ungewöhnlicher Job

Geschichten von Mitgliedern, wo sich jeder mit beteiligen kann.

Wie war es? (Schulnoten)

1 (sehr geil)
0
Keine Stimmen
2 (Geil)
2
40%
3 (ganz nett)
1
20%
4 (geht so)
2
40%
5 (Schwachsinn)
0
Keine Stimmen
6 (absoluter Schrott)
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 5

ungewöhnlicher Job

Beitragvon schlenzi » 14.03.2006, 08:42

Ich bin arbeitslos, genauso wie zwei meiner Freunde auch. Bewerbungen habe ich verschickt wie verrückt, ohne überhaubt eine Reaktion zu bekommen ... oft mit nicht einmal einer Absage. Ich versuchte mich von diesen depressiven Erfahrungen abzulenken, indem ich viele sporliche Betätigungen machte und lief dann auch noch viel.
Irgendwann hatte der eine Freund von mir, er heißt Matthias, ein Job gefunden und er meinte zu mir und Karsten, der andere Freund, ob wir vielleicht wieder arbeiten wollten. Klar wollen wir, wurde die Frage gejaht.
„Ok, dann treffen wir uns in der Fürst-Bismark-Straße 1871 um Punkt 15 Uhr.“ sagte Matthias dann ernst, aber er grinste ganz leicht wie ich dachte.
Als er dann weg mußte fragte ich Karsten: „Was für ein bescheuerter Straßenname!“
„Vielleicht sollen wir ja den Schnaps testen?“ erwiderte er scherzhaft. „Es gibt doch einen mit gleichem Namen! :mrgreen:
„Hm... oder wir müssen ein Workshop über die Geschichte dieses Idioten Bismark machen, speziell die zeitliche Periode um 1871. :| “ ich schüttelte lachend den Kopf :lol: . „Was das wohl werden wird?“

Als der Zeitpunkt dann zwei Stunden später näher kam, und wir kurz vor dem genannten Zeitpunkt vor dem Haus in der Fürst-Bismark-Straße waren, da wurde mir etwas komisch, denn es war eine kleine private Klinik wie es schien. Wir gingen auf die Tür zu und als ich die Klingel betätigte ertönte ein Brummen, so daß ich gegen die Tür drückte und sie gab nach. Plötzlich kam Matthias von hinten an uns heran.
„Gerade noch geschafft.“ sagte er und lachte.
„Uns zu erschrecken?“ fragte ich und zeigte keine Regung des Erschreckens, Karsten allerdings schon eine kleine sichtbare ... er lachte leise um es zu kaschieren, aber seine Lache war kraftlos und mit fast lustleeren Lungen, so als sei die ganze Luft mit dem Schrecken aus ihnen gewichen.
„Hey, du läufst ja fast blau an!“ flüstert Matthias in Kastens Ohren, der jetzt die Augen schloß und tief ein- und ausatmete um sich zu beruhigen. „Na dann laßt uns mal hineingehen!“ sprach er weiter und legte seine Arme um unsere Schultern, fast um uns hineinzuschieben.

Wir schritten die sieben Stufen hinauf an eine Tür, welche eine große Glasscheibe hatte, durch die man hinein oder auch hinausschauen konnte, denn sie war in keinster Weise geriffelt oder andersartig in der Oberfläche behandelt worden. Es war ein Zettel über ein Schild geklebt, und ich fragte mich, was da wohl stand. Es wurden männliche Bewerber gesucht, welche sportlich, klug und gesund waren. Eine Sache wurde noch erwähnt, aber nicht klar definiert. Sie wurde zwar nicht als so wichtig angesehen, aber wenn eine Entscheidung auf der Kippe stehen sollte sich positiv oder negativ auswirken würde wie es hieß.
Zwei Dinge war ich von den drei Dingen auf jeden Fall, wie wohl Karten und Matthias auch, aber jeder von uns hatte eine Schwäche, an die er glaubte oder wußte. Bei mir waren Sport und Gesundheit die unbestrittenen Stärken, die Klugheit hielt ich bisher für relativ und jederzeit positiv oder negativ beeinflußbar, wie es mit fast allem ist. Karsten hatte eine gesundheitliche Schwäche, die mit Alkoholkonsum zu tun hatte und seine Zigaretten. Sportlich ist er eigentlich auch, nur macht seine Lunge irgendwann nicht nicht mehr mit ... dafür hat er einen sehr klugen Kopf. Matthias war wahrscheinlich der ausgeglichenste von uns, aber seine Fähigkeiten waren immer unter Karsten und meinen Topfähigkeiten, wenn man es so sagen würde.
Ich wollte gerade unter den Zettel gucken, um zu sehen was darunter stand, aber da kam eine hübsche Dame und öffnete die Tür.
„Na, die Herren? Ich hoffe sie möchten sich bei uns bewerben?“ fragte sie und hielt ihre Hand einladen mit dem Arm als Verlängerung.
„Äh, ja. Klar wollen wir das!“ sagte Matthias. Irgendwas verwirrte ihn, als sie ihn ansah, als er die letzten Worte gesagt hatte. Karsten geht vor mir und an der hübschen Frau im weißen Kittel blieb ich kurz stehen.
„Na, was ist?“ fragte sie und lächelte mit so breitem Gesicht, daß es eigentlich schon ein Schild sein müßte mit den Buchstaben S-T-O-P.
„Ich weiß es nicht, etwas ist hier seltsam.“ sagte ich leise und mußte leicht lächeln, es war eine erzwungene Reaktion auf ihr schönes Lächeln. Ich ging also auch hinein.
Sie lachte leise ... eine Bedrohung? Ach das war doch lachhaft, ich lachte bei dem Gedanken.
„Hey Jens, was ist los?“ ruft mir Matthias mir aus zehn Metern Entfernung entgegen, die sich mit jedem Schritt von mir verkürzt. Zwei weitere Angestellte in weißen Kitteln kommen mir im Gang entgegen und lächeln mir freundlich zu. Ihre Augen halten sich so lange an meinen Augen fest, bist sie auf gleicher Höhe direkt links und rechts neben mir sind, erst dann lösen sie ihren Blick von mir und gehen weiter, als sei rein gar nichts passiert. Wahrscheinlich ist auch nichts passiert, aber ... ich denke nach, aber es kommt nichts plausibles heraus.
„Was los?“ wiederholt Matthias und ich stehe dann kurz darauf vor ihm, Karsten daneben.
„Irgendwas verwirrt mich hier.“ sagte ich leise und bemerke wie sich eine Türklinke hinunterdrückt
„Es scheint wirklich eine Klinik, wie es scheint, aber es sind nur Frauen hier und ...“ begann Karsten und ich führte den nachdenklichen Satz zu ende.
„... und sie sind ...“ die Tür geht auf „...alle so traumhaft ...“ sagte ich und ein weiterer weißer Kittel kommt auf den Flur. Zwei Augen fixieren mich und ich versinke fast in ihnen, sie bleibt kurz stehen und lächelt einfach nur.
„...was wolltest du sagen, Jens?“ fragte Matthias und grinste, da er sah wie ich im Gedanken versunken war und antworte einfach mit dem Wort, den ich in momentaner Verwirrtheit offen sagen würde.
Ich sagte leise: „... traumhaft schön.“ Ich zwinkerte und löste mich aus der Fängen der Gedanken und drehte mich zur Seite.
Sie sagte liebevoll: „Danke, lieb von dir, Jens.“ - sie strich mit ihre linken Hand ganz zärtlich über meine sicherlich vor Scham gerötete Wange. Die Haut ihrer Hand, sie war so weich und sie kitzelte mich so stark, daß ich fast das Gefühl hatte Schüttelfrost zu bekommen. Ein warmes Kribbel verteilte sich vom Punkt der Berührung über den Körper aus ... gefolgt von einem wohligen Schauer.
Ich sah sie noch einmal genauer an.
„Ich muß leider weiter, Jens, aber vielleicht sehen wir uns noch einmal.“ sagte sie und ging den Gang hinunter.
„Hat es einen besonderen Grund, daß hier alle Krankenschwestern so wunderschön sind?“ fragte ich ihr hinterherrufend.
Sie drehte sich und sah mich an, aber sagte nichts, sondern lächelte nur als hätte sie meine Frage wie ein Kompliment berührt. Dann blieb sie stehen und öffnete sie eine Tür, sah ein letztes Mal zu mir und verschwand.
„Da hast du wohl deinen ersten Fan, was?“ bemerkte Karsten.
„Ach, ich glaube fast, das jede Krankenschwester hier so reagieren wird.“ sagte ich leise.
Matthias lacht laut: „Na, dann werden wir hier viel Spaß haben.“

