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 Psychoprostituierte - Teil1 
Beitrag Psychoprostituierte - Teil1

[Mal ganz andere Vorgeschichte ... mailt bitte was ihr davon haltet ... denke bis Freitag ist der zweite Teil und Rest fertig ... schlenzi]

Ich lief durch die Stadt und wollte einfach nur die Nacht vergessen, denn das war für mich ein Alptraum. Meine angebliche Freundin meinte ich wäre zu artig im Bett und das sie das lange Vorspiel ankotzte, weil sie nur schnellen Sex wollte. Schade dachte ich, aber vielleicht findet man nur so seinen Partner für´s Leben. Die Trennung war jetzt schon zwei Monate her und eigentlich hatte ich immer noch den Schmerz daran nicht überwunden also lief ich viel mehr und längere Strecken, als ich es bisher getan hatte und verausgabte mich. Ich wollte sie einfach aus meinem Kopf kriegen, doch sie war immer noch irgendwo im Kopf ... spukte umher wie ein böser Geist und vermieste mir jede freie Minute die ich in der freien Zeit hatte. So lange ich arbeitete, dachte ich so gut wie nie, oder nur sehr kurz an sie, aber vergaß sie wieder, doch nach Feierabend kam sie wieder in meine Gedanken. Und das Lustigste an der Sache war, daß ich nie in ihr war, denn soweit kam ich nicht und sie ging einfach, nach den ersten zwei Minuten des Vorspiels.

Irgendwann dachte ich, daß ich einfach mal Sex mit einer Prostituierten haben muß, um mich von ihr ganz lösen zu können, aber eigentlich glaubte ich selbst nich daran, dennoch tat ich es. Ich ging in eine der berüchtigten Straßen und wurde auch von der einen oder anderen angelabert, aber erst wollte ich mir alle ansehen. Alle sagten mindestens einmal: „Hallo Süßer, wie wäre es mit uns beiden?“ Nur eine von ihnen sah nicht einmal in meine Richtung, sondern sie sah immer in die genau andere Richtung und wich mir aus.
Ich weiß nicht was es war, aber sie interessierte mich und ging einfach kreisförmig um sie herum, bis sie dann stillstand und mir in die Augen sah: „Was willst du?“ Ihre Stimme war nicht freundlich, sondern eher verbittert und ihr Blick sagte mir nur eines Schmerz und Demütigung. Sie hatte ein schweres Schicksal zu ertragen, da war ich mir sicher.
„Willst du Sex?“ fragte sie.
„Ich will meine Ex vergessen.“ erwiderte ich.
„Deine Ex?“ fragte sie. „Wie lange?“
„Zwei Monate. Und was ist mit dir?“ fragte ich.
„Was soll mit mir sein? Ich bin bei der Arbeit.“ sagte sie nur schroff und sah wieder in eine andere Richtung. „Wenn du mich willst, dann sag es ... oder verpiß dich.“
„Wo können wir ungestört ...?“ fragte ich und sie drehte sich zu mir um.
„Komm mit.“ sagte sie und ich trottete ihr hinterher.
Wir gingen zwischen den anderen Prostituierten und sie wurde geschubst oder angemacht. „Hey, hört auf damit.“ sagte ich und wehrte sie ab.
Nach gut 150 Metern betraten wir in mehrstöckiges Gebäude und mußten mehrere Treppen hinauf. Dann standen wir vor einer Tür und sie schloß diese auf, worauf der Raum betreten wurde. Sie schloß die Tür hinter mir ab ... etwas seltsam dachte ich, oder machen das alle Prostituierte? Sie war irgendwie schön, auf ihre Weise, allerdings auch sehr seltsam.
„Es wäre schön, wenn du dich vorher duschen würdest, ok?“ sagte. „Was möchtest du eigentlich genau?“
„Ich habe gerade einmal 100 Euro bei mir, aber ich würde sehr gerne ein Vorspiel vor dem Sex.“ sagte ich.
„Mal sehen, wenn du gut bist, dann lasse ich es vielleicht über mich ergehen.“ flüsterte sie mit seltsamer Betonung. „Dort ist das Bad.“ Dann ging sie in die Miniküche.
Ich ging ins Bad und legte mir die Kleidung ab, woraufhin ich mir das Wasser über die Haut plätschern ließ. Es war keine sehr saubere Duschkabine, aber das Shampoo das ich nahm vermittelte eine gewisse Frische.
