[Ich versuche gerade die Story in der dritten Form zu schreiben (aber wahrscheinlich ist es teilweise noch mit dem Wechsel von einer Person zur anderen etwas holter-die-polter, denn es ist ja meine erste in der dritten Form) ... und was mir so einfällt noch hinzuzufügen ... ich denke mal, daß es auch recht lustig ist ... viel Spaß beim Lesen
P.S.: wer Verbesserungsvorschläge hat, kann diese äußern ... denn ich will mich verbessern und an mir feilen und arbeiten ... vielen Dank]
Jens ging mit Ismail ins Fritz so eine Art Bistro und die Gesprächsthemen waren Kampfsport und dessen Trainingmethoden, Disko und auch Mädchen, während die Beiden auf die Bedienung warteten
Jens hörte Ismails Erzählungen zu und machte die eine oder andere Bemerkung dazu, aber eigentlich langweilte er sich meist wenn es in dieser Art stattfand. Ismail erzählte wie er mit Mädchen redete, aber auch über den Ekel den er empfand wenn ihn manche alkoholisiert ansprachen und wie er mit einigen seine Spielchen treibt - wie Jens denkt - weil er sich verstellt.
„Da ist sie!“ sagt Ismail und deutet mit den Augen an, daß sie hinter uns am Tresen war.
Jens drehte in ihre Richtung, sagte aber dann leise: „Aus der Entfernung schlecht zu beurteilen, ob sie wirklich schön und attraktiv ist. Von hier kann ich nur sagen: Ja, ganz nett.“
Sie war zehn Meter entfernt, aber für Jens war der Augenkontakt wichtig. Er dachte wenn man einer Frau in die Augen sah, dann weiß man erst, ob man sie schön findet ... innerlich schön, denn die Augen sind der Spiegel der Seele ... und die muß schön sein.
„Sie heißt Monique und arbeitet auch im Lascaux und Apex.“ erzählt Ismail leise.
Die Bedienung kam an unseren Tisch heran, ich merkte es an einer Bewegung im Augenwinkel des linken Auges und drehte mich herum.
Sie kam zwischen zwei Tischen hindurch zu unseren Tisch.
„Was kann ich euch bringen?“ fragte sie, die wie er gesagt hat Monique heißt.
Ismail machte seine Bestellung: „Ich will ein Bauernfrühstück, zwei Spiegeleier und Tee.“
Recht seltsam dachte Jens ... Tee zu Spiegeleiern, aber das liegt wohl der Art wie er aufgewachsen ist, er kam als kleiner Junge aus der Türkei.
Sie drehte ihren Kopf zu Jens. „Und was möchtest du?“ fragte sie ihn gleich duzend mit einem süßen Lächeln und sehr aufmerksam wirkenden Augen. Sie ist wirklich eine wunderschöne Frau, da hat er recht ... dachte er und bestellte für sich: „Ich hätte gern Honigmilch.“ sagte ich.
Sie grinst merkwürdig ... vielleicht etwas verwirrt: „Was ist das?“
„Warme Milch mit Honig.“ erwiderte Jens nervös und lächelte verlegen, während er mit seinen Blick wieder zu Ismail flüchten wollte.
„Achso, klar.“ sagt sie leise lachend und schob fragend nach: „Klein oder Groß?“
„Hm... weiß ich noch nicht, wenn ich den Drang habe zur Toilette zu gehen, dann werde ich es genau wissen ...“ begann ich und sah zu ihr hoch. Sie grinste über das ganze Gesicht und wollte was sagen, aber es schien als unter ihrem Grinsen fast ein Lachen hervorbrechen. Dann sagte ich leise: „Entschuldigung, ich dachte es wäre lustig und konnte mich nicht zurückhalten. Nein, eine große Tasse wäre klasse.“
„Ach so, hihihi, ok. Nichts zu essen?“ fragt hakt sie nach.
„Nein danke, ich habe nachher noch eine sportliche Betätigung vor.“ sagt Jens. „Wenn ich dann schnell das Essen verdaue, dann wird es auf jeden Fall groß und sehr dringend sein, aber in freier Wildbahn auch sehr peinlich. Oder was meinst du?“
„Ok, eure Bestellung kommt gleich!“ sagt Monique breit grinsend und dreht sich dann um als sie zum Tresen geht, wo sie die Bestellung in den Kassen-PC eingibt und danach in die Küche geht.
Jens sah immer noch in ihre Richtung, während Ismail verstört auf seinen Platz sah und sich seine Worte zu überdenken schien.