Plötzlich ertönt eine Durchsage: „Ich die Herren der Größe nach in die Türen 1 bis 3 aufsteigend einzutreten und sich bis auf den Slip zu entkleiden.“

„Oh Mann, was ist das hier eigentlich für ein Job?“ frage ich und sehe erst zu Karsten, danach sehen wir beide zu Matthias. Es mag bestimmt wie beim manchem Chaoten-Trio ausgesehen haben. Synchron drehten sich mein Kopf und der von Karten zu Matthias, welcher darauf eine hilflose Mine aufsetzte, um so gleich zu lachen.
„Mensch was habt ihr denn?“ fragte er. „Hier sind schöne Schnitten, die man nur selten bewundern kann und es ist alle Mal besser als im Arbeitsamt stehen und warten zu müssen, bis man dann das erfährt, was man vorher schon weiß ... wieder kein Job.“
Wir gingen in die Kabinen.
Kaum war ich ausgezogen, da ertönte auch schon ein Lautsprecher: „Bitte treten sie ein.“
Ich sah mich noch einmal kurz in der Kabine um und wollte eine Kamera entdecken, aber plötzlich sprang die Türe auf und ich fühlte mich gezwungen nicht mehr die Kameralinse zu finden, sondern durch die Tür hindurchzutreten.
Ich entdeckte viele Sportgeräte in dem Raum, drei sehr hübsche Damen in weißen Kitteln, mit jeweils einem Notizblock und dazugehörigem Stift.
„Hallo Jens!“ Sagte die erste der drei Frauen. „Hier wollen wir deine körperliche Fitneß prüfen, aber vorher einige andere Dinge notieren, die diese beeinflussen können. Also dann lege los Sabine.“
Sabine stand auf und fragte mich viele Dinge. Sie war wohl fast 1,80 und für eine Frau klar über dem Durchschnitt. Ihre Figur war so traumhaft wie die der anderen hier auch, aber sie wirkte athletisch und dazu noch sehr gebildet.
„Wie alt bist du Jens?“ fragte Sabine.
„Ich bin 20 Jahre.“ sagte ich. „Aber wieso wissen sie schon meinen Namen? Sind hier Mikrophone? Außerdem glaube ich auch, daß Kameras hier sind, oder?“
„Ja, es stimmt, Jens. Es ist hier alles überwacht, hast du ein Problem damit?“ fragt die dritte rechts neben Sabine.
„Hm... ich sage es mal so, es liegt mir nicht. Außerdem sich mit jemanden zu unterhalten dessen Namen man nicht weiß, aber immer den eigenen Namen zu hören finde ich sehr seltsam.“ erwiderte ich.
„Also gut.“ sagte Sabine. „Ich bin Sabine, aber das weißt du ja schon. Das ist Marina und sie wird nachher bei dem Zirkeltraining zwischendurch deinen Pulsschlag nehmen.“
„Hallo Jens.“ sagt Marina. „Wir wollten dich nicht verärgern, Entschuldigung.“
„Ist schon gut, im unbekanntem Umfeld wo man dazu noch überwacht wird ... auf Schritt und Tritt fühle ich mich immer unwohl.“ erwiderte ich.
„... und das ist Kerstin. Sie wird die Zeit nehmen und die Anzahl der Wiederholungen einer Übung notieren.“
„... und was machst du, Sabine?“ frage ich.
„Ich stelle die Fragen!“ herrscht sie mich an ... und lacht plötzlich los, als ein Funke von verwirrtheit oder Panik in meinen Augen zu erkennen ist. „Ich stelle nur die Fragen, die du beantworten darfst, oder verweigern kannst, wenn du es möchtest.“
„Aha ... ok.“ sage ich nur darauf.
„Können wir weiter machen?“ fragt Sabine.
„Klar, ok.“ antworte ich.
„Rauchst oder trinkst du Alkohol?“ Stellt mir Sabine die zweite Frage in ihrer Liste.
„Kein trinke nichts Alkoholisches, allerdings rauche ich es auch nicht.“ sagte ich, versucht ernst zu bleiben. Marina lacht und dreht sich fragend zu Sabine, die innehielt als ob sie noch auf eine Antwort wartete.
„Nein, ich rauche auch keine Zigaretten.“ fügte ich zufriedenstellend hinzu.
„Irgendwelche Gebrechen? Mal was gebrochen gehabt, oder Operationen?“ fragt sie weiter.
„Ich habe keinen Blinddarm mehr, sonst fällt mir nichts ein.“ antworte ich.

Sie stellen mir sehr viele Fragen und einige kann ich nicht beantworten, weil sie zu tief gehen und ich es selbst nicht weiß.