Ich stieg nach drei Minuten aus der Dusche und sah die Bildzeitung auf der Fensterbank, dessen Fenster vergittert war. Nackt schritt ich zu dem Fetzen Papier und die Titelzeile die ins Auge fiel „Psychoprostituierte tötet Freier!“. Lauerte sie bereits hinter der Tür oder hatte sie was anderes vor?
„Bist du gleich fertig?“ fragte sie und ich schloß schnell die Tür zu, was sie auf jedenfall hören mußte. „Was ist los?“ fragte sie zugleich.
„Wer bist du? Bist du diese Psychoprostituierte?“ fragte ich und hätte mich gleich selbst ins Schwert stürzen können, denn man hätte sie erst einmal ausfragen sollen, bevor man gleich zur letzten Frage kommen sollte. Jetzt habe ich keinerlei Infos über sie, außer wenn sie mit ja antworten würde, daß sie wirklich eine Mörderin ist.
„Du hast also die Zeitung gefunden?“ sagte sie leise und es bollerte kurz gegen die Tür, so als ob sie sich auf den Boden gesetzt hatte und mit dem Rücken gegen die Tür lehnte.
Ich sah in sicherer Entfernung auf die Tür und fragte: „Wieso tust du das?“
„Ich in eigentlich eine Kellnerin aus Polen, aber dann ...“ begann sie leise. „...wurde ich nach Deutschland gelockt und zur Prostition gezwungen. Ich wurde eingesperrt, von mehreren Männern viele Male genommen ... oder man sagt ja auch ... zureiten. All das Sperma war an meinem ganzen Körper gewesen! Sogar in mir und ich war schwanger!“ Sie schien zu weinen.
Das ist ja schrecklich dachte ich. „Ich fühle mich so dreckig und das ist meine Rache.“ sagte sie wütend.
„Hast du abgetrieben?“ fragte ich leise.
„Was, wieso willst du das denn wissen?“ fragte sie wütend. „Willst du dich über mich lustig machen?“
„Nein, in der Todesangst mache ich bestimmt keine Witze. Nur ...“ sagte ich und dachte über jedes Wort genau nach, was zögernde Pausen zwischen jedem einzelnem Wort mit sich brachte und dann unterbrach sie mich.
„Was ist nur?“ schrie sie.
„Ein Kind abzutreiben ist sehr traurig, weil es ein Teil von einem ist. Sicherlich hattest du es nicht gewollt, wahrscheinlich hätte ich es auch abgetrieben, wenn es von jemanden wäre den ich nicht geliebt hatte ... aber ich glaube der Schmerz zerfrißt einen innerlich.“ sagte ich und versuchte ruhig zu bleiben. Ich zog mich wieder an und sie weinte lauter.
„Wieso gehst du deinem Beruf, wenn man es so sagen kann, eigentlich noch nach?“ fragte ich. „Nur um dich zu retten? Jeder Sex mit einem Fremden, der meist eher unsymphatisch ist wäre doch zusätzliche Demütigung, oder nicht?“

„Stimmt!“ sagte sie und wischte sich wohl die Tränen aus den Augen. „Aber was ist mit dir? Wieso hat dich deine Freundin verlassen? Da warst du wohl nicht so gut im Bett oder?“
„Sie wollte immer schnellen Sex, aber ich wollte ein langes Vorspiel, nur nach den ersten zwei Minuten Vorspiel ... vor meinem ersten Sex ging sie einfach.“ sagte ich und machte schnelle Kniebeugen um meine Ex wieder zu vergessen, aber ... „Scheiße!“ sagte laut, sie ist wieder tief in meinem Kopf.
„Was ist los?“ fragte sie mit neutralem Tonfall.
„Meine liebe Ex ist wieder in meinem Kopf.“ sagte ich schnell und wütend. „Scheiße.“
„Ein Vorspiel? Was stellst du dir denn darunter vor?“ fragte sie. „Wie gehst du vor, meine ich.“
„Jedes Vorspiel ist etwas anders, weil man auf den anderen achtet, manches aus seinen Augen liest oder zu lesen glaubt, lenkt es in die eine oder andere Richtung und so weiter.“ sagte ich. „Wenn du nicht diese Mörderin wärst, dann hättest du erfahren wie ich es gemacht hätte.“
„Tja, das war wohl dumm, was?“ erwiderte sie.
