Gedankenversunken bemerke ich, dass sich eine Frau neben mich setzte, ich schaue zu ihr rüber und bemerke ein seltsames Gefühl in mir, ich schaue weg, denn ich ertappe mich wie ich sie beobachte, ihre Haut mit den weichen flauschigen Haaren an ihren zarten Wagen die sich im Strahl der hereinfallenden Sonne zeigen. Ich werde nervös denn ihre Ausstrahlung hat etwas ganz besonders, etwas Reizvolles. Ich spüre ihre Wärme an meinem Oberschenkel und traue mich nicht mehr rüber zu schauen, doch ich kann nicht anders, ich muss mir dieses wundervolle Gesicht mit den zarten Lippen und den feinen Zügen noch einmal anschauen.
Ich schaue rüber und sie bemerkt meinen Blick und erwidert ihn mit einem Lächeln. Ich lächle zurück und merke wie ich verlegen und unsicher werde. Ich kann es gar nicht zuordnen, denn ich bin in einer Beziehung zu einem Mann.
Meine Station ist gekommen, ich gehe und steige aus, natürlich nicht ohne noch einmal zu ihr rüber zu schauen. Der Arbeitstag verging wie im Fluge und meine Gedanken drehten sich den ganzen Tag um diese Frau.
Als ich zurück fuhr hoffte ich sie wiederzusehen und schaute mich im Bus um, natürlich war die Wahrscheinlichkeit sehr gering und nach meiner erfolglosen Suche setzte ich mich ans Fenster, schaute raus und gab mich meinen Gedanken hin. Zuhause angekommen, krabbelte ich erst mal in meinen Jogginganzug und machte mir etwas zu essen. Natürlich waren meine Gedanken immer noch bei ihr und bei diesem wundervollen Gefühl welches ich hatte als sie mein Bein mit ihrem berührte. Ich mache es mir auf dem Sofa gemütlich, etwas zu Essen, die Flimmerkiste an und abschalten vom stressigen Tag. Gedankenverloren bemerke ich wie ich mich streichel, ich streichel mein Gesicht, über meine Lippen, voll in Gedanken sie würde es sein die mich berührt mit ihren zarten sanften Händen, meinen Hals, hinunter zu meinem Bauch. Ich spüre wie sie mich küsst und wir uns unserer Leidenschaft hingeben. Erschöpft kuschel ich mich in meine Decke, schließe die Augen und falle in einen tiefen wohligen Schlaf.