„Bist du eher der Sportler oder Denker?“ fragt sie dann als letztes.“
„Sportler, wieso?“ frage ich zurück.
„Nur so, interessiert mich halt.“ sagt sie leise und guckt zu Marina und Kerstin. „Ich mag Sportler! Also, dann fang mal als erstes mit dem Radfahren an.“
Ich steige auf das Fahrrad und will gerade losfahren, da stoppt mich plötzlich Marina. „Moment, ich muß den Anfangs-Pulsschlag nehmen.“
Oh Mann, das wird bestimmt stressig werden ... denke ich bei mir und starre in die Weite, während Marina den Punls abcheckt.
„Los, zwei Minuten!“ sagt Marina, als sie fertig ist und ich trete in die Pedalen. Immer schneller werdend trete ich konstant bis auf knapp unter 70 km/h. Ich versuche im Gedanken den Atem ruhig zu halten, die Luft nur mit angespannter Bauchmuskulatur heraus zu lassen. Schließe den einen oder anderen Moment kurz entspannend die Augen, und dann sagt marina: „Stop!“
„2.160 Meter in zwei Minuten, nicht schlecht!“ sagt Kerstin und Marina nimmt meinen Puls.
„133 Schläge pro Minute.“ sagt Marina und macht ihre Notiz.
Dann kommen andere Übungen wie Seilklettern, Liegestützen, Laufen, Seilspringen, Kniebeugen und andere Sachen, aber zum Schluß kam das Gerät wo man Rudern muß. Bei diesem Gerät muß man die Beine beugen und dann beim Ruderstoß durchstrecken. Ich liebe das Gerät, nur habe ich selten die Möglichkeit es zu nutzen und dieses Gerät war qualitativ hochwertig ... genial.
„Los! Zwei Minuten.“ sagt Marina.
„Zwei Minuten?“ fragte ich und legte los. „Wenn ich darf würde ich gerne 10 Minuten machen.“ Ich ruderte ohne eine Reaktion zu erwarten oder zu erhoffen. Die Frequenz der Schläge war durch die Freude an diesem Gerät so hoch wie zu meinen besten Tagen. Doch wurde ich noch etwas schneller, als es sonst der Fall war. Ist der Grund dafür, daß ich unter Beobachtung stand? Egal, ich ruderte einfach, das andere war unwichtig!
„Zwei Minuten!“ sagte Marina recht ruhig, was mir sagte, daß ich meine 10 Minuten rudern durfte. Die Anstrengung ließ viel Luft in meine Lungen, welche danach lechzten, aber dann die Entspannung beim Ausatmen genossen und dann im Moment des scheinbaren Stillstandes die Muskeln erneut die Ruder rissen und die Geschwindigkeit auf Anschlag halten kann.
„10 Minuten.“ sagte Sabine, aber auch recht leise und alle drei saßen ruhig neben mir ... sie sahen mir einfach nur entspannt zu, als hätte ich die Zeit der Welt.
Am Ende hatte ich dann die halbe Stunde gerudert und entspannte mich dann im Sitz des Geräts.
Marina maß den Puls: „144 Schläge pro Minute.“
„Miß den Puls noch einmal in einer Minute, den nehmen wir dann.“ sagt Sabine.
Ich stand auf und streckte und bewegte mich etwas entspannend. Dann setzte ich mich und Marina nahm erneut den Pulsschlag. „125 Schläge pro Minute.“
„Du bist ja ein wahrer Sportler.“ sagte Sabine. „Nur der Puls der Sportler erholt sich so schnell.“
„Da hast du ja deinen Liebling, was Sabine?“ Sagte Kerstin und Marina lachte gleichzeitig mit ihr. Ich schmunzelte leicht mit, aber kam nicht darauf, was sie eigentlich meinten.
„Du kannst aufstehen und dich umziehen. Da hinten ist eine Dusche um dich frisch zu machen, danach gehst du in den Raum 132, einverstanden?“ fragt Sabine. Eigentlich war es eine Aufforderung mit einem höflich fragenden Wort ... einverstanden.
„Ok.“ sagte ich und ging im naßgeschwitztem Slip durch die Tür. Hier waren zwei Duschen. Meinen Slip ausgezogen betätigte ich den Knopf und warmes Wasser prasselte mild über meinen Kopf, rann langsam an Haar und Oberkörper herunter, bis es dann wenige Augenblicke mit dem Schweiß auf meiner Haut im Abfluß verschwand. Es stand eine Flasche mit einer Waschlotion auf einer Ablage und ich griff sie mir, las was darauf stand und konnte daraus nur lernen, daß es förderlich ist für eine weiche Haut und seidiges Haar.
„Aha.“ kam aus meinen Lippen. „Im Bereich Körperpflege scheinen sie sich ja gut auszukennen ... bleibt nur die Frage, ob sie ...“ ich führte den Satz nicht zu ende, da ich auf große Neugierde der Krankenschwestern hoffte, so daß ich es bei einer deutliche Reaktion merken würde. Im besten Fall würden sie nachfragen, allerdings ... „nein, so dumm würden sie niemals sein!“ Ich lachte bei dem Gedanken, diese verbalen Netze auszuwerfen in den sie sich verfangen und es mir indirekt signalisieren würden.
Ich seifte mit dem edlen Shampoo ein, von dessen Namen ich nie gehört hatte ... auch so milchig, daß es wahrscheinlich aufgrund der unregelmäßigen Farbstruktur auch als Sperma durchgehen, aber wohl aufgrund des ph-Wertes in jeder Schleimhaut sehr stark brennen würde. Es roch seltsam, aber es wahr nicht unangenehm. Zwischen dem erfrischendem Geruch war noch etwas anderes, aber ich kam nicht darauf. Ich spülte den Schaum, wenn man es so sagen kann, denn es waren fast keine Blasen von Schaum auf meiner Haut, ab und sah mich um.
„Hier ist kein Handtuch?“ fragte ich leise und stand nackt vor der weiteren Tür. Ich drehte mich zu dem Hocker, auf den ich meinem Slip gelegt hatte ...
Der Lautsprecher ertönte: „Jens, bitte trete durch die Tür!“
... Slip war weg. „Scheiße, was ist das hier?“ flüsterte ich sehr leise und öffnete die Tür. Ich hielt mir mein Glied, da er wohl irgendwie auf das Shampoo reagiert hatte und steif geworden war ... und schritt hindurch. Als erstes sah ich das Pool im großen Raum, dann Matthias und Karsten, die ebenfalls nackt dort standen. Als ich zu ihnen ging eine Tür auf und zwölf Damen in weißen Kitteln kamen hervor. Alle hatten dieses Lächeln im Gesicht, dessen Schönheit die ganz persönliche Note gab. Note ein plus, alle durchweg.
„Ist dein Schw... auf so steif wie bei uns?“ fragte Matthias.
„Überflüssige Frage, nächste Frage!“ sagte ich nur.
„Hallo ihr drei. Wir möchten, daß ihr 500 Meter um die Wette schwimmt.“ sagt Sabine. „Danach geht der Test nach einer Massage weiter. Viel Glück!“
„Auf die Plätze...“ rief eine von ihnen und wartete ...
Ich stellte mich auf den Block, aber verbarg immer noch meinen Schw.... Matthias und Karsten warteten.
„... fertig ...“ rief sie weiter.
„Na los, spielt das Spiel mit.“ sagte ich zu meinen beiden Kumpels und sah zu ihnen herunter.
„Du gewinnst doch sowieso!“ sagten beide zeitgleich.
„Dann laß ich euch 100 Meter Vorsprung, springt ihr dann?“ frage ich leise.