„Vielleicht nicht dumm, eher voreilig.“ begann ich. „Aber vielleicht war es auch besser so. Wer weiß wie ich im Vergleich zu anderen Männern abgeschnitten hätte?“
„Bestimmt besser als alle, die bisher in mir waren und in mich gespritzt hatten. Wahrscheinlich wäre deine Freundin glücklich gewesen in meiner Lage gewesen zu sein. Immer dieser schnelle Sex ... holter die polter eben.“ sagte sie und ließ mit ihren Worten durchblicken, daß sie mich wohl etwas mag. Langsam vergaß ich meine Ex und ich hörte auf die Kniebeugen im engen Bad zu machen ... ich mag sie – meine kommende Möderin – irgendwie.
„Wieso hast du mich nur angesprochen?“ sagt sie mit bedauerndem Unterton.
„Deine Verschlossenheit, die aus den anderen herausstach und deine traurigen Augen, als ich sie sah.“ sagte ich. „Ich weiß nicht, vielleicht war es auch zum Teil Neugier herauszufinden, wer hinter der Person steht. Ach keine Ahnung!“
„Du scheinst ein guter Mensch zu sein, aber ich kann dich nicht gehen lassen, denn ich habe dir gestanden, daß ich die Mörderin bin.“ sagte sie.
„Ja, das ist mir klar!“ sagte ich leise.
„Entweder töte ich dich, oder du mich ... denn ich würde nie aufgeben!“ sagte sie, eher traurig als kämpferisch.
„Angenommen ich würde dich nach Hause bringen, was wäre dann?“ fragte ich leise.
„Nach Hause? Ich habe keinen Stolz mehr und keine Arbeit. Außerdem, was sagt mir, daß du mich nicht verarscht?“ erwidert sie.
„Tja, ich sage es dir, aber das wird nicht reichen, und doch muß ich irgendwann hier heraus.“ sagte ich.
„Das ist es worauf ich warte.“ sagte sie.
„Was wäre denn, wenn du einfach verschwindest? Ich gehe später aus dem Haus und du kommst nie zu diesem Apartment zurück.“ schlug ich vor. „Wir sehen uns nie wieder, wie wäre es?“
„Ich muß mir das genau überlegen.“ sagte sie und es schien, daß sie sich darauf einlassen würde.

Wir hatten sehr lange geredet, vielleicht zwei Stunden und plötzlich ging die Tür zu Apartment auf.
„Wie lange dauert es denn mit diesem Typen?“ schrie ein Kerl, der wohl ihr Zuhälter war und drei oder vier andere laute kamen mit herein.
„Er hat sich im Bad eingeschlossen und will nicht mehr heraus.“ sagte sie unterwürfig und ich vernahm ein Klatschen ... er hat sie wohl einmal geschlagen. Ich stellte mich lautlos auf das Klo, welcher direkt neben der Tür war.
„Komm sofort raus!“ fuhr er mich an.
Bin ich heute ein Magnet für Psychopathen? „Nein, komm du doch rein, Wichser!“ sagte ich ... was hatte ich gerade gesagt? Wichser? Was inspirierte mich denn dazu?
PENG-PENG-PENG-PENG-PENG-PENG-PENG ... er schoß viele Male durch die Tür, was aber leise war, was hieß ... er nutzte ein Schalldämpfer. Dann trat einer die Tür ein, die ins Bad stürzte und wollte auf ihr herein, aber ich trat von der rechten Seite gegen seinen Bauch und er sackte zusammen. Er wollte aufstehen, aber ich sagte: „Bleib liegen oder ich verpasse dir noch einen Tritt.“ Sein Chef erschoß ihn kurzer Hand.
„Los! Geht und holt ihn, oder erschieße ihn!“ befahl der Zuhälter seinen zwei verbleibenden Lakaien. Ich nahm blitzschnell den Klodeckel ab, warf ihn in den Raum meiner Gegner, vergrub meine Hand in den Beutel mit Wattebäuschen und tauchte sie ins Wasser. Als ich glaubte sie ständen vor der Tür, warf ich sie nassen Wattebäusche in den Raum und zwei drei klatschen ihnen entgegen.
Sie lachten. „Glaubst du daß uns so etwas aufhalten kann?“ fragte einer der beiden und wollte gerade herein kommen.
„Nein, aber vielleicht ...“ begann ich und sah dann wie er sich langsam mit seiner Waffe durch die Türzarge ins bad ertastete. Ich griff nach der Pistole und nahezu gleichzeitig gegen seinen Unterarm.
