich, bemüht es zu verbergen.
Ich zog meine Hose aus und mein zerfetztes Oberteil ebenso, jetzt war ich nackt wie meine süße Angebetete. Ihre Hände strichen über mein Glied, immer sah sie mich fragend an und sie schien fast zu träumen, guckte ungläubig und war im Trancezustand. Ich nickte dann nach einer Weile.
Sie schmiegte sich an mich und bewegte ihren Becken an meinen, mein Glied war noch nicht steif, aber ich spürte „es“ langsam. Meine Hände strichen über die süßen Formen ihres Körpers, ich küsste sie und schloss meine Augen.
Wir rieben eine zeitlang unsere Körper aneinander und wärmten uns, als dann deine süße Stelle feucht wurde und etwas an meinem steifen Glied hinuntertropfte, der sich gegen dich drückte. Wie du mit deinen feuchten Schamlippen mein Glied streichst, es fühlt sich an wie eine cremige Lotion, die ich deutlich wärmer wahrnehme als die normale Körpertemperatur – ich streiche mit meinen Fingern über deine süßen Pobacken, knete sie leicht.
Lange haben wir es so ausgehalten und genossen, wir vergingen, ließen uns treiben – jetzt will ich aber mehr. Ich tippele mit den Fingern deine Wirbelsäule hinauf und streichend wieder hinunter, dann verringere ich meinen Druck immer ein Stückchen mehr. Immer ein bisschen mehr verlassen dich meine Hände und du strebst ihnen entgegen. Unbewusst? Du hebst dein Becken an und drückst deinen unteren Rücken meinen Händen entgegen, mein Glied drückt mehr zu meinem Körper und die Spitze berührt seine feuchte ... neue Wahl-Heimat. Es tauchst langsam hinein und du grinst etwas, wirst du ihn wieder rechtzeitig entlassen?
Du bewegst dich sehr langsam auf und ab, du macht leicht kreisende Bewegungen und ich umarme dich verliebt. Ich küsse dich und deine Brüste, ich fühle den nervösen Herzschlag in deinen Brust – er ist ziemlich hart und das Heben und auch das Senken durch dein Atmen massiert mich, es elektrisiert mich, hebt mich in eine andere Welt.
Dann greifen deine Arme nach oben zu einem Starken Ast und ziehst dich etwas nach oben. Ich wundere mich, aber als deine Hand ein kleines Zeichen gibt stehe ich auf. Ein Arm von dir hält sich an dem Ast fest, die andere schlängelt sich um mich genau wie die Beine von dir die sich elastisch um mich klammern – ich tauche erneut in dich ein. Ich halte mich mit dem rechten Arm an dem Ast fest, genau wie du und der linke Arm greift hinter deinen Rücken – ich mache leichte Stöße, leise Laute vernehme ich. Du drückst deinen Oberkörper fest an mich während du dein Becken leicht verzögert mit meinem Bewegt – es ist „… unglaublich … schön…“ flüstere ich.
Ich werde langsam schneller und lebe in diesen Augenblick hinein, fühle und denke nur für diesen Augenblick. Unser Schweiß läuft an uns hinunter, die Wärme in dir ist unbeschreiblich in Verbindung mit samtweicher und feuchter Substanz – es massiert mein Innerstes, meine Seele.
Ich werde noch schneller und mein kleiner Freund wir hart, fast verkrampft er langsam. Du flüsterst mir ins Ohr: „Mache es, ich will es!“
Ich wurde wachgerüttelt und wurde rot, „Was, äh willst…“
Du legst deinen Zeigefinger auf meinen Mund – „Sage bitte nichts, ich möchte nur `schlafen` und etwas mehr…! Tu es, bitte.“
Ich wollte gerade innehalten, da fühle ich es aus mich heraus spritzen – bekommt sie jetzt … Ich schüttelte meinen Kopf kräftig, wollte den Gedanken los werden – du umarmtest mich fester, wolltest mich beruhigen und küsst mich sanft und verliebt(?).
Wir legten uns nach einer Weile wieder auf den Ast und schwiegen, wir waren eng umschlungen und du streichelst zärtlich mein Glied.
Ich dachte lange nach, mir lief im Stillen eine Tränen aus dem Augen – was habe ich getan?
Die Träne rinnt langsam hinunter - als sie auf deinen Hals tropft guckt du genauer in mein Gesicht, der schwache Schein des Mondes wird deutlich an den Bahnen der Tränen reflektiert. Du streicht vorsichtig über mein Gesicht, ich bin im Gedanken versunken und zwinkere nicht.
Leise beginnst du „Was ist los?“
Kein Wort, ich sage nichts und sie hakt nach:“ … war es falsch?“
„Nichts ist falsch, alles hat seinen Zeitpunkt. Ich bin nur etwas hin und her gerissen im Gedanken, was richtig oder falsch ist. Wann der richtige Zeitpunkt.“
Sagte ich und richte meine Augen auf die schöne Joana.
„Ist es der Zeitpunkt ein Kind zu bekommen?“ fragte ich leise. „Ich wünsche mir Kinder keine Frage, ich liebe Kinder – sie wachsen sehen, ihnen helfen, ihren Weg fördern, interessierte Zuhörer haben und einer der ihren zu sein, alles das sind Dinge die ich mir wünsche.“
„Ich möchte auch Kinder, ich wusste gar nicht dass es möglich ist eigene zu haben. Außerdem haben wir neun Monate Zeit, bis es kommt.“ Sagte sie ruhig.
„Eines hast du nicht bedacht, allerdings habe ich es dir auch vergessen zu sagen. Das Kind wächst in dir und mindestens ab dem dritten Monat merkst es. Als Mann kann ich nicht schwanger werden, aber ich glaube so ab dem vierten Monat wird es zunehmend schwerer für dich.“ Sagte ich. Wir sahen uns schweigend an.
„Außerdem ist die Geburt ziemlich schwierig, und für mich der von der Geburt nur soviel Ahnung hat, wie man bei der Geburt sehen kann, weiß ich eigentlich so gut wie gar nichts. Früher sollten Indianerfrauen ihre Kinder selber zur Welt gebracht haben, vielleicht solltest du viel in dich hineinfühlen.“
Sie sah mich grimmig an: „Das ist viel harter Stoff. Ich möchte, dass du mir immer beistehst in dieser Zeit.“
Ich nicke: „Wenn du mich liebst bleibe ich mein ganzes Leben bei dir, ich tue es jedenfalls immer mehr. Wenn du nicht mehr da währest, wüsste ich nicht mehr klar was ich tun sollte.“
Ich umarmte sie und flüstere es noch mal in ihr Ohr: „Ich liebe dich!“
Etwas stockend umarmte du mich auch, du scheinst nachzudenken, aber dann tust du es auch zärtlich.


[wird weiter geschrieben...]
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