„... und los!“ schrie sie wie verrückt, um Matthias und Karsten aus ihrer Entscheidunglethargie zu schütteln ... ich drehte mich zu den Schwestern um und lachte.
Als sie sehen, wie wir nicht reagieren kommen zwei der Damen auf den Weg zu uns und folgte mit meinem Blick den zweien.
„Schreckhasen...“ sagte ich zu den beiden, ohne zu ihnen zu gucken und plötzlich sprang Karsten mit einen Körpersprung in kühle Naß.
Ich drehte mich zu Matthias und sah wie er auf den Block stieg. Er sah in meine Richtung, oder vielleicht doch zu den zwei Damen, welche vermutlich gerade im Blickpunkt schneiden.
„Na, willst du nicht auch springen, oder bist du der eigentliche Schreckhase?“ fragte ich, um ihn anzustacheln. „Ich laß dir 100 Meter Vorsprung, aber der von Karsten wird immer größer ... also wird es schwierig zu gewinnen.“ Ich gucke zu Karsten und er hat die erste Bahn geschafft.
„Springt endlich!“ schreien uns die zwei Damen an, was fast militärisch und diktatorisch klingt.
Matthias springt und macht einen großen Satz, so als ob er auf einmal Angst hätte. Der Schrei der Damen war wirklich fast beängstigend gewesen und ich sah die beiden an ... wartete bis die zwei ihre 100 Meter geschafft haben würden.
„Wieso springst du nicht ins Wasser?“ fragte mich die Schöne, in dessen Augen ich auf dem Flur versunken war.
Ich versuchte ihren Blick auszuweichen, in dem ich meine Freunde beobachtete und setzte mich auf den Startblock: „Ich bin der besserer Schwimmer und habe auch die nötige Kondition die 500 Meter durchzuhalten. Meine zwei Freunde aber nicht.“
„Ich muß dich enttäuschen, aber wir nehmen jede Zeit einzeln.“ sagte sie und legte ihre Hände an meinen zwei Wangen ... ich rührte mich nicht, doch mein Herzschlag beschleunigte sich und mir wurde sehr schnell warm.
„Wirklich, schade.“ kam zwischen meinen Lippen hervor und die Wangen spannten sich kurz an bei den zwei Worten mehrfach an, was mir wieder diesen wohligen Schauer durch den Körper jagd.
Ein einmaliges Zittern ist in meinem Kopf und sie kommt mit ihrem Körper den sie an meinen Rücken lehnt und meinen Kopf fühle ich an ihren Brüsten, die unter dem Kittel visuell verborgen sind, aber der Stoff scheint dünner als er aussieht. Ihre Brüste sind an der Stelle, wo der Ansatz des Halses zum Kopf ist ... es ist wie ein Kissen, nur schöner, denn es ist lebendig und atmet.
Matthias schwamm immer noch in seinem für seine Verhältnisse gutem Tempo, doch Karsten wurde etwas langsamer wie es schien. Ich glaubte, daß Karsten so allmählich am Vorsprung verlieren würde. Matthias hat noch eine Bahn zu schwimmen und ich stellte noch eine letzte Frage: „Was ist das wirklich für ein Laden?“
„Was meinst du denn?“ fragte sie ganz leise schmunzelnd.
„Sagst du mir wenigstens deinen Namen?“ fragte ich flüsternd, unsicher ob sie es gehört hat und stand langsam auf um mich sprungfertig zu machen.
„Du willst meinen Namen wissen?“ fragt sie leise und sah mit mir auf Karsten, der immer näher kam. Ich wartete nicht mehr auf eine Antwort, denn die würde sie mir längst gegeben haben dachte ich, wenn sie es gewollt hätte.
Karsten war noch gut 10 Meter entfernt und plötzlich sagte sie: „Wenn du gewinnst, als erster fertig bist ...“ Karsten war noch 5 Meter entfernt, „... dann sage ich dir meinen Namen!“
Karsten machte seine Wende und sie gab mir, gerade als ich springen wollte, einen sanften Klapp auf meinen nackte Pobacken und ich fiel mit weitgezogenem Sprung ins kühle Wasser. Ich tauchte die erste halbe Bahn, genoß die Abkühlung an meinem verwirrt erhitztem Körper und meinen pochenden Schläfen. Ich zog zügig meine Bahnen und hatte nach dreihundert Metern gut drei Bahnen zu Matthias abgenommen, wenn ich mich nicht verzählt hatte, doch wie weit war Karsten?
Ich schwamm weiter und schaffte meine 400 Meter und sah Matthias sieben oder acht Meter vor mir. Meine Arme und Beine waren immer noch gut trainiert gewesen und auch durch das Rudertraining schon aufgewärmt worden ... eigentlich fast unfair. Bei 450 Meter habe ich Matthias überholt, aber ich sehe Karsten gar nicht. Ist er schon fertig, oder hat er schon aufgegeben, wie ich vermute, denn er ist ja ein starker Raucher?
Auf der letzten Rückbahn sehe ich Karsten auf meinem Startblock sitzen, wie er mich beobachtet. Wenige Augenblicke komme ich an und reiße mich an der Kante des Beckens heraus.
„Florina.“ höre ich auf einmal und sie steht mit einem Handtuch vor mir. „So heiße ich.“
„Ich habe es dir ja gesagt!“ flüstert Karsten in mein rechtes Ohr. „Da hast du deinen ersten Fan.“
„Scheint so...“ brachte ich nur hervor und war seltsam gerührt.
Florina führte mich in meine Duschkabine und sagte: „Nach dem Duschen sollst du ins Zimmer 144 kommen.“
„Was wird da mit mir gemacht?“ frage ich.
„Eins nach dem anderen.“ sagte sie leise und grinst nur, beinahe unmerklich. Wieso grinst sie? Es ist alles so seltsam hier und wie in einem Traum.
Ich bin im Duschraum aber wieder sind keine Kleidungsstücke zu entdecken. Bin ich hier in einer voyeuristischen Klinik oder was? Ich wasche mit dem warmen Wasser das wahrscheinlich sehr Chlorhaltige des Pools ab.
Ich nehme wieder diese Waschlotion und seife mich damit ein. Ich genieße die Wärme des Wassers und schließe die Augen, während das es meinen Körper aufwärmt. Plötzlich kommt kein Wasser und ich muß wohl doch weiter machen in der Kette der Tests. Ich öffne die Tür und sehe kurz an mir herunter, wieder ist mein Schw... steif wie verrückt. Das muß eindeutig an der Waschlotion liegen kommt mir der Gedanke, aber ich werde von dieser Erkenntnis abgelenkt, als Florina auf mich zu kommt und mich abzutrocknen beginnt.
„Hallo Jens, das Wasser war wohl schön warm, was?“ sagt sie leise. „... und dein Freund hat sich schnell erholt.“ Sie lacht leise.
„Hm...?“ bringe ich nur hervor und nehme das Handtuch aus ihren Händen, die es mir wohl unfreiwillig geben wollen.
Sie guckt mit leicht verärgerten Augen: „Wenn du trocken bist, dann Zimmer 144. Hier entlang und dann durch die Glastür, die dritte Tür links.“