„... wirkt es auf dich so lächerlich und bescheuert, daß es dich unvorsichtig werden läßt, so daß ich unbewaffnet eine Chance bekomme?“ Ich riß an der Waffe, aber so schnell ließ er nicht los und versuchte ihn ins Bad zu ziehen, aber verlor das Gleichgewicht und fiel aus meiner Deckung. Für einen Bruchteil einer Sekunde konnten mich der Zuhälter und der andere Lakai sehen, worauf sie feuerten. Was mein unmittelbarer Feind leider abbekam, zusammensackte, mich unter sich begrub und als Schutzschild fungierte. Endlich ließ er die Waffe los und ich schoß in die Richung meiner verbliebenden männlichen Feinde.
Daß ich den Zuhälter nur am Bein und am Arm traf, war wohl allenfalls Glück, doch reichte das nicht. Ich war vom Blut meines Schutzschildes vollgesaut und das Gefühl von Ekel war im Hintergrund gedrängt, denn die Angst und der Wille es lebend zu überstehen ließ mich einfach nur ihn sehen ... meinen letzten verbliebenen Feind.
Im Anflug eines Gedankens, warf ich meine leere Waffe nach ihm, ohne mir die Hoffnung machen zu können, daß ich ihn damit zumindest k.o. Machen könnte. Die Pistole traf ihm seitlich am Hals und er drehte sich leicht weg zur Seite ... wobei er ihr, der Psychoprostituierten den Rücken zuwandte. Ich sah kurz zu ihr und in ihrem Blick war etwas Eiskaltes. Blitzartig schnellte ihre rechte Hand hervor und ein Messer bohrte sich in seinen Rücken. Er erzitterte kurz, sie drehte das große japanische Küchenmesser und riß die Wunde damit sehr weit auf. Er blutete verflucht stark und sank zu Boden. „Verfluchte Schlampe!“ röchelte er als letzte Worte hervor.
Ich schob meinen Panzer beiseite und lehnte mich an die Wand. Sie setzte sich neben mich und hielt das blutige Messer in der Hand. „Danke.“ sagte sie. „Das waren meine Reitlehrer.“
„Ich wollte nur überleben, und jetzt liege ich wohl gleich neben ihnen, was?“ sagte ich leise.
Ich dachte angestrengt nach, aber dann hatte ich die Idee. „Wir müssen unbedingt die Polizei rufen und denen eine Geschichte erzählen.“ sagte ich und blitzschnell war ihr höllisch scharfes Messer an meinem Hals. Ich drückte meinen Hals so weit wie möglich zurück, aber ich fühlte die scharfe Klinge ... wie sie sich langsam durch die Haut schnitt.
„Du willst wohl nicht ewig leben?“ fragte sie laut verärgert.
„Ich will nur unbeschadet aus der Sache herauskommen und biete dir an, daß du deine Weste reinwäscht.“ begann ich und glaubte schon, daß das Blut aus der Schnittwunde des Halses herunterlief ... dann fügte ich noch hinzu. „Übrigens, ich möchte ewig leben!“
Sie nahm das Messer weg und guckt mit fragenden Augen, die kritisch guckten und Aufklärung verlangten: „Was meinst du damit ... meine Weste reinwaschen?“
„Stelle dir doch folgende Geschichte vor ... ich bin einer der Freier, die du auf die Stube lockst, die dann ermordet werden. Aber nicht von dir, sondern von deinem Zuhälter und seinen Männern, damit er die Freier ausrauben kann. Man kann es doch so darstellen, daß du ein Opfer der Prostition geworden bist, aber bei meiner unerwartet harten Gegenwehr die Chance gesehen hast, dich von deinen Peinigern zu befreien und hast den Zuhälter dann getötet, der dir so viele schreckliche Dinge angetan hatte.“ Meine Hand fuhr an die Wunde am Hals und es stimmte ... das Blut lief herunter.
Sie stand auf und ging in die Küche, kurz darauf kam sie mit der Zewa-Rolle wieder und hielt mir ein Blatt hin. Ich nahm es schnell und drückte es auf die Wunde.
„Entschuldige.“ sagte sie und strich über meine Wange ... ihr Blick sah mich an.
„Wahrscheinlich hätte ich auch so gehandelt, wenn ich all das erlebt hätte wie du ... ich werde es überleben, aber wie entscheidest du dich?“ fragte ich.