„Sie ist wirklich wunderschön, und ich meine nicht nur ihr Äußeres.“ Sagte Jens. „Fast wäre ich eifersüchtig.“ Ich lachte verlegen als ich den Gedanken aussprach, aber zu diesem Augenblick war er sich sicher, daß er nicht eifersüchtig war.
„War das nötig?“ fragt Ismail.
„Was meinst du?“ fragt Jens
„Wieso mußtest du sie so lächerlich machen?“ fragt Ismail
„Ach, ich fand die Möglichkeit zu verlockend, außerdem habe ich sie nicht lächerlich gemacht, denn sie hat über das ganze Gesicht gegrinst und fast gelacht.“ bekam er zur Antwort. „Letztlich hat sie Humor und die Schönheit ist im Lachen oder Lächeln besonders attraktiv.“
„Na gut, aber was denkst du?“ fragt Ismail. „Habe ich Chancen?
„Tja, das liegt in deiner Hand und nur in deiner, denn welche Personen sie attraktiv findet weiß ich ja nicht.“ sagte Jens. „Ich würde lügen, wenn ich nicht gerne so eine Freundin haben würde, nur um das schöne Lächeln und ihre Augen zu sehn.“
Wir redeten weiter und jetzt machte es wirklich Spaß sich über Mädchen zu unterhalten, denn beide wurden ja von einer Wunderhübschen bedient. Ismail erzählte ihm, daß sie viel arbeitete ... und sehr klug soll sie auch sein. Fast dachte Jens darüber nach ... sieht er sie als Ware? Er schien sie zu bewerten und auch in seiner freien Zeit zu beobachten oder über andere Leute mehr über sie zu erfahren. Plötzlich hielt Ismail inne und ich wußte, daß sie zu uns an den Tisch kommt. Sie brachte die Milch mit Honig und den Tee, beide Tassen stellte sie vor dem jeweiligen Gast.
„Bitte sehr. Dein Bauernfrühstück kommt gleich.“ sagte sie, während sie kurz Ismail ansah und ging dann zurück um den Rest zu holen.
Jens öffnete den eingepackten Honig und lasse ihn zähflüssig in die Milch fließen, löffele ihn aus der Verpackung und rühre ihn in der Milch. Den Löffel beiseite gelegt hält er seine Hände an die Tasse um sie zu wärmen.
„Ich will sie ansprechen.“ sagt Ismail. „Aber wie soll ich es tun.“
„Was fragst du mich, ich habe noch weniger Erfahrung als du, auch wenn du viel jünger bist als ich.“ sagte Jens leise und es klang etwas Wehmut heraus.
„Sei still, sie kommt!“ flüstert sein Gegenüber plötzlich.
Sie kommt an den Tisch und stellt das Essen an sein Platz.
„Bitte sehr, laß es dir schmecken!“ sagt sie und geht zum Tresen zurück.
„Du weißt doch wie man sich ausdrückt!“ flüstert er zu Jens.
„Sei einfach höflich und verständlich.“ erwidere dieser als Antwort. „Mache Witze, sei hilfsbereit, aber bedränge sie nie.“
Ismail stimmt er zu, daß es so wohl das Beste wäre und wir sprechen weiter.
Als er mit seinem Essen halb fertig ist und ein Bissen an einem der beiden Spiegeleier getan hatte sagt er zu Jens: „Ich spreche sie gleich an, ich geh nur eben meine Hände waschen.“
Er steht auf und geht zum Tresen und fragt sie: „Wo kann ich meine Hände waschen?“
Monique sagt: „Unten sind die Toiletten, da kannst du deine Hände waschen.“
Jens mußte fast lachen und verkniff es zu einem Grinsen. Daß er sie unter so einem Vorwand anspricht, und dann kriegt er so eine Antwort dachte er sich. Das muß doch etwas peinlich gewesen und für Ismail nicht zufriedenstellend gewesen sein.
„Ok, danke.“ sagte Ismail und ging die Treppe herunter.
„Oh Ismail, das war dein erster Fettnapf dachte ich. Darauf hättest du auch selber kommen können.“ Flüster Jens vor sich hin und wärmte sich weiter an seiner Tasse. Als er merkte, daß jemand zum Tisch kommt, drehte er sich in dessen Richtung ... zum Tresem. Sein schmunzelndes Lächeln immer noch auf meinem Gesicht erkenne ich Monique.
„Kann ich schon etwas abräumen?“ fragt sie leicht verwirrt, weil er immer noch dieses Schmunzeln auf den Lippen habe.
„Hmm...“ dachte er nach. „Die Spiegeleier würde ich nicht essen, weil sie mir zu glibbrig sind.“
„Du meinst ich kann es schon mal abräumen?“ fragt sie weiter nachhakend.