„Ok.“ sage ich und trockne mich weiter ab. Wieso war sie verärgert? Sie wollte mich abtrocken um meine Haut fühlen? Ach das ist doch ein Irrsinn, sie arbeitet doch nur hier und macht ihren Job, mehr nicht. Ich hatte mich abgetrocknet und ging mit umgebundenem Handtuch los. Im Gedanken stellte ich mir weiter einige Fragen.Sie war verärgert, aber wieso? Es ist nur ihr Job und diesen mit Gefühlen zu teilen wäre bestimmt nicht immer gut. Also war das doch ein Irrsinn! Aber wieso machte sie dieses kleine Spielchen mit mir, daß sie mir erst den Namen sagen würde, wenn ich im Schwimmen der Sieger sein würde? Hatte dies mit größerer Symphatie gegen den anderen zu tun oder war es nur eine Masche um alle Reserven aus mir hervorlocken zu können? So oder so, es könnte wirklich eines der beiden auf den Weg zur Lösung führen, aber andere Fragen würden sich bestimmt erneut stellen. Wie diese bescheuerte Hilfefunktion bei Windows 98, wo auf eine einzige gestellte Frage keine Antwort folgte, sondern zwei Handvoll neue mögliche aber unbefriedigende Teillösungen folgten, die – wenn man sie weiterverfolgen würde – , nicht zur Lösung führten, weil man in dem Labyrinth des Wirrwars eher verrückt werden würde als zum Ziel zu kommen. Es war wie ein Schneeballsystem ... eine Frage führte bis zu 10 oder 12 Lösungsansätzen, die aber wie gesagt keine Lösungen waren, und wenn man eines dieser verlinkten Lösungsansätze anklickte folgten weitere 10 Lösungsansätze ... eine einzige Zeitfalle, in dem sich sie Gedanken verirrten und sich – wenn man viel Geduld hatte – irgendwann mehrfach wiederholt trafen, weil Lösungsansätze zu vorigen führten ... man bewegte sich im Kreis. Ich lachte bei der Vorstellung und ging auf die Glastür zu. Gegen sie gedrückt, spürte ich, daß sie nicht nachgeben würde und sah links und rechts neben mir. Dort waren Türen mit Schildern wie „Eintritt verboten“ und „Nur für Personal“. Ich sah an der nach oben und unten, ob es vielleicht mit irgendetwas versperrt war, aber das war nicht der Fall. Ich sollte zu Tür 144, aber kam nicht zu dieser Tür und mußte leise lachen.
„Hallo?“ sagte ich leise. „Ihr überwacht mich doch sowieso irgendwie, als würdet ihr die Tür aufmachen? Vielleicht wollt ihr mich auch testen, ob ich trotz der Verbotsschilder eine andere Tür nehme um doch zur Tür 144 kommen zu können. Aber da habt ihr wohl pech gehabt, weil ich solche Schilder achte und nur im Notfall außer Acht lasse. Vielleicht habe ich ja auch Pech gehabt, aber so ist das Leben.“
Ich kehrte um und dann sagte der Lautsprecher: „Dann solltest du es als ein Notfall betrachte, Jens!“
„Da hat mich ja jemand sehr lieb, wenn man mich gar nicht mehr gehen lassen möchte.“ flüsterte ich leise und plötzlich folgt darauf wie ein Echo auf mein leises Flüstern ein Gelächter von drei oder vier Damen, bevor der Lautsprecher wieder verstummte. Ich drehte meinen Kopf nach allen Seiten, aber zu sehen bekam ich nichts Merkwürdiges ... und absolut still war es jetzt auch.
Ich ging wieder zur Glastür zurück und klopfte an die Tür mit dem Schild „Nur für Personal“, aber keine Stimme sagte hinein oder sonst etwas, also öffnete ich die langsam die Tür. Hier waren ausgemusterte Schreibtische, Schränke und ein gynäkologischer Stuhl. Ich fragte mich, was dieser Stuhl hier zu suchen hat, denn nur die Angestellten schienen weiblich zu sein, während die Kunden oder gesuchten Arbeitnehmer allesamt Männer waren.
Ich sah keine Tür und die Fenster waren zugestellt, bis auf das eine ganz rechts, aber ich mußte in die andere Richtung ... eben nach links.
„Mist.“ sagte ich leise und kletterte über den gynäkologischen Stuhl, der vor dem Fenster stand, dann über den Schreibtisch mit einigen Kartons zugestellt und erreichte das Fenster. Ich warf noch einmal einen schweifenden Blick zurück und dachte kurz nach, sah dann aber aus meiner erhöhten Position eine Tür hinter einem Schrank, welcher auf Rollen stand und entschloß mich diesen genauer anzusehen.
Schließlich stehe ich vor dem Schrank und versuche ihn zu rollen ... langsam bewegte er sich zur Seite und ich kam an die Tür, welche sich nicht in meinen jetzigen Raum aufging, sondern in den anderen und ich schlüpfte hindurch, aber plötzlich ging die Tür zu und mein Handtuch verfing sich. Ich zerrte wie verrückt an der Tür und auch am Handtuch um es am eingeklemmten Bereich abzureißen, aber es war so reißfest, als sei es mit Stahlfäde oder so verstärkt.
„Mist.“ flüsterte ich leise. „... die zweite.“ fast glaubte ich das vierstimmige Gelächter von vorhin zu hören. Einbildung oder real? Egal, Geschichte und vergessen. Es hat mich hier sowieso schon jeder Nackt gesehen mit steifen Schw....
Ich sehe mich weiter um. Hier war jetzt so etwas wie ein kleiner Klassenraum mit 12 Einzeltischen, wohl für jede Krankenschwester ein Tisch und ein Tisch vorne. Hier waren auch Plakate der menschlichen Anatomie: „Nein, ... warte mal ...“ sagte ich zu mir und betrachtete mir die Bilder mal genauer. Es ging hier nur um einen Bereich des Menschen so wie ich es erkennen konnte ... die des Geschlecht vom Menschen. Dort waren Namen, die ich zuletzt beim Sexualkunde der sexten Klasse gehört hatte. Zum Beispiel Klitoris oder Muttermund ... usw., zwei Plakate – etwas verdeckt – verrieten die erogenen Zonen des ganzen menschlichen Körpers und ich betrachtete das des weiblichen Körpers.
Ich vergaß die Zeit und strich langsam über alle erogene Punkte um sie mir einzuprägen.
„Du liebst den weiblichen Körper, nicht wahr?“ drang es leise liebevoll aus dem Lautsprecher und ich erwachte aus der lethargischen Konzentration des Plakates.
Ich lächelte und nickte nur stumm einmal, aber kaum sichtbar um weniger als zwei Zentimeter. Ich öffnete die Tür zum Flur und diesen weiter bis zur Tür 144. Ich klopfte an dieser, aber alles blieb stumm.
„Ach das Spiel ist immer noch nicht zuende?“ fragte ich leise und mußte schon fast lachen. Ich gehe an jeder der fünf Türen und klopfte einmal an jeder, aber an jeder blieb nur ein Schweigen. Alle Türen waren geschlossen, außer die wo ich her kam. Ich sah einmal aus dem Fenster am Ende des Ganges und sehe zwei Frauen auf ihren Handtüchern liegend ... nackt. Naja, jetzt rausrufen und um Hilfe fragen wäre wohl etwas dämlich und dazu noch peinlich, wenn sie sehen daß ich ebenfalls bin nackt bin. Ich gehe zurück zu der offenen Tür und bemerke erst jetzt die zwei Zettel an den Wänden, welche erst einmal durchgelesen werden müssen.