„Entscheide du was wir tun. Ich vertraue dir.“ sagte sie nur ohne wirklich zu sagen ... tu es.
„Wo ist das Telefon?“ fragte ich.
Sie stand auf und griff zum Telefon welches am Bett auf dem Nachttisch lag, dann setzte sie sich wieder neben mich, gab mir das Telefon und sah sich dann die Schnittwunde an. Dann wählte ich die Nummer 110 an und erklärte das, was ich mit dem Opfer der Prostition gesagt hatte.
Wenig später kam tatsächlich die Polizei und verhörte uns beide. Sie befragten uns getrennt und mich fragten sie, wie oft ich als Freier die käuflichen Frauen aufsuchte und auch, ob ich sie schon einmal getroffen hatte.
Ich wußte nicht einmal ihren Namen und sah sie an diesen Tag nicht, auch später hatte ich nicht mehr die Möglichkeit gehabt sie zu treffen. Es stand nur in der Zeitung, daß eine Mordserie aufgeklärt wurde. Aber was wäre, wenn ich bei der Polizei fragen würde, wo sie sei? Das würde die Aussage des einmaligen Treffens sicherlich unglaublich wirken lassen und uns beide gefährden, was uns nicht mit der Aussage von Notwehr die Freiheit ermöglichen würde.

Ich hatte die zwei Tage bis zum Wochenende freigenommen um mich vom Schock des Tages zu erholen und dachte viel nach. Meine Ex war jetzt zwar nicht mehr in meinem Kopf, oder zumindest nicht im Vordergrund und wichtig, aber jetzt war eine Person im Kopf, dessen Name mir nicht einmal bekannt ist.
Ich joggte unmittelbar nach Feierabend und einmal nachts um 22Uhr, wobei ich mindestens zweimal eine Schleife durch diese Straße machte, um zu sehen, ob sie dort steht. Ich nahm Geld mit und gab jeden der zwanzig Prostituierten einen 20-Euro-Schein mit der Bitte, daß sie ihr bescheid geben, daß ich sie wiedersehen will. Sie sollen ihr einfach meine Zeit sagen, wenn ich hier meine Schleife lief.
Sie zeigte sich nicht, auch sagte mir keiner von den Prostituierten, ob sie überhaupt da gewesen war. Nach zwei Wochen war ich körperlich zwar so fit wie nie, aber mein Kopf war wie ausgelaugt. Das Joggen schlief ein, ich ging nur noch in den Park und setzte oder legte mich dort hin ... dachte einfach nur nach ohne einen festen Gedanken zu fassen. Jeden Tag lag ich dort fast zwei Stunden und die Grashalme verrieten es auch leicht, daß dort jemand lange liegen mußte. Fast jedesmal war mein Gesicht benetzt von Tränen, die Ausdruck von Trauer über die verpaßte Möglichkeit sie ... sie wirklich angesprochen zu haben. Sicherlich hätte ich sie auch gern, naja, ihr wißt schon was ich meine, aber ich wünschte mir, daß ich die Möglichkeit gehabt hätte ihr Schutz und Geborgenheit bieten zu können.
Nach vier Wochen der Trauer wollte ich ein letztes Mal an diesen Platz im Park gehen, doch als ich in der Dämmerung diesem Platz näher kam, da bemerkte ich eine dort eine Person. Beim Nähern erkannte ich die Linien einer Frau, doch vermiet ich es mich mehr als zwanzig Meter zu nähern und legte mich dort ins frische ungebrochene Gras.
Ich schlief unerwartet nach wenigen Minuten ein und wachte dann auf, als es vollkommen dunkel war und richtete mich auf. Der Schein einer Laterne warf erstreckte sich etwas in die Richtung meines angestammten Platzes, auch wenn es nach außen hin rasch schwacher wurde. Dort war keine Person mehr zu erkennen ... sie war weg.
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie wurde mir klar, daß sie es war die dort vorhin gelegen hatte. Wer würde sich denn sonst in einem ausgelegenen Platz im Gras legen? Als mir dieser Gedanke kam, da ging ich zu diesem Platz brach dort in stiller Trauer zusammen und Tränen bahnten sich ihren Weg.
Nach einer halben Stunde ging ich nach Hause und versuchte zu schlafen, aber ich lag die ganze Nacht wach. Ich ging zur Arbeit und versuchte mir klar zu werden, daß es nicht viele Chancen gibt den einen Partner für´s Leben zu finden und daß ich, wenn ich sie sehe und auch wenn es nur eine Vermutung ist, daß ich sie sehe, dann muß ich mich zumindest vergewissern, denn das Nachdenken danach bringt rein gar nichts.