„Na ja, eigentlich schon, aber bei ihm Zuhause sind die Spiegeleier genauso.“ sagte ich grinsend in meinem kleinen Vorwurf und sie lachte leise süß. „Warte lieber noch damit.“
„Ok!“ sagte sie, immer noch dieses Lächeln im Gesicht – und er reagierte mit einem Lächeln – sie ging zum Tresen zurück. Er sah ihr nach und trank weiter an meiner Mich.
Ismail kam die Treppe hoch und ging gleich zu Monique an den Tresen.
„Monique? Kann ich dich kurz sprechen?“ fragt er vorsichtig.
Jens sah zu ihnen hin, Monique hatte wieder dieses Lächeln und während er verwirrt nachdachte was das bedeuten könne, fragt sie scherzhaft: „Über Spiegeleier?“
Oh Gott dachte ich, mußte lachen und drehte mich zum Fenster um es zu verbergen.
Ganz perplex kommt Ismail an den Tisch und setzt sich verwirrt hin.
„Was ist hier irgendwas passiert?“ fragt er.
„Monique kam eben an den Tisch und fragte ob sie etwas abräumen könnte. Ich sah auf dein Essen und sah deine Spiegeleier. Ich sagte, daß ich die so nicht essen würde, aber daß sie bei euch Zuhause ähnlich glibbrig sind und du sie vielleicht doch noch ißt.“ sagte Jens grinsend. „Und sie hat gelacht.“
„Du hast mich lächerlich gemacht!“ sagte Ismail.
„Ach nimm doch nicht alles so ernst. Sie hat gelacht und ich habe genossen, wieso hast du nicht auch Freude daran, daß sie einen Scherz mit dir macht?“ fragt Jens und merkt ... sein Stolz ist verletzt.
„Weil es auf meine Kosten war.“ erwidert Ismail mit verkniffenen Lächeln.
„Dann entschuldige ich mich, sorry. Ich dachte du kannst es genießen sie lächeln zu sehen ... oder lachen. Als Auslachen empfand ich es jedenfalls nicht.“ bekam er zur Entschuldigung.
Sie redeten noch etwas, aber sein Apetit ist wohl vergangen, denn er aß kaum von dem was vor ihm lag.
„Kannst du mir 10 Euro leihen?“ fragte Ismail: „Ich möchte so tun, als würde ich dich einladen.“
Jens findet es lächerlich, aber er gebe ihm das Geld. Leider nicht so super geheim und versteckt wie es Ismail sich gewünscht hätte und sagt leise zu ihm: „Ich finde das lächerlich. Wieso versuchst du sie zu täuschen? Du lädst mich zum Schein ein und hast Geldprobleme. Überlege doch mal genauer darüber nach.“
Sie sahen sich an, aber Ismail schien nicht hinzuhören und nahm das Geld.
Jens redet weiter: „Jemand fragt dich ´lädst du mich ein?`, Monique beispielsweise und du hast kein Geld ... das wäre doch peinlich. Spare und mache es ehrlich mit den Mitteln die du hast, sonst setzt du dich irgendwann selber unter Druck.“
Ismail ging zur Kasse, wo Monique stand. „Ich will zahlen.“ Jens folgte Ismail, ging aber dann zur Ausgangstür nahe der Kasse und beobachtete Moniques Augen.
„Für euch beide?“ fragte sie und sah kurz zu mir.
„Ja, ich lade ihn ein.“ sagt er.
Jens zeigte nur ein kleines Lächeln bei dem Ausspruch und verabschiedete sich: „Ich geh schon mal raus, tschüß!“ – dann dreht er sich und geht nach draußen. Er setz sich zu den Stufen, wo links daneben Wasser herunter fließt und angenehm plätschert. Wartend spähe ich in die Ferne, sehe zum Himmel und beobachte mein Umfeld, Leute, Hunde,Vögel und die Pflanzen. Ich lehne mich zurück, schließe meine Augen und lausche den Plätschern ... und anderen Geräuschen.
Nach einigen Minuten steht Ismail hinter ihm: „Kommst du?“ Er steht auf und geht mit.
„Ich habe aber nicht mehr viel Zeit, in einer Stunde fahre ich nach Hause.“ sagt er zu Ismail.
„Wieso denn?“ Fragt dieser dämlich, obwohl er weiß warum.
„Weil ich morgen arbeiten muß und leider habe ich eine sehr lange Fahrt.“ kriegt er zur Antwort.
Nach einer Stunde, die wir sinnlos vor dem Fernseher verbrachten, ohne daß ich ein Wort oder dessen Inhalt verstand ... türkisch ist eben nicht meine Sprache, verabschiedete ich mich.
[es geht weiter]