Geschwindigkeit ist wichtig,
aber Schnelligkeit entfernt
von dem Gefühl vollkommener Lust

Ich gehe zu dem anderem Zettel.

nutze die Feder beim Kitzeln des Giganten
der schwer bezwingbar ist
und schwer zu bewegen zur vollen Freude
dessen Erfüllung sicher belohnt wird

Ich führte mir den Inhalt mehrfach vor Augen und ging in den Klassenraum zurück. „Irgendwie ist es wohl ein sexbesessener Haufen hier.“ flüsterte ich gedanken verloren vor mich hin und wollte gerade aufsehen, als mir ein Gelächter von jedem der Stühle entgegengeschleudert wird. Überrascht halte ich kurz meine Ohren zu, denn im nachdenklichem Moment höre ich viel lauter als sonst und muß mich erst für einen Bruchteil einer Sekunde darauf einstellen.
„Hallo Jens, wie geht´s dir?“ fragt Sabine von einen der Stühle.
„Naja, außer daß ich vor zwölf wunderschönen Frauen nackt stehe, die mich anstarren ...“ ich stockte, denn beim genaueren Hinsehen konnte ich unter ihre Kittel sehen, daß sie keinen Slip tragen und jede von ihnen hatte ihre Beine etwas gespreizt. Sie bemerkten meine Pause und sie lächelten über das ganze Gesicht, so als ginge es um einen Preis, dessen Gegenstand ich sein würde. Diese Vorstellung ließ mein Glied anwachsen, was sie mit ihren wachsamen Augen beobachteten. „... anstarren ...“ versuchte ich den Anfang vom Ende des Satzes zu finden. „... und ihre Scham vor mir bloß legen, als wollte jeder mich in sich haben.“ Sie nickten alle und öffneten ihre Kittel, die sie zu Boden sinken ließen.
„Ich möchte nur noch eine einzige Frage stellen, die ich soweit ich mich erinnere schon zweimal gestellt hatte.“ begann ich und stellte sie ein drittes Mal. „Was ist das hier für ein Laden?“
„Erwähle dir eine von uns zwölf und sie wird es dir sagen.“ sagte Sabine.
Alle waren aufgestanden, aber ich sah Florina nicht und mein Blick suchte sie, während ich zwischen den anderen hindurch schritt. Dann sah ich sie hinten rechts sitzen, noch immer in ihrem Kittel verhüllt und ich ging auf sie zu.
Ich nahm den Stuhl von dem Tisch, der vor ihrem stand und setzte mich darauf ... ich legte meine Arme verschrenkt auf ihren Tisch, legte meinen Kopf drarauf und sah in ihre Augen. Sie war schweigsam und ich hörte keinen Laut von ihr, außer der Schritte welche hinter mir langsam verstummen bis die Tür unsanft ins Schloß einrastete.
Sie sagte rein gar nichts, so als ob sie etwas beschäftigen würde und selber viele Fragen hätte, oder hatte sie vor irgendetwas Angst? Ich wußte es nicht und sah wartend in ihre Augen, dessen leuchtender Glanz etwas verblaßt war. Zehn Minuten sahen wir uns an ohne ein einziges Wort.
Schließlich fand sie die ersten Worte: „Du wolltest doch wissen, was es für ein Laden ist.“
„Stimmt.“ flüsterte ich leise zu ihr und sah sie weiter an.
Sie machte eine kleine Pause und dachte kurz angestrengt nach. „Wir sind alle ehemalige Prostituierte, aber wollten etwas anderes machen.“
„Etwas anderes? Was genau?“ fragte ich.
„Wir wollen ein Zentrum für Samenspender gründen, in dem du unser erster Spender sein wirst.“ sagte sie leise und lächelte etwas verlegen.
„Oh Mann, das ist harter Stoff.“ sagte ich leise und sah aus dem Fenster.
Kurzes Schweigen, bis Florina weitere Worte fand: „Aber das ist nicht alles.“
„Äh, was denn noch?“ fragte ich.
„Kennst du die eine bestimmte Theorie von Homeopathie, wo ein Medikament verdünnt wird, gut verrührt wird, dann weiter verdünnt und verrührt wird, bis eigentlich nichts mehr vom eigentlichen Medikament vorhanden sein kann, aber dennoch die Wirkung dem Wasser übertragen wurde?“ fragte sie.
„Ich habe ml darüber gelesen, aber glauben konnte ich es nicht so recht. So eine Art von Vererbung oder Prägung, oder ein Abbild der Information.“ erwiderte ich.
„Ja stimmt. Eigentlich glaube ich auch nicht daran, aber das ist der vorgehaltene Grund, daß wir schön oft Sex haben können.“ sagt sie leise und streicht über meine Arme.
„Ich verstehe nicht ganz?“ stieß ich hervor. „Erkläre mir, was du genau meinst.“