Vier Tage später am Samstag ging ich vormittags einkaufen und kramte nach Münzen, die ich immer so passend wie möglich der Kassiererin geben wollte. Ein Zettel war im Fach der Münzen und dort war eine Zahlenkombination was nur eine Telefonnummer sein kann, denn sie fing mit 0174 an, aber wem gehörte sie, denn ich wußte von keiner Nummer die ich notiert hatte ... ganz zu schweigen von der Schrift die eindeutig nicht meine war. Sofort drängt sich mir die Frage auf „... ist sie es?“ Ich bezahlte meine Waren und ging in den Park, während ich die Nummer wählte.
„Hallo Paulinka, wer ist dort?“ fragte eine weibliche Stimme, doch ihren Namen kannte ich ja bisher nicht.
„Hallo, bist du es? Die Psychopros...?“ fragte ich.
„Bist du mein Retter?“ kam es aus der Leitung.
„Wenn du es bist, dann möchte ich dich so schnell wie möglich sehen ... im Park, ich gehe aktuell dort hin.“ sagte ich und näherte mich dem Platz. „Außerdem ... du hast mich gerettet, für dich habe ich nur dein Schicksal in eine andere Richtung gelenkt.
„Ich bin gerade auf dem Weg zum Flughafen und der Flug geht in zwei Stunden.“ sagte sie.
Ich rannte schnell Richtung Taxistand, denn mein Auto war mindestens eine halbe Stunde entfernt und würde dann zum Flughafen fahren. „Ich fahre zu dir zum Flughafen, wartest du bitte am Haupttor?“ fragte ich.
„Ja, aber beeile dich.“ bat sie. „Bevor ich fliege will ich dich noch sehen.“
„Ich bin schon auf dem Weg.“ sagte ich und stieg gerade ins Auto. „In vielleicht 10-15 Minuten bin ich da.“
„Schön, ich freue mich riesig.“ sagt Paulinka leise. „Bis gleich!“
„Ich freue mich auch, gleich bin ich da!“ erwiderte ich aufgeregt.

Dann fuhr das Taxi vor und sie stand schon am Haupttor. Der Fahrer wollte mir rausgeben, aber darauf wollte ich nicht warten. „Stimmt so!“ und schon stieg ich aus und rannte ihr entgegen. Zwei Koffer stehen neben ihr und dann stand ich auch vor ihr. Ich guckte ihr in die Augen und sie sah glücklicher aus, aber zugleich auch traurig, doch nicht von der Traurigkeit des Gebrochenseins ... das war die Hauptsache.
„Hallo, ich weiß noch nicht einmal wie du heißt.“ sagte sie und lachte ... sie umarmte mich herzlich.
„Jens, mußt du wirklich fortfliegen?“ fragte ich.
„Ich war illegal hier und bekomme keine Aufenthaltsgenehmigung mehr. Schade, daß wir nicht schneller aufeinander getroffen sind.“ sagte sie.
„Du hast mich von meiner Ex geheilt...“ beginne ich und fuhr fort. „... aber jetzt bist du es, die in meinen Gedanken umhergeistert.“
„Du liebst mich nicht wirklich, du willst doch nur meinen Körper, meinst du nicht?“ fragt sie und drückte mich noch immer an sich.
Ihre Umarmung war so wunderbar, aber die letzten Worte waren verletzend und meine Augen füllten sich. „Vielleicht hast du Recht.“ sagte ich leise und kniff meine Augen zusammen, was die Tränen aus der Augen verbannte und über die Wangen rollen ließen.
Ihre Kleidung war oben nur durch zwei Bänder befestigt und so löste sie sich, als eine Träne auf ihre Haut fiel. Sie sah mich an und trocknete meine Augen. „Sei nicht traurig, du wirst schon jemand finden, der dich versteht und liebt.“
Meine Augen sahen wieder klar und unverzehrt von Tränen in Ihre Augen ... leise und deutlich sagte ich: „Ich liebe nur dich.“
Etwas regte sich kurz in ihren Augen, aber ob es Angst war, das Gefühl von Liebe und Verlangen, daß war mir nicht sicher, aber dann sagte sie: „Ich habe dich auch gern.“ Sie packte meine Hand und zog mich, während sie einen der Koffer nahm. „Los nimm meinen zweiten Koffer und komm mit.“
Ich folgte ihr so schnell, daß sie nicht ziehen mußte, aber mir mit dem Druck und Verlagerung der Kraft und Drehung ihrer Hand die Richtung unmißverständlich vorgeben konnte. Dann sah ich zwei Türen mit dem Zeichen für weiblich und männlich ... es waren die Toiletten, und wir gingen auf die Damentoilette. Es waren zwei jugendliche Mädchen vor dem Spiegel und wollten sich wohl schminken, aber als sie mich sahen drehten sie sich mit verstörtem Blick zu mir um.
