Erotiklexikon und Sex-ABC | I

Alles rund um Fremdbegriffe in der Erotik.

Erotiklexikon und Sex-ABC | I

Beitragvon Ronny » 01.02.2005, 22:21

Impotenz
Impotenz steht generell für Unvermögen, Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten im sexuellen Bereich. Es kann für beide Geschlechter verwendet werden.
Aber hauptsächlich bezeichnet man damit Männer, die keinen Steifen Penis bekommen und so keine Penetration ausüben können.
Impotenz steht ebenfalls für Zeugungsunfähigkeit und dafür, keinen Orgasmus zu bekommen.
Körperliche Ursachen dafür sind Missbildungen im Hoden oder am Penis - wie verengte Blutgefäße, die durch zu fettes Essen, Rauchen oder Cholesterin entstehen -, aber auch Stoffwechsel-Erkrankungen oder die physischen Folgen einer Drogensucht.
Psychische Ursachen sind Depressionen, Versagungsängste oder Nervosität.
Gelegentliche Erektions-Probleme gehören nicht zur Impotenz dazu. Erst wer länger als ein halbes Jahr wirkliche „keinen mehr hoch bekommt“, kann als impotent bezeichnet werden.


Indisch
Vor allem handelt es sich hierbei um komplizierte Stellungen, die nacheinander vollführt werden – ohne in jeder Stellung zum Orgasmus zu kommen.
Das Wort leitet sich vermutlich aus dem aus Indien stammenden Erotik-Lehrbuch Kamasutra ab, indem besonders viele akrobatische Sex-Stellungen beschrieben werden.


Innere Schamlippen
Die seitliche Begrenzung des Scheidenvorhofs durch die kleinen Schamlippen in Form einer Hautfalte. Durch zahlreiche Nervenenden sind die inneren Schamlippen extrem empfindlich - eine Stimulierung durch Reiben oder Cunnilingus führt hier meist zur sexuellen Luststeigerung der Frau. Die inneren Schamlippen weiten sich in erregtem Zustand ungefähr bis auf das Zweifache ihrer normalen Dicke aus. Vor dem Höhepunkt der Frau verfärben sich die Schamlippen. Durch diesen Farbwechsel wird der Grad der Erregung deutlich angezeigt. Dieses Verfärbungszeichen verliert sich aber nach den Wechseljahren der Frau.


Intermammae
Busen-Sex, oft auch als "spanischer Verkehr" bezeichnet. Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschließlich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmalt zu ihrer Befriedigung.


Intimrasur
Das vollständige oder teilweise Entfernen der Schambehaarung an den Geschlechts-teilen durch eine Rasur oder mit Hilfe einer Creme oder anderer Enthaarungsmittel. Die Intimrasur wird von vielen Paaren als reizvolle Vorspielvariante benutzt, die entweder mit einem Rasierapparat oder klassisch mit Pinsel und Rasiermesser erfolgt. Der Anblick des vollständig enthaarten Intimbereiches der Frau wirkt auf viele Männer reizvoll und erregend, während bei den Frauen oftmals das Streicheln der rasierten Geschlechtsteile zu verstärkten Lustgefühlen führen kann. Einige klagen bei Intim-Rasuren auch über Juckreiz.
Wer sich dennoch für eine Intim-Schnitt entscheidet, dem muss klar sein, dass schon bald wieder die kleinen Stoppeln wachsen werden und das mächtig pieken kann. Und nach jeder Beschneidung werden die einzelnen Härchen immer stärker.In den meisten westlichen Ländern gilt die Intimrasur oft allerdings nur als ein erotisches Vergnügen, eine Zusatzvariante, während sie zum Beispiel im Orient Teil der Körperhygiene ist. Partner empfinden es als lustvoll, wenn sie sich gegenseitig rasieren dürfen.


Intimschmuck
Das Anbringen von Schmuck und anderen Verzierungen an den Genitalien oder Brustwarzen. Auch Tattoos zählen zu dem Begriff des Intimschmucks. Die Anbringung des Intimschmucks kann eine schmerzhafte Angelegenheit sein. Deshalb sollte man sie unbedingt Experten überlassen, die den Schmuck unter hygienischen und sterilen Bedingungen an dem gewünschten Körperteil anbringen. Intimschmuck dient nicht nur dem erotischen Aussehen. Viele Träger von Schmuckteilen in den Brustwarzen, den Schamlippen, dem Penis oder den Hoden haben damit neue Sexualerfahrungen und Empfindungen gesammelt. Berichten zufolge soll der Koitus mit geschmückten Geschlechtsorganen intensiver und stimulierender sein. Über den Trend zum Intimschmuck gibt es inzwischen zahlreiche Bücher und Magazine im Erotik-Fachhandel.
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