„Wir haben dich ausgewählt, weil du alle Tests bestanden hast.“ begann sie. „Den sportlichen Test mit großer Energieleistung und Bravour, den der Klugheit – also die Rätsel – ebenfalls. In diesem Punkt waren wir zwölf anfangs leicht uneins, aber spielt die Art von Moral die du hast auch Anteil daran.“
„Welche Moral denn?“ fragte ich.
„Zum Beispiel hast du nie übertrieben aggressiv reagiert ... auch hast du Respekt vor Schildern gezeigt.“ erzählte sie weiter. „Eines wollte ich aber doch noch wissen, und das war die Wahl der zwei Türen mit den Verbotsschildern. Wieso nicht die andere?“
„Verbotsschilder sagen mir, daß hinter der Tür eine Gefahr für jeden lauern kann.“ erklärte ich. „Das andere Schild war nur ein eingeschränkt indirekter Verbot. Ich war zwar kein Personal, aber dann war hinter der Tür auch ein geringeres Risiko zu erwarten, oder? Aber ich weiß immer noch nicht, wieso dieses Prinzip der Prägung so als Grund herhalten muß.“
„Du sollst den Samen – fiktiv natürlich – mit deinen Talenten prägen, aber da wir viel und schönen Sex wollen, sollst du auch mit anderem prägen.“ sagt sie und ließ das Ende mehr offen ... unausgesprochen.
Ich war verwirrt: „Auch mit anderem prägen? Mit den Gedanken meiner Seele, wenn ich es tue? Mit Sanftheit, Zärtlichkeit und Geduld?“
Sie lächelte wieder und der Glanz der ersten Begegnung war wieder in ihren Augen. Sie stand auf und nahm meine Hand. „Komm bitte, wir nehmen uns einen schöneren Platz.“
Ich war nervös, denn ich bin noch unberührt, doch ihre Hand schmiegte sich so sanft um meine, daß die Weichheit und Wärme mir jegliche Willenskraft zu nehmen schien. Ich folgte ihr wie das Opfer den Schlachter ... ja, heute würde sie mir die Unschuld rauben.
Wir gingen aus der Klasse in den Flur, zwei Türen weiter ... auf der anderen Seite das Zimmer 146. Sie schloß die Tür auf und wir betraten den abgedunkelten Raum. Der ganze Boden war mit Matrazen und Kissen ausgelegt ... auch einige Decken lagen herum und eine Schale mit vielen Kondomen.
„Leg dich schon einmal hin, ich zünde nur ein paar Kerzen an, dann wird es gemütlicher.“ flüstert sie.
Ich lege mich hin und schließe meine Augen um mich zu entspannen.
Es klackt einmal ganz leise, dessen Klang ich verfolgen wollte, aber schon erklingt die Musik aus dem Soundtrack zum Film Hero mit Jet Lee.
Florina setzt sich neben mich und sieht mir süß in die Augen. „Ich möchte, daß du mich so berührst, wie du es nach dem betrachteten Plakat machen würdest. Wenn wir es dann tun, dann nimm bitte eines der Kondome.“
Sie streift sich den Kittel ab und legt sich zurück ... schließt ihre Augen und liegt da wie eine Tote. Fast beängtigend so eine Vorstellung, zumal es eine Person wäre die man so gern hat.
Also, dann mal los. Mein erstes Mal und ich darf machen was ich will ... will ich es denn? Idiot, natürlich möchte ich es. Ich schließe auch meine Augen und taste meine Hände an ihre Haut ... ich ertaste sie streichelnd wie ein Blinder. Blinde sollen sehr gute Tastsinne haben und gute Ohren, außerdem sollen sie so etwas wie ein drittes Auge haben, daß ihm über die zwei fehlenden weitestgehend hinweg hilft.
Ich setze mich aufrecht und streiche federleicht um die äußeren Oberschenkel nach oben. Der Kopf senkt sich auf Höhe ihres Bauchnabels und meine Lippen streichen um ihn herum ... ihr entspanntes Atmen drückt nur unwesentlich gegen sie, aber ich fühle die Weichheit und meine Nase nimmt den leichten Geruch war, dessen wesentlicher Bestandteil der Waschlotion war. Ich stütze mich mit dem linken Arm auf, während die rechte sich auf der anderen Seite abstützt und meine Lippen nach oben fahren bis zum Ansatz der Brüste, die ich schon einmal fühlen durfte am Berührungspunkt von Hals und Hinterkopf. Sie drücken leicht gegen meine Stirn, die ihnen nachgibt und langsam über sie hinweggleitet. Ich drehe den Kopf mehr auf die Seite und meine Lippen streichen an der Innenseite linken Brust schmusend weiter nach oben. Mein Mund fährt zu dessen Brustwarze und umkurve sie langsam federleicht.
Mein rechtes Bein lege ich zwischen ihre Beine, spreize sie dadurch und streiche mit ihm an ihrer süßen Linie, während sich mein steifes Glied seitlich neben ihrem Becken wartet und in Lauerstellung ist. Ich rutsche etwas weiter hoch und mein Bauch streicht etwas seitlich versetzt über den ihren und ich küsse sie am Hals. Sie streicht mit ihren Händen über meinen Rücken und drückt uns sanft zusammen.
Ich fühle wie es an der magischen Linie wärmer wird und es schwillt an.
„Wenn du möchtest lecke mich dort unten.“ flüstert sie mir ins Ohr. „Frauen haben es sehr gerne und so auch.“
„Spreize bitte deine Beine etwas mehr.“ flüsterte ich leise, was sie auch so gleich tat.
Ich legte mich ganz auf sie, aber rutsche langsam an ihr herunter ... bemüht ihren Körper mit meinem zu streicheln und immer mit etwas an ihrer magischen Linie entlang zu fahren.
Ich küßte ihre Brüste, liebte ihre Berührung an meinem Gesicht, fühlte die erregten Brust, welche sich hart gegen meine Gesichtshaut ... ja, fast kratzten. Es war ein süßer Kontrast du der Weichheit, die sich mir darbot.
Florina stellte ihre Beine leicht auf und strich damit indirekt meine Seiten, und meine Lippen fuhren über den Bauchnabel zu dem Zwerchfell, welcher sich merklich anhob und wieder senkte, aber mit höherer Frequenz. Ich küßte sie einmal mehr ihre weiche Haut und nahm ihren Geruch auf. Ein Geruch, welcher auch im Shampo war und ... nein, der Geruch wurde stärker ... je tiefer ich kam.
Dann fühlte ich ihre Schamhaare, welche rasiert waren und sich meinen Lippen widerstreben entgegenstelten ... so wichen meine Lippen diesen leicht aus und strichen weiter hinunter. Ich fuhr zur Mitte, wo die Linie gewesen war, aber es war jetzt eine kleine Schlucht ... angeschwollen und erhoben, wie ein kleiner Vulkan, dessen Ausbruch noch bevorstehen würde. Meine Lippen fühlten wie das Salz sie benetzte, meine Nase roch diesen eingeprägten Geruch, doch war ich schon zu verloren in der Lust um genauer darüber nachzudenken und strich mit meinen Lippen über diese süße fruchtbare Spalte – welche Leben spenden kann – entlang.
Ich versenkte mich immer mehr in die Sinne der Gefühle, ich fühlte den Sex regelrecht ... sie war immer mehr erregt, das signasisierte nicht nur ihr Geschlecht, sondern auch der wachsende Atempegel ... sie atmete langsam immer lauter und hechelte leicht, wie man es in manchem Pornofilm sieht. Auch wollte ich meine Lippen nicht von ihren – den der zwischen ihren Beinen – lassen. Ich lutschte ihr immer weicheres Fleisch zwischen meinen Lippen und nahm dann auch noch die Zunge, mit der ich ihre Spalte einmal langsam durchfuhr ... dieser Geruch, dieser Geschmack. Kann es sein, daß ein Großteil des Shampo daras bestand?
Egal dachte ich mir in diesem Moment, diesen Moment wollte ich nicht kaputt machen. Meine Zungenspitze strich über einen Gnubbel am oberen Bereich der Spalte, welcher nach einer Weile hervorkam und ich fragte mich ... was ist das denn? Ich saugte vorsichtig daran, aber Florina schien regelrecht auszulaufen ... sie wurde wurde immer unruhiger. Ich tauchte meine Zunge in ihr Inneres und sie drückte ihr süße Spalte entgegen, so als ob sie sie noch tiefer in sich haben wollte.
Das mildes Salz ihres Innern verschwand – von der Zunge abgeschöpft – in meinem Gaumen. Es schmeckte irgendwie gut, seltsam ... es schmeckte und riecht genau wie das shampo. Bei dem Gedanken, daß ich mich damit gewaschen hatte riß mir die Kinnlade ganz herunter und meine Zunge – noch tastend in ihr – löste den Abzug von etwas, was ich für bloßen Schwachsinn hielt ... es schoß mir eine Fontäne von ihr entgegen und ich verschluckte mich, weil unvorbereitet.
„Was war das?“ fragte ich hustend und keuchend.
„Mein schönster Moment seit langem ... ein echter Orgasmus!“ sagte Florina und kam zu mir hoch. Sie umarmte mich mit ihrem engelhaften Körper, legte ihre Arme und Beine um mich ... sie klammerte sich an meinen Körper: „Wenn ein Mann es besonders gut macht dann spritzen auch wir Frauen. Hast du es nicht gewußt?“ flüsterte sie mir ins Ohr und küßte mich dann am Hals.
„Ehrlich hatte ich es immer für eine Art Märchen gehalten um mich zu verarschen, aber die waren einfach nur ehrlich zu mir.“ sagte ich leise und merke wie sie dich langsam in Position bringt.
„Und wie...“ sie gab mir einen Kuß, „... hat es...“ noch einen Kuß, „... geschmeckt?“ fragte sie und küßte mich weiter.
„Es schmeckte so animalisch gut, wie das Shampo ...“ begann ich und sie mußte leise lachen. „... ist es das wirklich?“
Ich strich über ihren Rücken, tippelte langsam mit den Fingern an der Wirbel herunter, welche bei jeder mit kreisenden Bewegungen sanft um diese fuhr.
„Bis auf den Zusatz, der auch wirklich reinigt, besteht das Shampo aus meinen Naturalien.“ sagte sie.
„Wenn du mich einstellst, dann kann ich dir viel Arbeit abnehmen ... nur mußt du mich davor bewahren es zu schlucken.“ flüsterte ich und sie lachte leise.