„Würdet ihr bitte rausgehen?“ bat Paulinka die beiden. „Ich möchte ihn ungestört verwöhnen.“ Ich sah kurz verwundert über die Offenheit zu Paulinka und dann schweifte er zu den Zweien. Ein Grinsen machte sich in ihren Gesichtern breit und ein: „Viel Spaß!“ kam aus ihren Mündern. „Wir wollen aber wissen wie es war, ok?“
„Ähm, wenn es sein muß und ihr nur so heraus geht ... ich verspreches euch.“ sagte Paulinka leise und sah dann zu mir, während die beiden herausgingen. Sie stand vor und lehnte sich gegen die eingemauerten Waschbecken. Sie hatte einen knielangen Rock und eine Bluse an.
Paulinka nahm meine Hände, legte sie auf ihren Oberkörper und sagte: „Berühre mich, beginne dein Vorspiel und ich sage halt, wenn es mir nicht gefallen sollte oder kurz bevor mein Flugzeug startet.“
Sie schloß ihre Augen und meine Hände strichen über ihren stoffverhüllten Körper. Meine Lippen fuhr ihr am Hals entlang, während ich ihre Bluse aus dem Bund des Rocks herauszog und meine Hände von unten über ihre Bauchdecke strich. Langsam drückte sich mein Körper vorsichtig und leicht an sie, als die Finger meiner Hände die Knöpfe der Bluse von unten öffneten.
Paulinka´s Kopf legte sich zurück und ihre Hände strichen meinen Rücken, aber als dann die Bluse offen war, da fuhr mein Mund vom Hals herunter zwischen ihre Brüste und ließ sie einen Augenblick an meine Stirn gelehnt ... meine Finger strichen sanft ihre süßen Brüste und um deren Nippel herum, welche sich nach einer Weile aufstellten und mit ihnen zusammen hart wurden.
Ich schloß meine Augen und genoß die Berührung ihrer weichen Haut, dessen Fläche ich vollkommen erfassen und streichen wollte. Langsam ging ich herunter und verharrte langsam kreisend aud dem Zwerchfell, welches sich allmählich leicht nervös zu heben und zu senken scheint. Während ich die Schnelligkeit dessen Frequenz beobachtete streichen meine Hände seitlich – links und rechts – herunter und gehe in die Hocke ... und sie ertasten sich - mit kreisenden bewegungen der Fingerkuppen - von deinen Knöcheln ab langsam aufwärts zu deinen Knien und stehlen sich Millimeter für Millimeter unter den Rock immer höher.
Ich hebe deinen Rock kurz leicht an und verschwinde mit dem Kopf darunter. „Du hast ja keinen Slip unter.“ flüstere ich für Paulinka leise und erstaunt. Meine Finger streichen an den Innenseiten deiner Oberschenkel immer höher und deine Beine spreizen sich fast unmerkbar, schließlich fahren die Fingerkuppen von Mittel- und Zeigefinger über deine interessant rasiertes Kätzchen ... du erzitterst leicht und ich fühle ihre Hände leicht über den Stoff des Rocks über meinem Kopf. Die Schamhärchen ... es hat die Form einer Träne.
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Ich habe die ganze Geschichte gelesen, mich quasi durchgekämpft.

Ich bin nicht ganz überzeugt von ihr (leider [smilie=(.gif] )und sehe keinen richtigen roten Faden.
Erotik ist ein bisserl wenig, die Spannung verliert sich relativ schnell in den unrealistischen , nicht nachvollziehbaren Action-Sequenzen.

Die Idee ist aber interessant, könntest du mehr daraus machen.

Sorry für die negative Kritik, aber du hast danach gefragt ;-)
Wenn du willst, kann ich dir gerne per PN mehr zu meinen Eindrücken senden ...
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