Sie kam mit ihrem Gesicht vor meinem und sah mir tief in die Augen. Leise flüsternd: „Los mache es sofort und ohne Kondom. Ich will ihn fühlen ohne etwas dazwischen ... das Pochen von ihm ... ungemindert in mir spüren.“

Sie war schon in Position und brauchte nur noch ihr Becken etwas zu kippen, sie müßte sich nur noch langsam auf ihn setzen und sie hätte ein Teil von mir in sich.

„Glaubst du, daß du zweimal kommen kannst?“ flüstert sie leise mir ihre Frage ins Ohr.
„Zweimal? Keine Ahnung, ich mache es zum ersten Mal.“ flüstere ich und wird auf einmal noch viel wärmer bei dem Geständnis ihr gegenüber, sicherlich bin ich auch rot im Gesicht stellte ich mir vor ... auch glaubte ich ein Lächeln auf ihrem Gesicht zu fühlen, weil sich ihr linker Mundwinkel an meiner Wange spürbar nach oben zieht.
„Wirklich?“ sagte sie leise verwundert, „Nein, das glaube ich nicht!“ schob sie leise lachend nach ... kippte langsam ihr Becken etwas und mein kleiner Freund drückte sich unter ihrem Gewicht langsam in sie hinein. Er drückte ihre Schamlippen seitlich an sich vorbei, Wärme umschloß ihn langsam ringförmig ... genauso auch die Weichheit und das süße Naß ... auch ein Pochen in ihr. Der süße vor Erregung angespannte Busen drückt sich wohlig warm gegen meine unvollkommene männliche Version ... es schmeichelt meine Haut mit Florinas langsamen Auf- und Abbewegungen, dessen meinen Freund einbalsamieren mit shampoähnlichem Zeug ... ich hatte sie am Hals geküßt, aber jetzt mußte ich grinsen bei der Vorstellung an das Zeug.
„Was ist denn?“ fragte sie und schien es bemerkt haben, da sich ja auch meine Gesichtszüge verändert und angespannt hatten.
„Nichts ... ich dachte nur an das Shampo...“ flüsterte ich und küßte mit milde grinsendem Gesicht.

[geht irgendwann weiter ... liebe Grüße Schlenzi]
Benutzeravatar
schlenzi
 

Beitragvon morty » 14.03.2006, 20:12

nette Geschichte, kommt aber m.E. zu spät auf den Punkt und der erotische Spannungsbogen fehlt mir.
Deshalb wirkt sie sehr lang
Benutzeravatar
morty
 

Beitragvon schlenzi » 15.03.2006, 09:33

Die Story ist lang, das stimmt ... allerdings ist mir eine gute Einleitung wichtig, damit man sich mehr reindenken und damit identifizieren kann.

Der erotische Spannungsbogen ist vielleicht etwas klein, aber die erotik spielt sich eben auch im Kopf ab, der Symphatie einer Person gegenüber ... und das zu schreiben, das ist für mich immer eine schöne Herausforderung.

Aber vielleicht hatte ich beim Schreiben indirekt mehr Gedanken, als ich wirklich in die Geschichte gelegt habe ... jedenfalls hat sich bei mir etwas geregt.

Viele Grüße
schlenzi
Benutzeravatar
schlenzi
 

Beitragvon schlenzi » 29.03.2006, 11:41

Danke Andy32, ich brauche mal etwas Abstand von der Story um mich wieder zu sammeln. Aktuell schreibe ich gerade eine andere Story. Außerdem denke ich, daß ich diese Story noch einmal etwas korrigieren werde ... da ich einige für mich störende "Ecken" entdeckt habe.
Die neue Story kommt vielleicht bis Freitag rein.

schlenzi
Benutzeravatar
schlenzi